Der neueste Handscanner von Shining 3D ermöglicht es Ingenieuren, vollständig auf dem Gerät zu erfassen, zu vermaschen und komplette Berichte zu exportieren.
Der neue, erweiterte FreeScan Omni von Shining 3D (45.000 – 56.000 US-Dollar) ist ein industrieller 3D-Scanner, der es Ihnen ermöglicht, den Laptop im Büro zu lassen und direkt vor Ort Inspektionen, Reverse Engineering und Qualitätskontrollen nur mit einem handgeführten Gerät durchzuführen.
Was das Unternehmen als den weltweit ersten „inspektionsfertigen Standalone“-Handscanner bezeichnet, integriert die FreeScan Omni-Serie Onboard-Computing, kabellose Datenübertragung und Inspektionstools direkt im Gerät. Sie können Daten erfassen, Netze erzeugen, Inspektionen durchführen und Berichte vollständig auf dem Gerät exportieren. Dieser Ansatz beseitigt eines der größten Hindernisse in Handscanner-Workflows: die Übertragung von Daten zu einem Arbeitsplatzcomputer zur Verarbeitung.
Der FreeScan Omni wurde entwickelt, um Inspektionen direkt auf Produktionslinien, Fabrikböden und in Feldumgebungen durchzuführen.

Dieser Schritt stellt eine deutliche Abkehr vom vorherigen industriellen Scanner-Launch von Shining 3D im vergangenen Mai dar — dem hochpräzisen, aber stationären OptimScan Q12 — und unterstreicht die Strategie des Unternehmens, sowohl hochpräzise Laborinspektionen als auch mobile Produktionsabläufe abzudecken.
Die neue FreeScan Omni-Serie legt Wert auf Flexibilität statt auf absolute Präzision, mit etwas geringerer — aber immer noch metrologischer — Genauigkeit im Vergleich zum OptimScan Q12. Der Omni liefert eine zertifizierte Genauigkeit von 0,02 mm und eine volumetrische Genauigkeit von 0,02 + 0,03 mm pro Meter und erfüllt die metrologischen Standards VDI/VDE 2634 und ISO 10360.
Die Hardware selbst ist für Portabilität und Dauerbetrieb konzipiert. Der Scanner wiegt nur 1,1 kg, verfügt über einen integrierten Touchscreen und arbeitet mit hot-swappable Batterien, die etwa eine Stunde Scannen pro Batteriesatz ermöglichen.

Anstatt den Omni wie beim ursprünglichen Launch im Oktober 2025 als Gerät mit festen Funktionen zu verkaufen, positioniert Shining 3D ihn nun als modulare Plattform mit zwei neuen Konfigurationen:
Optionale Module erweitern die Funktionen und bieten unter anderem:
Diese modulare Architektur ermöglicht es Herstellern, mit einer Basiskonfiguration zu starten und die Funktionalität zu erweitern, wenn sich die Inspektionsanforderungen entwickeln.
Die FreeScan Omni-Serie kann bis zu 7,6 Millionen Punkte pro Sekunde erfassen und bietet mehrere Scan-Modi, die auf unterschiedliche Anwendungen zugeschnitten sind, darunter Hochgeschwindigkeitsscans mit 93 Laserlinien, detaillierte Scans mit 25 Laserlinien und Tiefenbereichsscans mit einer einzelnen Laserlinie für schwer zugängliche Stellen.
Ein integrierter Infrarot-Scanmodus ermöglicht zudem markerfreies Scannen für schnellere Workflows und einfachere Bedienung.
Die Video-Photogrammetrie-Technologie verbessert die Genauigkeit bei großen Bauteilen zusätzlich, indem Referenzmarker in Echtzeit überprüft werden und in vielen Fällen auf codierte Targets verzichtet werden kann, so das Unternehmen.
Trotz seines eigenständigen Betriebs unterstützt der Scanner die Software Shining3D Inspect sowie weit verbreitete Inspektions- und Reverse-Engineering-Plattformen wie PolyWorks, Geomagic Control X und Geomagic Design X. Dies gewährleistet die Kompatibilität mit etablierten Qualitätskontrollprozessen und erleichtert laut Shining3D die Integration des Omni in bestehende Fertigungsumgebungen.
Der FreeScan Omni spiegelt einen breiteren Branchentrend hin zu verteilter Inspektion und Metrologie ohne Arbeitsplatz wider.
Lizenz: Der Text von "Vergessen Sie den Laptop: Der FreeScan Omni von Shining 3D verarbeitet 3D-Daten autonom" von All3DP Pro unterliegt der Creative Commons Attribution 4.0 International License.