Prusa arbeitet mit Škoda Auto zusammen und bringt die Grüntöne „Electric“ und „Emerald“ auf den 3D-Drucker – erhältlich in PLA und PETG.
Für Prusas zweite markenspezifische Farbe (nach den Noctua-Brauntönen) wurden zwei neue, wunderschöne, frühlingshafte Grüntöne gewählt, die in Zusammenarbeit mit Škoda Auto entwickelt wurden – einem Unternehmen mit Sitz in der Tschechischen Republik, genau wie Prusa. Die neuen Farbtöne – Electric Green und Emerald Green – sind als PLA und PETG erhältlich und setzen die Printables-Brands-Initiative des Unternehmens fort.
Wenn Sie in den USA leben, ist es verständlich, dass Sie die „Škoda“-Grüntöne nicht sofort erkennen, da das Unternehmen dort keine Fahrzeuge verkauft. Für Sie sind es einfach besonders frische, moderne Grüntöne – man könnte sie sogar als Ostergrün bezeichnen.

Die Zusammenarbeit basiert auf der Philosophie von Printables Brands, die darauf abzielt, alltägliche physische Produkte mit 3D-Druck zu Hause zu verbinden.
Dieser Ansatz ist noch relativ neu im Bereich der Filamente, wo Farben oft von Marken inspiriert werden, aber nur selten offiziell kombiniert oder gemeinsam entwickelt werden.
Electric Green ist sowohl als PLA als auch als PETG erhältlich, sodass Anwender je nach Einsatzzweck zwischen einfacher Druckbarkeit und höherer mechanischer Belastbarkeit wählen können. Dadurch eignet sich diese Farbe sowohl für visuelle Schaustücke als auch für funktionale Alltagsbauteile.
Emerald Green bietet eine tiefere, stärker gesättigte Interpretation der Markenfarbe Škodas. Wie Electric Green wurde auch dieser Farbton entwickelt, um eine präzise und reproduzierbare visuelle Übereinstimmung zu gewährleisten, die für Anwender leicht erkennbar und über mehrere Drucke hinweg konsistent reproduzierbar ist.
Emerald Green, das auch in PLA und PETG angeboten wird, richtet sich an Anwender, die eine raffiniertere Ästhetik suchen, während es gleichzeitig mit den Standarddruck-Workflows für Hobby- und Profidrucker kompatibel bleibt.
PLA ist für die meisten Anwender nach wie vor das erschwinglichste Filament, da es sich leicht drucken lässt und kaum zum Verziehen neigt. Es erzeugt in der Regel ein mattes bis seidenmattes Oberflächenfinish, das hilft, kleine Druckfehler zu verbergen und den Teilen ein professionelleres Aussehen zu verleihen. Das Material wird häufig für Figuren, Heimdekoration, Cosplay-Teile, Lithophanien und schnelle Prototypen verwendet, die keine hohe Hitzebeständigkeit oder mechanische Haltbarkeit erfordern.
PETG hingegen ist für anspruchsvollere Anwendungen ausgelegt. Es bietet eine starke Schichthaftung, eine gute Temperaturbeständigkeit und ist im Vergleich zu PLA deutlich weniger spröde. Das Material weist eine leichte Flexibilität auf, die dazu beiträgt, dass Bauteile unter Belastung nicht reißen. PETG hat außerdem eine geringe thermische Ausdehnung, sodass es auch für größere Drucke ohne Gehäuse geeignet ist und dabei dennoch eine gute Haftung auf dem Druckbett sowie nur minimale Verformung (Warping) zeigt. Aufgrund dieser Eigenschaften wird PETG häufig für Halterungen, Klemmen, Bauteile für den Außenbereich sowie funktionale Druckerteile verwendet. Prusa selbst nutzt PETG zur Herstellung von Komponenten für seine eigenen Drucker.
Lizenz: Der Text von "Mehr als nur eine Farbe: Prusa und Škoda bringen neue grüne Filamente auf den Markt" von All3DP unterliegt der Creative Commons Attribution 4.0 International License.
BESTIMMTE INHALTE, DIE AUF DIESER WEBSITE ANGEZEIGT WERDEN, STAMMEN VON AMAZON. DIESE INAHLTE WERDEN ‚WIE BESEHEN’ BEREITGESTELLT UND KÖNNEN JEDERZEIT GEÄNDERT ODER ENTFERNT WERDEN.