Einstar 2 und Einstar Rockit verfügen über laser- und infrarotlinienbasierte Scantechnologie und versprechen Leistung und Komfort für den Außenbereich im Taschenformat.
Um zu demonstrieren, warum Freitag der schlechteste Tag für die Ankündigung eines neuen Produkts ist, haben wir Tage später nicht nur einen, sondern zwei neue 3D-Scanner von Shining 3D angekündigt, die zweifelsohne interessant sind. Die neuen Geräte, die beide zu Shining’s Einstar Einsteigermarke gehören, scheinen die Bewegungsfreiheit und Portabilität der letzten Markteinführung, des Rigil, zu duplizieren.
Im Gegensatz zum Rigil, das rund 6.000 € kostet, liegt der Einstiegspreis für die neuen Scanner bei 1199€ für den Einstar 2 und 1.919 € für den Einstar Rockit. Für frühere Einstar-Kunden gibt es zeitlich begrenzte Rabatte in Höhe von 50 bzw. 100 € sowie einen Bonuszugang zur CAD-Scansoftware ExModel von Einstar.
Wie der Name schon sagt, ist Einstar 2 der direkte Nachfolger von Einstar, einem 3D-Scanner, der uns in unseren Tests vor einigen Jahren sehr gut gefallen hat. Einstar 2 behält das Format des Lesestifts bei, benötigt aber keine Verbindung zu einem Computer und nutzt WiFi 6 für eine schnelle Datenübertragung. Auch die Scantechnologie hat sich weiterentwickelt: Einstar 2 verwendet Infrarot- und blaue Laserscanner, um ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten abzudecken. Eine RGB-Kamera zur Erfassung von Farbdaten ist ebenfalls vorhanden.
Der Vorteil dieses Hybridsystems besteht darin, dass es theoretisch ein breites Spektrum an Lichtverhältnissen und Objekttypen abdecken kann, ohne dass Tracker erforderlich sind. Auf der Produktseite des Einstar 2 wird behauptet, dass man ihn „mit nach draußen nehmen“ und z. B. im Lasermodus bei einer Beleuchtung von bis zu 110.000 Lux betreiben kann, was laut Internet im Grunde direktem Sonnenlicht entspricht.
Der bei weitem größte Clou des Einstar 2 ist die Tatsache, dass die Batterielebensdauer (laut Shining drei Stunden) verlängert werden kann, indem die verbrauchte Batterie entfernt und eine neue eingesetzt wird. Dies ist eine ausgezeichnete, verbraucherfreundliche Initiative von Shining, die die Beschränkung durch nicht austauschbare Batterien, die das Gerät außer Betrieb setzen, wenn sie aufgeladen werden müssen, beseitigt und die Langlebigkeit des Geräts langfristig erhöht, da Batterien unweigerlich abbauen.
Wenn Einstar 2 der sparsame Alleskönner ist, ist Einstar Rockit das Upgrade. Der Rockit verfügt über die Technologie des Rigil, des 6.000 € teuren professionellen Handscanners von Einstar, allerdings ohne Bildschirm und integrierte Verarbeitungsfunktionen, und hat zwei Laserprojektoren: einen 19+19-Kreuzmodus für die Erfassung großer Flächen sowie den 7-Parallel-Lasermodus, wie er auch beim Einstar 2 zu finden ist. Außerdem gibt es einen Infrarot-Scan. In der Praxis bietet der Kreuzlaser-Modus einen größeren Scanbereich, so dass der Rockit größere Objekte leichter verarbeiten kann.
Die Erfassung von Farbtexturen wird hier besonders hervorgehoben, da der Rockit mit einer 5-MP-Kamera ausgestattet ist, während der Einstar 2 nur über einen 2,3-MP-Snapper verfügt, um die Daten zu erfassen.
Wie der Einstar 2 verfügt auch der Einstar Rockit über einen austauschbaren Akku. Im Lieferumfang des Scanners sind zwei Akkus sowie ein Ladegerät enthalten, so dass während der Nutzung eines Akkus der andere aufgeladen werden kann.
Laut Shining können beide Scanner dunkle oder spiegelnde Objekte ohne den Einsatz von Scannersprays erfassen. Sie können den Einstar 2 und den Einstar Rockit ab sofort im Online-Shop von Einstar kaufen. Dort finden Sie auch weitere Informationen über die Einführungsaktion für bestehende Kunden.
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Lizenz: Der Text von "Einstar kürzt mehr Kabel mit zwei neuen tragbaren 3D-Laserscannern" von All3DP unterliegt der Creative Commons Attribution 4.0 International License.