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Saubere Luft in der Werkstatt: Alveo3D stellt neue Profi-Absauger FE150 und FE350 vor

Bild vonMatthew Mensley
Von Matthew Mensley
Aktualisiert am 26. Mär 2026

Alveo3D, der französische Spezialist für Luftfiltration im 3D-Druck, hat zwei neue Rauchabsauger der Werkstattklasse auf den Markt gebracht. Die Modelle FE150 und FE350 ergänzen die kleineren, gehäusespezifischen Lösungen des Unternehmens und markieren eine Expansion in den Bereich der Allzweck-Absaugung, die für anspruchsvollere Aufgaben und Arbeitsumgebungen geeignet ist.

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Das kleinere der beiden Modelle, der FE150, bietet einen Luftstrom von 258 m³/h bei wahlweise HEPA-13- oder HEPA-14-Filtern und einem Aktivkohle-Filterstapel bei etwa 55 Dezibel. Jeder Filter enthält einen Vorfilter der Klasse G4 für größere Partikel sowie eine Aktivkohlestufe zur Erfassung flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs). Das Gerät selbst kostet 720 €, wobei Ersatzfilter bei 156 € beginnen. Alveo3D gibt die Lebensdauer der Filter des FE150 mit etwa 1.500 Betriebsstunden an.

Der größere FE350 liefert einen Luftstrom von 460 m³/h durch einen dreistufigen Filter, der in den Varianten HEPA 13 und HEPA 14 erhältlich ist. Der G4-Vorfilter ist auch hier vorhanden, jedoch mit zwei Schichten Aktivkohle zur Bekämpfung von VOCs, Gerüchen und Gasen. Der FE350 ist mit bis zu 68 Dezibel lauter als der FE150. Diese Skalierung von Größe und Leistung spiegelt sich im Preis wider: 1.848 €, wobei die Kombi-Filterpakete bei 624 € beginnen. Alveo3D bewertet die Filter des FE350 mit bis zu 3.000 Stunden — doppelt so viel wie beim FE150.

Diese Filtrationseinheiten sind um ein Vielfaches leistungsstärker als die AlveoPro-Einheit von Alveo, die nur für Einzelgehäuse konzipiert ist. Welches Modell die richtige Wahl ist, hängt von Ihrem Setup und Ihrer Arbeitsumgebung ab. Das AlveoPro (das seltsamerweise mehr kostet als der FE150) ist ein kompaktes Gerät, das sich am besten für die Reinigung der Emissionen eines einzelnen 3D-Drucker-Gehäuses eignet. Der FE150 ist ein leistungsstarkes Upgrade für Werkstätten mit verschiedenen filterungspflichtigen Geräten, einschließlich Rauchabsaugung. Der FE350 ist die Heavy-Duty-Version, die laut Alveo3D „für industrielle Umgebungen gebaut“ wurde.

Der Rauchabsauger Alveo3D FE150 (Quelle: Alveo3D)

Sowohl der FE150 als auch der FE350 erfassen Emissionen direkt an der Quelle. Der Einlassschlauch oder die Saughaube wird nah am Arbeitsbereich positioniert — Alveo3D empfiehlt einen Abstand von maximal 150 mm — und das Gerät zieht die kontaminierte Luft durch den Filterstapel, bevor die gereinigte Luft über einen separaten Abluftkanal wieder an den Raum abgegeben wird. Eine externe Entlüftung ist nicht erforderlich, was die Installation vereinfacht, jedoch die Luftqualität im Raum vollständig vom Zustand der Filter abhängig macht. Folglich müssen die Filter gewechselt werden, wenn sie das Ende ihrer Betriebsdauer erreicht haben oder, gemäß der Empfehlung von Alveo3D, spätestens alle 12 Monate.

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In diesem Zusammenhang beschreibt der Blog von Alveo3D interne Tests des FE150 und FE350 mit „ermutigenden“ vorläufigen Ergebnissen, veröffentlicht jedoch keine tatsächlichen Filterleistungsdaten, die über die HEPA-Spezifikationen hinausgehen. Keines der Geräte verfügt über einen VOC-Sensor oder eine Sättigungsanzeige – lediglich ein Betriebsstundenzähler ist vorhanden. Ein gewisses Maß an Wachsamkeit seitens des Bedieners ist erforderlich, um die Filterqualität und den Austausch im Blick zu behalten. Beide FE-Modelle verfügen über Fernbedienungen, einstellbare Lüftergeschwindigkeiten, Betriebstimer und Sicherheitsverriegelungen gegen unbefugte Eingriffe.

Der FE150 und FE350 sind für Partikel aus dem 3D-Druck, Laserschneiden, CNC-Fräsen und Löten ausgelegt. Damit sind sie weniger eine 3D-druckspezifische Lösung, wie wir sie üblicherweise von der Marke kennen, sondern vielmehr eine Werkstatteinheit, die zwischen verschiedenen Produktionsprozessen bewegt werden kann. Für Makerspaces und Fablabs, die derzeit über ein Fenster entlüften oder bei ihren Nicht-Druck-Geräten gar keine Absaugung verwenden, stellt eine Multi-Prozess-Einheit zu diesem Preis eine recht neuartige Lösung dar.

Anfang dieses Monats brachte Alveo3D zudem einen HEPA-14-Bausatz zum Selbstdrucken für die Bambu Lab P2S (89 €) sowie ein Ergänzungsset für die H2-Serie auf den Markt. Dies deutet auf einen schrittweisen Ausbau hin, um Luftqualitätssysteme für die meisten Anwendungsfälle und Preispunkte anzubieten. Der FE150 und der FE350 sind ab sofort im Alveo3D-Webshop erhältlich.

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Über den Autor:
Matthew Mensley is a senior editor at All3DP with nine years covering consumer 3D printing hardware. He writes news, reviews, and buying guides with the clarity of someone who's seen enough hype cycles to know which ones to take seriously.
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