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Ende der Vorbestellungsphase

Snapmaker U1 ab 10. April regulär erhältlich – Preis steigt auf 899 €

Bild vonMatthew Mensley
Von Matthew Mensley
Aktualisiert am 24. Mär 2026

Snapmaker hat den 10. April 2026 als Termin bestätigt, an dem der U1 Toolchanger weltweit in den Lagern vorrätig sein wird. Damit vollzieht die Maschine offiziell den Übergang von der Crowdfunding-Vorbestellungsphase hin zu einem lagernden und sofort versandbereiten Produkt.

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Falls Sie noch unentschlossen sind, haben Sie noch zweieinhalb Wochen Zeit, bevor der Preis der Maschine auf 899 € steigt — ein Sprung von 50 € gegenüber dem aktuellen Vorbestellungspreis von 849 €. In einem Blogbeitrag, der All3DP bereits vor der Veröffentlichung vorlag, gibt das Unternehmen an, dass die weltweite Verfügbarkeit in den Lagern „eine schnellere Lieferung, einen leichteren Zugang und ein reibungsloseres Kauferlebnis bedeutet, egal wo Sie sich befinden“.

Für diejenigen, denen die Maschine noch unbekannt ist: Die Snapmaker U1 ist ein Toolchanger. Sie verfügt über vier unabhängige Werkzeugköpfe, welche die Maschine je nach Bedarf aufnehmen und ablegen kann. Dies ermöglicht saubere Materialwechsel fast ohne „Purging“, ohne die typischen Materialabfälle von Multicolor-Druckern mit nur einer Düse.

Snapmaker hat den eigenen „SnapSwap“-Mechanismus entwickelt, um der Maschine schnelle Werkzeugwechsel in etwa fünf Sekunden zu ermöglichen. In der Realität variiert die tatsächliche Wechselzeit durch die Verfahrwege zwar etwas, aber der Drucker ist im Großen und Ganzen schnell.

Darüber hinaus handelt es sich um eine CoreXY-Maschine, wie man es erwartet. Wie wir in unserem Test feststellen konnten, gibt es viele durchdachte Details, die sie zu einem soliden Begleiter für den täglichen Einsatz mit mehreren Filamenten machen. Das Bauvolumen beträgt 270 × 270 × 270 mm, womit sie etwas größer ist als aktuelle Multicolor-Systeme wie die Bambu Lab P2S oder die Prusa Core One+.

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Aber das ist noch nicht alles

Zeitgleich mit dem offiziellen Verkaufsstart führt Snapmaker einige Erweiterungen für sein Ökosystem ein. Updates für Snapmaker Orca und die Snapmaker App werden 30 druckfertige Multicolor-Modelle von neuen und bekannten Designern wie Flexi Factory, MatMire Makes und Raki-Box sowie von hauseigenen Designern direkt in die Druckersoftware integrieren. Das Unternehmen vergleicht diese Funktion mit einem „Mini-Modell-Repository“ innerhalb des Druckerlebnisses. Unter den führenden 3D-Druckermarken sticht Snapmaker durch das Fehlen eines eigenen Modellportals hervor. Daher ist es nur konsequent, eine alternative, kuratierte Auswahl anzubieten, um zu zeigen, was die Maschine leisten kann.

Auf der Materialseite erweitert Snapmaker sein Sortiment an RFID-gekennzeichneten Filamenten um 15 neue Farben in den Reihen SnapSpeed PLA und Matte PLA. Diese ab sofort verfügbaren Materialien sind, wie frühere Veröffentlichungen von Snapmaker, mit RFID-Tags ausgestattet. So kann die U1 diese Spulen automatisch erkennen und die Materialien in der Software als verfügbar erfassen, wenn Sie einen Druckauftrag vorbereiten.

Angesichts des bevorstehenden Verkaufsstarts rückt auch die Zusage des Unternehmens in den Fokus, den Quellcode seiner modifizierten Klipper-Firmware offenzulegen – eine Verpflichtung im Rahmen der Klipper-Lizenzbedingungen. Auf Nachfrage im Zusammenhang mit der Lagerverfügbarkeit wurde uns mitgeteilt, dass geplant sei, „wie ursprünglich versprochen bis Ende März zu veröffentlichen“. Andere Unternehmen haben dies bei Veröffentlichungen in den letzten Jahren versäumt; Snapmaker hat nun also die Chance, dieses positive Momentum beizubehalten.

Die Snapmaker U1 (849 €) kann weiterhin im Snapmaker-Webshop vorbestellt werden.

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Über den Autor:
Matthew Mensley is a senior editor at All3DP with nine years covering consumer 3D printing hardware. He writes news, reviews, and buying guides with the clarity of someone who's seen enough hype cycles to know which ones to take seriously.
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