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Multicolor-3D-Drucker 2026: Die besten Dual- und Multi-Extruder

Bild vonMatthew Mensley
Von Matthew Mensley, Shawn Frey
Veröffentlicht am 22. Jun 2026

Von preisgünstigen Systemen mit einer einzelnen Düse bis hin zu High-End-Toolchangern: Hier finden Sie die besten Multi-Extrusions-3D-Drucker des Jahres 2026 in fünf verschiedenen Kategorien.

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Dual-Extrusions- (oder Multi-Extrusions-) 3D-Druck bedeutet für viele Anwender unterschiedliche Dinge. Für einige bietet er die Möglichkeit, mehrfarbige Objekte zu drucken und den Aufwand für Nachbearbeitung und Finish nach dem Druck eines Bauteils zu reduzieren. Für andere ist er ein Mittel, um komplexere Drucke mit löslichem oder abbrechbarem Stützmaterial zu realisieren, etwas, das mit einem typischen 3D-Drucker mit nur einem Extruder nicht möglich ist.

Der Markt hat sich weitgehend von Technologien wie der unabhängigen Dual-Extrusion (IDEX) entfernt. Stattdessen stehen Filamentwechsel-Erweiterungen, Toolchanger und Düsenwechselsysteme im Mittelpunkt, da sie die wichtigsten Methoden für den Mehrfarben- und Multi-Material-3D-Druck darstellen.

Wir testen die relevanten Drucker praxisnah und haben die Auswahl auf eine Handvoll Empfehlungen reduziert, die auf die verschiedenen Optionen für Mehrfarben- und Multi-Material-Druck zugeschnitten sind.

Im Labor: Wir haben derzeit den Phrozen Arco, Elegoo Centauri Carbon 2 Combo und Anycubic Kobra X in unserem Testlabor. Wir werden diese Liste entsprechend aktualisieren, sobald wir mit den Druckern zufrieden sind (oder auch nicht).
Übersicht
3D-DruckerAuswahlMarktpreis (€, ca.)Preis-Check
(Provisionserlöse)
Bambu Lab A1 Mini ComboBudgetKompakter und vernetzter Mini-Drucker, ideal für Mehrfarbendruck299 €
Snapmaker U1Toolchanger (aktiv)Einfacher, schneller und materialeffizienter Mehrfarbendruck999 €
Bambu Lab H2CToochanger (passiv)Der Alleskönner unter den 3D-Druckern, jetzt noch leistungsfähiger, insbesondere für Drucke mit drei oder mehr Materialien2.099 €
Bambu Lab H2DAbhängige Dual-ExtrusionDer Allround-Drucker, ideal für abfallfreie Drucke mit zwei MaterialienAb 1.749 €
Creality K2 Pro ComboEinzeldüseHohe Druckgeschwindigkeit, beheizter Bauraum und ausreichend Volumen für große Druckprojekte1.099 €
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So wählen Sie einen Dual-Extrusions-3D-Drucker aus

Die Auswahlkriterien für Dual-Extrusions-3D-Drucker sind nicht besonders komplex. Letztlich kommt es darauf an, welche Art von 3D-Druck Sie erstellen möchten und wie sauber der Drucker diese Aufgabe umsetzen kann. Mehr ist grundsätzlich nicht erforderlich.

Überlegen Sie zunächst, was Sie überwiegend drucken möchten

Wenn zwei Extruder Material in eine einzige Düse fördern, besteht das Risiko einer Vermischung der Materialien. Zudem ist ein gründlicheres Spülen der Düse erforderlich, um saubere Druckergebnisse zu erzielen. Ein IDEX- oder Toolchanger-3D-Drucker verwendet hingegen für jedes Material vollständig getrennte Druckköpfe. Dadurch wird die Materialvermischung minimiert, allerdings auf Kosten einer höheren Komplexität des Bewegungssystems und der Kalibrierung. Um IDEX-Druckköpfe korrekt auszurichten, können physische oder softwarebasierte Offsets erforderlich sein. Daher sind Drucker, die diesen Prozess zuverlässig automatisieren, ein wichtiger Bestandteil einer guten Mehrfarben- oder Multi-Material-Druckerfahrung.

Es gibt außerdem Drucker mit zwei Düsen, die über einen einzelnen Druckkopf verfügen, bei denen jedoch beide Düsen unabhängig voneinander extrudieren. Im Vergleich zu einem 3D-Drucker mit nur einer Düse bieten diese Systeme etwas mehr Flexibilität und können Multi-Material-Drucke schneller erstellen. Schneller deshalb, weil weniger Zeit für den Filamentwechsel benötigt wird, und vielseitiger, weil die getrennten Düsen das Drucken mit Materialien ermöglichen, die unterschiedliche Temperaturen erfordern. Bei einigen Druckern mit zwei Düsen besteht jedoch das Risiko, dass Filament aus der inaktiven Düse austritt und den Druck beeinträchtigt. Daher können Maßnahmen zur Sicherung der Druckqualität, wie Auslaufschutzwände oder Priming-Türme, erforderlich sein.

Doppeldüsen können Abfall reduzieren, erhöhen jedoch die Komplexität

Es handelt sich um ein Abwägen verschiedener Faktoren, und jede Systemart bietet gegenüber den anderen bestimmte Vorteile. Systeme mit einer einzelnen Düse reduzieren die Komplexität und bieten in der Regel ein äußerst zuverlässiges Druckerlebnis mit weniger Kalibrierungsaufwand. Ein Toolchanger hingegen überzeugt durch hohe Materialflexibilität und minimale Materialverschwendung.

Bei der Auswahl eines Multi-Extrusions-3D-Druckers sollten Sie sich zunächst überlegen, was Sie erreichen möchten. Wenn Sie lediglich in mehreren Farben drucken möchten, ist ein System mit einer einzelnen Düse wahrscheinlich die kostengünstigste Lösung und hält den Wartungsaufwand gering. Möchten Sie hingegen mit löslichen Stützmaterialien oder unterschiedlichen Düsendurchmessern arbeiten, sollten Sie Multi-Düsen-Systeme in Betracht ziehen, sei es ein IDEX-, Doppeldüsen- oder Toolchanger-System.

Budget-Empfehlung
Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker

Bambu Lab A1 Mini Combo

Bild von Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker: Bambu Lab A1 Mini Combo
The Bambu Lab A1 Mini Combo (Source: All3DP) (Source: All3DP)
Übersicht
  • Marktpreis (€, ca.) 299 €
  • Multimaterialfähigkeit begrenzt
  • Mehrfarbigkeit Bis zu 16 Farben
  • Besonders geeignet für Mehrfarbigen 3D-Druck

Vorteile

  • Schnelle, selbstkalibrierende Automatikfunktionen
  • Gleichmäßige Druckqualität bei hohen Druckgeschwindigkeiten
  • Werkzeugloser Düsenwechsel

Trotz ihrer kompakten Größe und ihres Namens ist die Bambu Lab A1 Mini ein überraschend voll ausgestatteter 3D-Drucker. Sie bietet das gleiche moderne, vernetzte und produktive Nutzungserlebnis wie die höherpreisigen Modelle von Bambu Lab, jedoch in einem kompakten Format und zu einem attraktiven Preis von 299 €. Aus diesem Grund empfehlen wir sie als kostengünstigen Einstieg in den Mehrfarbendruck. Die Möglichkeiten für den Multi-Material-Druck sind jedoch begrenzt, daher finden Sie weiter unten in der Liste geeignetere Optionen für diesen Anwendungsbereich.

Dieser 3D-Drucker im Auslegerdesign bietet einen Bauraum von 180 x 180 x 180 mm sowie automatische Kalibrierungen, Durchflusskompensation, Motorgeräuschkompensation und ein Selbstüberwachungssystem, das Sie auf Probleme und mögliche Lösungen hinweisen kann. Kurz gesagt: Es handelt sich um einen intelligenten und benutzerfreundlichen Drucker, der nur wenig aktives Eingreifen erfordert. Wenn erforderlich, können Sie die Düse schnell und ohne Werkzeug wechseln (einer der Gründe, weshalb die A1 Mini in vielen unserer Kaufberatungen empfohlen wird).

In der Ausführung Bambu Lab A1 Mini Combo wird der Drucker zusammen mit dem AMS Lite geliefert. Dieses Gerät wird neben dem Drucker aufgestellt und führt das Filament über mehrere Führungsschläuche zu einem Puffer, der oberhalb des Druckkopfs sitzt. Das AMS Lite wird direkt vom Drucker mit Strom versorgt und über ein einziges Daten- und Stromkabel verbunden.

Die reibungsloseste Nutzung wird mit den hauseigenen Materialien von Bambu Lab erreicht. Die Spulen des Herstellers enthalten RFID-Tags, die vom AMS Lite ausgelesen werden können und den Materialtyp an den Computer übermitteln. Gemeinsam ermöglichen die A1 Mini und das AMS Lite die Verwendung von bis zu vier verschiedenen Filamentspulen in einem einzigen Druckauftrag (entweder mit mehreren Farben desselben Materials oder, in begrenztem Umfang, mit unterschiedlichen Materialien).

Der A1 Mini ist ausschließlich für Materialien mit niedrigeren Drucktemperaturen ausgelegt, darunter PLA, PETG, PVA und TPU. Dabei ist zu beachten, dass das AMS Lite TPU und ähnliche weiche Materialien nicht zuverlässig zum Drucker fördern kann.

Da es sich um ein System mit einer einzelnen Düse handelt, ist für saubere Farbübergänge ein gewisser Materialaustrag erforderlich. Das standardmäßige Reinigungsverhalten des Druckers wurde dafür kritisiert, vergleichsweise viel Material zu verbrauchen, was insbesondere beim Druck kleiner, farbiger Objekte zutreffen kann. Es gibt jedoch Möglichkeiten, diesen Verbrauch zu reduzieren, beispielsweise durch das Ableiten des Reinigungsmaterials in die Füllstruktur eines Objekts oder durch das gleichzeitige Drucken eines separaten Reinigungsobjekts.

Seit Ende des vergangenen Jahres ist die A1 Mini außerdem mit weiteren AMS-Systemen von Bambu Lab kompatibel, sofern der AMS Hub verwendet wird, der separat erhältlich ist. Dadurch wird das Drucken mit bis zu sechzehn Filamenten ermöglicht, und zwar über beliebige Kombinationen aus AMS, AMS 2 Pro und AMS HT.

Bambu Lab A1 mini + AMS lite Combo
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Toolchanger (aktiv)
Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker

Snapmaker U1

Bild von Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker: Snapmaker U1
Source: All3DP
Übersicht
  • Marktpreis (€, ca.) 999 €
  • Multimaterialfähigkeit Unbegrenzt
  • Mehrfarbigkeit Bis zu vier Farben
  • Besonders geeignet für Druckaufträge mit häufigen Materialwechseln, den Einsatz spezieller Stützmaterialien sowie mehrfarbigen 3D-Druck

Vorteile

  • Filamentwechsel ohne Materialverlust
  • Flexibilität durch offene Firmware
  • Benutzerfreundliche Materialhandhabung

Die überraschend erfolgreiche Kickstarter-Kampagne des Snapmaker U1 deutete bereits darauf hin, dass dieser Drucker etwas Besonderes sein könnte. In der Praxis erfüllt er diese Erwartungen.

Im Kern ist der Snapmaker U1 ein „klassischer“ Toolchanger. Er verwendet ein Trägersystem, das komplette Extruder- und Hotend-Einheiten bei Bedarf aufnimmt und wieder ablegt. Dadurch erfolgen Filamentwechsel schnell und sauber, ohne dass zwischen den Wechseln Düsen gespült werden müssen. Das von Snapmaker als SnapSwap bezeichnete System soll den Wechsel in nur fünf Sekunden durchführen. Es ist tatsächlich sehr schnell.

Der Drucker bietet einen Bauraum von 270 x 270 x 270 mm. Vier Werkzeugköpfe mit jeweils einer 0,4-mm-Edelstahldüse können auf bis zu 300 °C aufgeheizt werden. Das Druckbett erreicht Temperaturen von bis zu 100 °C. Obwohl das Gerät teilweise eingehaust ist und über Seitenwände sowie eine Tür verfügt, besitzt die Standardausführung keine nennenswerte Regelung der Bauraumtemperatur. Ein separat erhältlicher Deckel ergänzt das System um Luftfiltration und Temperaturmanagement.

Das Besondere am Snapmaker U1 ist, wie angenehm und unkompliziert er sich im Alltag nutzen lässt. Moderne Drucker sind heute intelligent genug, zahlreiche Fehlermeldungen und Warnzustände auszugeben, wenn etwas schiefläuft. Während unserer Tests erwies sich der U1 jedoch als ausgesprochen zuverlässig und arbeitete sich ohne Beanstandungen durch Mehrfarbendrucke.

Zu diesem positiven Gesamteindruck tragen auch die Funktionen bei, mit denen Snapmaker die Nutzung eines Multi-Filament-Systems vereinfacht. Dazu gehören beispielsweise das Warteschlangenmanagement für Lade- und Entladevorgänge sowie die beiden automatischen Filamentzuführungen an den Seiten des Druckers, die das Filament selbstständig zum Hotend transportieren. Dies sind zwar vergleichsweise kleine Funktionen, sie machen im täglichen Einsatz jedoch einen deutlichen Unterschied.

Darüber hinaus verwendet der U1 die Klipper-Firmware, ohne das System einzuschränken oder zu sperren, wie es einige Hersteller in der Vergangenheit getan haben. Snapmakers Umsetzung lässt Ihnen die Freiheit, Konfigurationsanpassungen und Verbesserungen aus der Community nach eigenen Vorstellungen zu nutzen und auszuprobieren.

Zwar unterstützt der U1 nicht mehr als vier Farben gleichzeitig, wie es bei verkettbaren AMS-Systemen möglich ist, dafür profitieren Sie von einer deutlichen Reduzierung der Druckzeit und des Materialverbrauchs.

Snapmaker U1
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Toochanger (passiv)
Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker

Bambu Lab H2C

Bild von Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker: Bambu Lab H2C
The Bambu Lab H2C (Source: All3DP) Source: All3DP
Übersicht
  • Marktpreis (€, ca.) 2.099 €
  • Multimaterialfähigkeit Unbegrenzt
  • Mehrfarbigkeit Bis zu 24 Farben
  • Besonders geeignet für Druckaufträge mit häufigen Materialwechseln, den Einsatz spezieller Stützmaterialien sowie Multi-Material-3D-Druck

Vorteile

  • Kabellose Induktions-Hotends
  • Effizienter Druck mit bis zu sieben Materialien
  • Vielseitige Kombination unterschiedlicher Düsen

Das Spitzenmodell im Sortiment von Bambu Lab ist ein technologisches Kraftpaket. Es baut auf den sensorreichen Modellen H2D und H2S auf und ergänzt diese um eine entscheidende Neuerung: das Vortek-Düsenwechselsystem, das einen Druck mit bis zu sieben Materialien ohne Spülvorgänge zwischen den Materialwechseln ermöglicht.

Mit einem aktuellen Preis von 2.099 € übernimmt die H2C alle Stärken der H2D. Sie ist schnell, intelligent und verfügt über eine umfassende Qualitätsüberwachung. Dennoch hebt sich die H2C in mehreren wichtigen Punkten von der H2D ab, die direkt auf das neue Vortek-Düsenwechselsystem zurückzuführen sind.

Zunächst ein Nachteil: Um Platz für das Magazin der Vortek-Düsen zu schaffen, fällt der Bauraum der H2C etwas kleiner aus als bei der H2D. Er beträgt 330 x 320 x 325 mm für die Nutzung beider Düsen, während die H2D 350 x 320 x 325 mm bietet. Anwender, die bereits Zubehör für die H2S oder H2D besitzen und einen Umstieg auf die H2C in Betracht ziehen, sollten beachten, dass zusätzlich erworbene Druckplatten nicht mit der H2C kompatibel sind. Der Vision Encoder des Herstellers zur Verbesserung der Druckgenauigkeit kann jedoch weiterhin mit der H2C verwendet werden.

Demgegenüber steht die Möglichkeit, mit bis zu sieben Materialien zu drucken, ohne dass bei den Materialwechseln Spülvorgänge erforderlich sind. Für Anwender, die regelmäßig mit mehr als zwei Farben oder Materialien gleichzeitig arbeiten, bedeutet dies einen erheblichen Effizienzgewinn gegenüber Systemen mit einer einzelnen Düse oder sogar gegenüber Doppeldüsenlösungen.

Möglich wird dies durch die neuen Induktions-Hotends des Vortek-Systems. Diese speichern drahtlos Informationen über das geladene Material, kommunizieren mit dem Drucker und werden ebenfalls kabellos sowie sehr schnell aufgeheizt. Die technische Funktionsweise basiert auf elektromagnetischen Effekten und elektrischem Widerstand, doch für die Praxis genügt die Feststellung, dass diese Technologie einen bedeutenden Entwicklungsschritt im Bereich des 3D-Drucks darstellt.

Die H2C nimmt die Düsen bei Bedarf automatisch auf und legt sie ebenso schnell wieder ab. Dabei gibt es keine feste Vorgabe, welche Düsen installiert werden müssen. Sie können beispielsweise ausschließlich 0,4-mm-Düsen einsetzen, um maximale Flexibilität innerhalb eines Druckauftrags zu erhalten. Alternativ können Sie verschiedene Düsendurchmesser wie 0,2 mm, 0,6 mm und 0,8 mm kombinieren, sodass spätere Düsenwechsel während des Druckbetriebs entfallen.

Da sich die Düsen sehr schnell aufheizen lassen, fällt die Unterbrechung beim Aufnehmen einer kalten Düse nur gering aus. Die tatsächliche Wechselzeit kann jedoch davon abhängen, wie das Filament zugeführt wird und welche Strecke es beim Vorschub oder Rückzug zurücklegen muss.

Die H2C ist ein außergewöhnlicher 3D-Drucker und vermutlich einer der faszinierendsten überhaupt, wenn man ihm bei der Arbeit zusieht. Der Mechanismus zum automatischen Düsenwechsel wirkt geradezu beeindruckend.

Bambu Lab H2C Combo
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Abhängige Dual-Extrusion
Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker

Bambu Lab H2D

Bild von Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker: Bambu Lab H2D
Source: All3DP
Übersicht
  • Marktpreis (€, ca.) Ab 1.749 €
  • Multimaterialfähigkeit Unbegrenzt
  • Mehrfarbigkeit Bis zu 24 Farben
  • Besonders geeignet für Spezielle Stützmaterialien, 3D-Druck mit verschiedenen Materialien und in einer Vielzahl von Farben

Vorteile

  • Materialwechsel ohne Spülvorgänge
  • Großzügiger Bauraum im Großformat
  • Erleichtert effizientes und produktives Drucken

Der H2D von Bambu Lab erweitert nicht nur das schnelle, mühelose Bambu Lab-Konzept auf ein Bauvolumen von 350 x 320 x 325 mm, sondern beseitigt auch die Materialineffizienzen, die bei Generationen von Ein-Düsen-Geräten zur Normalität geworden sind (Stichwort 3D-Druck-Abfall durch Spülvorgänge ).

Der H2D nutzt nicht nur zwei unabhängige Düsen für effizientes Drucken, sondern bietet auch eine höhere Schichtgleichmäßigkeit, Qualität und Materialflexibilität sowie die Möglichkeit für professionelle Anwender, mit der optionalen Encoder-Platte Maßgenauigkeit zu gewährleisten. Erhältlich im Kombipaket mit dem AMS 2 Pro für 2.209 €, ist das Basis-Modell H2D, das Filament aus zwei externen Spulenhaltern bezieht, derzeit für 1.749 € erhältlich.

Der Bambu Lab H2D nutzt ein cleveres Antriebssystem, um die nicht genutzte Düse anzuheben und gleichzeitig ihre Öffnung zu verschließen, um ein Auslaufen zu verhindern. Auf den ersten Blick könnte man meinen, der riesige Druckkopf, der all diese Technik beherbergt, würde das Gerät verlangsamen, doch dank einer verbesserten Beschleunigung und einer angeblich doppelt so hohen Druckgeschwindigkeit im Vergleich zu Maschinen älterer Generationen zittert und wackelt der H2D bei hoher Geschwindigkeit, um seine Drucke zu erstellen.

Der wahre Vorteil des H2D liegt darin, dass jedes Hotend intelligent mit einem Material belegt werden kann. So leiten Sie Ihre Vorgaben im Slicer an das physisch geladene Material und dessen Position weiter und ermöglichen einen spülfreien Materialwechsel, der sich nur durch einen schmalen Prime-Tower (Reinigungsturm) neben dem Modell bemerkbar macht. Jedes Hotend kann an ein eigenes AMS-Gerät angeschlossen werden, sodass Sie bei der Farb- und Materialmischung zwischen den Druckaufträgen kreativ werden können, ohne selbst Filamente entladen und laden zu müssen. Da das AMS 2 Pro Filamente trocknen kann, sind Sie ziemlich flexibel bei der Wahl des Materials und der Verweildauer im Drucker.

Schnell austauschbare Düsen, wie sie bei der Bambu Lab A-Serie zu finden sind, senken die Hürde für kreatives Drucken mit verschiedenen Düsengrößen und -leistungen, die nur einen Handgriff entfernt sind; beachten Sie jedoch, dass die Düsen der Bambu Lab A-Serie zwar denselben Käfigverschlussmechanismus verwenden, aber nicht mit dem H2D kompatibel sind.

Mit dem H2D stehen Ihnen einige Upgrade-Möglichkeiten offen, die jedoch nicht alle gleichwertig sind. Der H2D kann mit zusätzlichen Werkzeugen für mehr kreative Möglichkeiten ausgestattet werden, wie einem Laserschneidkopf, einem Schleppmesser und einem Stiftplotter, alles zusätzlich zu dem großartigen 3D-Drucker mit Dual-Extrusion, um das System in ein multimodales Fertigungskraftpaket zu verwandeln. Dies ist als Bausatz (ab ca. 700 €) oder vorinstalliert als Bambu Lab H2D Full Laser Combo (ab 2.499 €) erhältlich.

Bambu Lab H2D Combo
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Einzeldüse
Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker

Creality K2 Pro Combo

Bild von Die besten Dual-Extrusion-3D-Drucker: Creality K2 Pro Combo
Source: All3DP
Übersicht
  • Marktpreis (€, ca.) 1.099 €
  • Multimaterialfähigkeit begrenzt
  • Mehrfarbigkeit Bis zu 16 Farben
  • Besonders geeignet für Vielseitige Allzweckanwendungen sowie den gezielten Einsatz unterschiedlicher Farben und Materialien

Vorteile

  • Aktive Kammerheizung
  • Erweiterbarer 16-Filament-Druck
  • Vollständige Überwachung der Druckkammer

Die Creality K2 Pro wird dem Anspruch als Flaggschiffmodell, den Creality an sie stellt, voll gerecht und ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was Anwender heute von modernem, vernetztem und leistungsstarkem Desktop-3D-Druck erwarten können. Zu diesem Gesamtpaket gehört auch die native Kompatibilität mit dem Creality Filament System (CFS), einem Filamentwechselsystem für vier Filamente, das mit bis zu drei weiteren Einheiten kombiniert werden kann und so Drucke mit bis zu 16 Filamenten ermöglicht.

Die K2 Pro bietet einen großzügigen Bauraum von 300 x 300 x 300 mm, eine Hotend-Temperatur von bis zu 300 °C sowie eine Druckbetttemperatur von bis zu 110 °C. Zusätzlich verfügt sie über eine aktive Bauraumbeheizung, die Temperaturen von bis zu 60 °C erreichen kann und dadurch das Drucken von verzugsanfälligen Materialien deutlich zuverlässiger macht.

Die integrierte Luftfiltration trägt dazu bei, den Drucker angenehmer in Arbeits- und Wohnumgebungen einzusetzen. Ebenso sorgt die umfassende Konnektivität mit Überwachung der Druckkammer und der laufenden Druckaufträge dafür, dass Sie den Druckprozess jederzeit komfortabel im Blick behalten können.

Möglicherweise ist sie der beste 3D-Drucker, den Creality bisher entwickelt hat. Sie bietet einen ausgewogenen Kompromiss beim Bauraum: groß genug für umfangreiche Drucke und größere Projekte, gleichzeitig jedoch kompakt genug, um auf dem Schreibtisch praktikabel zu bleiben. Im Gegensatz zur deutlich größeren K2 Plus bleibt die K2 Pro vergleichsweise platzsparend.

Die Creality K2 Pro Combo ist für etwa 1.100 € erhältlich. Zwar bevorzugt Creality vermutlich, dass Anwender innerhalb des eigenen Software- und Firmware-Ökosystems bleiben, doch dieses ist deutlich weniger abgeschottet als das stark geschlossene System von Bambu Lab. Die K2 Pro und andere Modelle der K-Serie unterstützen Root-Zugriff, wodurch Sie alternative Firmware-Versionen, beispielsweise die Standardversion von Klipper, installieren können. Dies ermöglicht eine deutlich umfangreichere Kontrolle und individuelle Anpassung der Hardware.

Creality K2 Pro
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Wie wir testen

Wenn es eine Sache gibt, die wir beim ganzen Testen der 3D-Drucker gelernt haben, dann ist es diese: Es ist falsch, an einem breit gefächertem Benchmarking für 3D-Drucker festzuhalten, um herauszufinden, wie sich ein bestimmter 3D-Drucker verhält. Einen Selbstbau-Drucker für Hobbyanwender unter 200 € mit dem Standard eines 6.000-Euro-Produktionsdruckers zu vergleichen, der dafür entworfen wurde, Materialien auf Ingenieursniveau zu bearbeiten, ist schwierig. Es ist nicht wirklich aussagekräftig, wenn man Ersterem bescheinigt, die Montage sei ein Kinderspiel, und bei Letzterem anmerkt, man habe mit einem Wirrwarr an Firmware-Updates, chaotischen Systemen und unzuverlässiger Performance zu kämpfen.

Bei unseren Testberichten möchten wir direkt auf den Punkt kommen. Wie lässt sich ein Drucker bedienen? Welches sind seine definierenden Merkmale? Wie schlägt sich ein Drucker im Alltagsbetrieb? Und am wichtigsten: Ist er sein Geld wert? Wir wollen uns hier nicht mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zahlen aufhalten oder uns mit Problemen beschäftigen, die mehr Variablen zum Grund haben, als wir sie steuern können.

An wen richten sich unsere Tests?

Bei unseren Tests haben wir die beabsichtigten Endnutzer eines 3D-Druckers vor Augen. Wir stellen uns vor, was sie wahrscheinlich damit machen werden, und konzentrieren die Tests darauf, dies in Frage zu stellen. Wenn wir beispielsweise einen Großformat-Drucker testen, drucken wir große Teile (Überraschung!) und nutzen das gesamte Druckbett, um die Leistung der maximalen Z-Höhe zu überprüfen.

Andere Kriterien, die den besten 3D-Drucker auszeichnen, sind unter anderem die Benutzerfreundlichkeit, die unterstützende Software und die Reparaturoptionen. Wie schnell kann ein Drucker repariert werden, wenn mal etwas schiefläuft? Liefern Anleitungen oder Kundensupport ausreichend Informationen?

Wir versuchen, all diese Fragen und vieles mehr dabei zu berücksichtigen, um den Drucker zu finden, der am besten zu Ihnen passt.

Warum sollten Sie unserer Einschätzung vertrauen?

Vertrauen ist uns bei All3DP sehr wichtig, weshalb auch die Richtlinien für unsere Testmethoden so strikt sind. Die Drucker, die wir testen, werden uns entweder als Leihgeräte zur Verfügung gestellt, oder sie werden von uns gekauft.

Wenn ein Hersteller das Gerät nach Abschluss eines Tests nicht zurückfordert, wird es lokal gespendet oder zur späteren verantwortungsvollen Entsorgung eingelagert. Von All3DP gekaufte Geräte verbleiben entweder für die Nutzung durch unser Team im Büro oder sie werden gespendet oder auf die oben beschriebene Weise entsorgt.

Hersteller oder Spender, die uns Geräte kostenlos für Tests zur Verfügung stellen, nehmen keinen Einfluss auf unsere Testergebnisse oder deren Inhalt. Nach besten Kräften untersuchen wir ungewöhnliche Probleme beim Hersteller, um besseren Kontext zu erhalten oder herauszufinden, wie gut er über das Problem informiert ist. Schlechte Konstruktion oder mangelhafte Qualitätssicherung entschuldigen wir jedoch nicht.

Wie wir unsere Inhalte monetarisieren

Damit wir unseren Lesern unsere Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen können, monetarisieren wir unsere Inhalte auf unterschiedliche Art und Weise. Unter anderem platzieren wir auch Produktlinks der getesteten Geräte. Wir erhalten möglicherweise eine kleine Provision von einem Laden, wenn Sie auf einen dieser Produktlinks klicken und darüber einen Kauf tätigen. Weitere Details hierzu können Sie dem Abschnitt „Advertising and Commercial Activities“ in unseren Nutzungsbedingungen entnehmen. Wenn Ihnen gefällt, was wir tun, und Sie uns weiter unterstützen möchten, schauen Sie sich unseren werbefreien Pass an – für eine einmalige Zahlung erhalten Sie ein ganzes Jahr lang werbefreies Surfen auf All3DP.

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Welcher 3D-Drucker passt am besten zu mir?

Für die meisten Leser sind unsere Top-Empfehlungen in jeder Kategorie die beste Wahl.

Doch der Tatsache geschuldet, dass es für den 3D-Druck zu Hause keine Standardlösung gibt, sind wir hier, um zu helfen. Hier ein paar Tipps, damit Sie sich in der unüberschaubaren, aber wundervollen Welt der Terminologie zurechtfinden.

Drucker für Einsteiger

Viele 3D-Drucker, die als Modelle für Einsteiger oder Kinder beworben werden, packen den Nutzer in Watte, und das Druckerlebnis wird schnell zu einer frustrierenden Erfahrung. Sie werden mit wachsender Erfahrung auf mehr Beschränkungen als auf Möglichkeiten stoßen. Wenn Sie sich nicht auf die spezielle Ausstattung eines 3D-Druckers für Einsteiger festgelegt haben, würden wir Ihnen stattdessen einen Budget-Drucker empfehlen. Damit sparen Sie ein wenig Geld, und die Möglichkeit, durch Learning by Doing dazuzulernen, ist so viel größer. Und sollte doch etwas schiefgehen, gibt es für jeden Drucker eine riesige Online-Nutzergemeinschaft, in der alle denkbaren Fragen schon gestellt und beantwortet wurden.

Sollte man mit der Masse gehen

Während sich die generelle Qualität von Budget-3D-Druckern in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, lässt das Niveau der Qualitätskontrolle zum Teil zu wünschen übrig. Die Hersteller mit breiter Nutzerbasis (wie Creality und Anycubic) stellen sich auf die Anforderungen ihrer neu gewonnenen Fans ein, inklusive verbesserter Kundenbetreuung. Das, und auch die Nutzer selbst tragen zum gewaltigen Online-Wissensfundus bei. Es wird bei der Problemlösung für die aktuell besten Budget-3D-Drucker nichts unversucht gelassen.

Bewertungen spielen eine wichtige Rolle

Wir sind gegenüber Herstellern nicht verpflichtet, unsere Ergebnisse schönzureden, und das erste Mal, dass sie unsere Tests lesen, ist gleichzeitig mit Ihnen. Darum können Sie unseren Bewertungen vertrauen. Wir passen uns niemandem an; unsere Erfahrungen mit der Druckerhardware stehen genau so auf der Seite, wie wir sie erlebt haben.

Wenn Sie Informationen zu einem Drucker suchen und nicht finden, schreiben Sie uns an editors@all3dp.com.

Wie der Preis zustande kommt

Mit einer einmaligen Investition ist es bei der Anschaffung eines 3D-Druckers für zu Hause nicht getan. Neben regelmäßigen Ausgaben für den Kauf von Materialien zum Drucken entstehen Wartungskosten für Verschleißteile am Drucker – man denke da an die Druckerdüsen beim FDM-Drucker oder FEP-Folien bei MSLA-Druckern. Natürlich können Teile auch abnutzen oder kaputtgehen. Deshalb muss die Beschaffung von Ersatzteilen eingeplant werden, wenn Sie auf lange Sicht drucken wollen. Am einfachsten ist es, Ersatzteile für Drucker mit Open-Source-Designs zu bekommen, deren Ursprung in der RepRap-Bewegung zu finden ist: Standardteile mit Designethos im Hintergrund. Einerseits bieten geschlossene Drucker, die für Einsteiger konzipiert sind, möglicherweise den behutsamsten Einstieg in den 3D-Druck. Auf der anderen Seite sind die Ersatzteile dafür unter Umständen am schwierigsten zu bekommen. Wenn man überhaupt so weit kommt und das Problem diagnostizieren kann.

Warum wollen Sie überhaupt 3D-drucken?

Der Reiz eines neuen Hobbys hält nur so lange an. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von coolen Dingen, die Sie spontan drucken können, bevor die Langeweile einsetzt.

Durch die „Desktopifizierung“ eines eigentlich komplizierten Herstellungsprozesses muss man sich früher oder später auf Probleme mit einem 3D-Drucker für zu Hause einstellen – sogar auf das gelegentlich auftretende Problem, dass gar nichts mehr geht. Mit Ihren finalen Ambitionen vor Augen sind Sie motiviert, Lösungen für Ihre Druckerprobleme zu finden und weiterzukommen. Etwas zu drucken, nur weil es cool aussieht, führt zu einer Anhäufung von nutzlosem Schnickschnack. Und durch die Kosten, Frustration und den produzierten Müll verlieren Sie zu guter Letzt das Interesse.

Wenn Sie dann wissen, was Sie wollen, entscheiden Sie sich für einen Drucker, der es Ihnen leichter macht

Die allermeisten 3D-Drucker für zu Hause sind Fused-Deposition-Modeling-Drucker mit Single-Extruder, d.h. ein einziges druckbares Material wird durch eine einzelne Extruderdrüse befördert. Durch ihre Materialkompatibilität sind diese Drucker für eine große Bandbreite von Anwendungen vielseitig einsetzbar und dadurch eine sichere Standardmaschine für den Einstieg. Aber wenn Sie Objekte mit anspruchsvollen Geometrien oder halb geschlossenen Formen drucken möchten, sollten Sie auf einen Doppelextrusionsdrucker zurückgreifen, der Ihnen das Drucken deutlich erleichtern würde. Das Gleiche gilt für einzelne Objekte, die aus Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften bestehen. Diese können nur mit Doppelextrusion hergestellt werden. Für Objekte mit hoher Detailauflösung sollte der Resin-Drucker der Drucker Ihrer Wahl sein. Nur wenn Sie die Technologien dahinter verstehen, können Sie den passenden Drucker für Ihre Bedürfnisse finden.

Wählen Sie einen Drucker, der zu Ihrem Platz passt

Die Größe von FDM-3D-Druckern kann stark variieren, aber das Chaos ist leicht zu handhaben: Filamentspeicher, Werkzeuge, Ersatzteile und ein Mülleimer für Materialreste. Idealerweise sollte der Drucker an einem belüfteten Ort stehen oder in einem geschlossenen Gehäuse mit Luftfilter betrieben werden. Sie geben Emissionen ab, und auch wenn die Einschätzung der Gefährlichkeit variiert, können Sie sich durch einen geeigneten Standort schützen.

Resin-3D-Druck ist jedoch deutlich anders. Resin-3D-Druck erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen. Das Material riecht oft stark und ist toxisch für Mensch und Umwelt. Es braucht spezielle Reinigungsstationen und persönliche Schutzausrüstung. Zum Reinigen verwendet man in der Regel 95 %+ Isopropanol, um Resinreste zu lösen. Diese Mischung darf nicht einfach ins Abwasser gekippt werden.

Alle Drucker sollten in gut belüfteten Bereichen betrieben werden — für Resin-Drucker gilt dies doppelt.

Kickstarter – ein heikles Thema

Zwar konnten viele exzellente 3D-Drucker ihren großen Durchbruch auf Kickstarter erzielen, aber es ist nach wie vor ein Problem, dass die Plattform kein Store im eigentlichen Sinne ist. Sie kaufen keinen Drucker, wenn Sie eine Kickstarter-Kampagne mitfinanzieren; Sie unterstützen eine Vision. Ihr Geld kommt in einen großen Topf, um Firmen oder Einzelpersonen bei ihrem Versuch zu helfen, ein Ziel zu erreichen.

Wenn ein Projekt falsch gehändelt wird und das Geld verschwindet, werden Sie nicht entschädigt. Oftmals erhält man lediglich die Beta-Version des Produkts. Sie zahlen für einen Vorabzugriff und kaufen alle damit einhergehenden Probleme in allen Phasen des Produkts gleich mit.

Auch bekannte Firmen nutzen Kickstarter, um ihre Produkte auf den Markt zu bringen – es ist ein sicherer Weg für sie, die Nachfrage abzuschätzen und ein gewisses Interesse zu wecken, gegen den Druck eines tickenden Countdowns. Obwohl die meisten Unternehmen durchaus in der Lage wären, ihre Produkte direkt auf den Markt zu bringen, wenden sie sich lieber mit dem Versprechen schöner neuer Technologien an die Endverbraucher. Sie sollten also keiner dieser Endverbraucher sein, es sei denn, Sie müssen unbedingt der Erste sein, der ein entsprechendes Produkt verwendet, und Sie haben genug Geld, dessen Verlust Sie sich leisten können.

Wir glauben zwar nicht, dass ein Kickstarter-Projekt das Risiko wert ist, aber da wir uns für coole neue Technologien interessieren, berichten wir über neue Kampagnen. In unseren Kaufempfehlungen werden Sie niemals auf einen 3D-Drucker aus einem Kickstarter-Projekt stoßen, es sei denn, seine Kampagne ist bereits abgeschlossen und der Drucker ist im Einzelhandel erhältlich, mit allen Sicherheiten, die ein Kauf in einem Laden mit sich bringt.

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Lizenz: Der Text von "Multicolor-3D-Drucker 2026: Die besten Dual- und Multi-Extruder" von All3DP unterliegt der Creative Commons Attribution 4.0 International License.

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