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25 coole Arduino-Projekte 2026: Von einfachen LEDs bis hin zu komplexen Robotern

Bild vonDavid Henning
Von David Henning
Aktualisiert am 19. Okt 2026

Suchen Sie nach einem Arduino-Projekt, das genau zu Ihren Fähigkeiten passt? Entdecken Sie die besten Ideen für Einsteiger und erfahrene Maker.

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Die Open-Source-Boards von Arduino sind nach wie vor das Standard-„Gehirn“ für fast jedes Elektronikprojekt. Sie sind zuverlässig, erschwinglich und werden von einer Project-Hub-Datenbank mit mehr als 5.350 Projekten unterstützt.

Wir haben das Internet nach den besten neuen Projekten durchsucht, die es wert sind, gebaut zu werden. Von Arduinos eigenem Project Hub und GitHub bis hin zu Reddit, Printables und Instructables haben wir alles durchforstet und die Auswahl auf 25 eingegrenzt. Von einem 3D-gedruckten zweibeinigen Roboter bis hin zu einem Roboterfisch, der Plastik filtert – das sind die Projekte, die es in die engere Auswahl geschafft haben.

Haben Sie ein Arduino-Board, das auf ein Projekt wartet? Scrollen Sie weiter.

Coole Arduino-Projekte

Otto DIY-Roboter

Bild von Coole Arduino-Projekte: Otto DIY-Roboter
Your first steps into robotics – literally (Source: Robots Otto via Printables)

Wenn Sie noch nie einen Arduino mit einem 3D-Drucker kombiniert haben, ist der Otto DIY kaum zu übertreffen.

Otto ist ein kleiner zweibeiniger Roboter. Er basiert auf einem Arduino-kompatiblen Nano ATmega 328, vier Mikro-Servos, einem Ultraschall-Abstandssensor und einem Buzzer. Sein gedruckter Körper besteht aus Kopf, Rumpf, Beinen und Füßen. Dabei dienen die Servos als Gelenke, mit denen er laufen und tanzen kann.

Der Ultraschallsensor ermöglicht es ihm, auf Hindernisse zu reagieren, anstatt blindlings gegen die nächste Wand zu marschieren.
Einer der größten Vorteile von Otto ist die Dokumentation. Das Open-Source-Repository enthält druckbare Dateien, CAD-Modelle, Arduino-Code und Bibliotheken. Außerdem bietet es Montageinformationen und zusätzliches Anleitungsmaterial. Das macht den Nachbau wesentlich einfacher als bei vielen einmaligen Roboterprojekten.

Sobald die Standardversion funktioniert, gibt es zahlreiche Modifikationen und Erweiterungen der Community zu entdecken.

Was uns gefällt: Nur wenige Projekte vereinen 3D-Druck, Elektronik, Programmierung, Sensoren und mechanische Montage so elegant in einem einzigen Paket.

Von wem stammt das Design? Otto DIY community

Mehr Infos: 3D-Druckdateien auf Printables | CAD, Code und Anleitungen auf GitHub

Schwierigkeitsgrad: Anfänger

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Coole Arduino-Projekte

LED-Fidget-Schlüsselanhänger

Bild von Coole Arduino-Projekte: LED-Fidget-Schlüsselanhänger
Normal keychains are so boring (Source: Vishal Soni via Instructables)

Der Maker Vishal Soni hat ein interessantes kleines Spiel in einen Schlüsselanhänger verfrachtet. Wenn Ihnen also beim täglichen Pendeln zur Arbeit oder in einem Warteraum langweilig wird, können Sie die Langeweile mit diesem Schlüsselanhänger ganz leicht vertreiben.

Das Spiel selbst ist einfach. Zunächst zeigt ein LED-Ring eine zufällige Farbe an. Dann beginnt das Spiel: Die LEDs leuchten auf und sobald die zufällige Farbe angezeigt wurde, müssen Sie den entsprechenden Knopf drücken. Glückwunsch, Sie haben soeben Punkte erzielt.

Das Projekt mag vielleicht kompliziert wirken, aber so schwierig ist es gar nicht. Vashal verwendete für dieses Projekt einen Arduino-basierten Attiny85, einen LED-Ring, einen Akkupack und einen Knopf – all das verpackt in einem 3D-gedruckten Gehäuse. Die Programmierung des Attiny85 ist einfach, da der Code bereits geschrieben wurde. Sobald Sie damit fertig sind, können Sie damit beginnen, die Komponenten zusammenzusetzen.

Was uns gefällt: Jedes Mal, wenn man seinen Schlüssel benutzt, kann man sein Geschick als Maker bewundern.

Von wem stammt das Design? Vishal Soni

Mehr Infos: Instructables

Schwierigkeitsgrad: Anfänger

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Coole Arduino-Projekte

Hollow Clock 4

Auf den ersten Blick scheint bei der Hollow Clock ein Stundenzeiger frei in der Luft zu schweben.
Die Illusion entsteht durch einen genialen gedruckten Mechanismus. Ein Schrittmotor treibt ein System aus Ringen und Zahnrädern an.

Gleichzeitig überträgt ein Magnet die Bewegung auf den scheinbar freischwebenden Stundenzeiger.
Das Arduino-kompatible Design der Hollow Clock 4 nutzt einen Nano und einen 28BYJ-48-Schrittmotor. Die Projektdateien enthalten neben den druckbaren Komponenten auch die entsprechenden Arduino-Sketches. Das Design ist in der 3D-Druck-Community besonders beliebt. Eine Präsentation der Hollow Clock 4 erhielt auf Reddit mehr als 1.700 Upvotes.

Mittlerweile gibt es auch eine neuere Hollow Clock V. Allerdings bleibt die Hollow Clock 4 aufgrund ihrer Arduino-basierten Elektronik hier die relevantere Version.

Was uns gefällt: Es ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine relativ einfache Elektronik durch cleveres mechanisches Design noch weitaus beeindruckender wird.

Von wem stammt das Design? Shiura

Mehr Infos: STL- und Arduino-Dateien auf files on Thingiverse

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Coole Arduino-Projekte

Modularer SMARS-Roboter

Bild von Coole Arduino-Projekte: Modularer SMARS-Roboter
It seems rudimentary, but you are encouraged to make this design your own (Source: tristomietitoredeituit via Printables)

SMARS (Screwless/Screwed Modular Assemblable Robotic System) ist weniger ein einzelner fertiger Roboter, sondern vielmehr eine ganze Robotik-Plattform.

Das gedruckte Fahrgestell, die Räder, die Ketten und die Sensorhalterungen sind modular aufgebaut. So können Maker die Konfiguration einfach ändern oder eigene Module entwickeln. Das ursprüngliche Design kommt bewusst mit relativ wenigen Komponenten aus. In einigen Konfigurationen lässt es sich sogar ganz ohne Klebstoff, Löten oder Schrauben zusammenbauen.

Ergänzt man einen Arduino Uno, zwei Motoren und Sensoren, kann das Ergebnis ein Rover sein, der Hindernissen ausweicht. Alternativ wird daraus ein Linienfolger, ein Bluetooth-gesteuertes Fahrzeug oder etwas völlig anderes.

Was uns gefällt: Anstatt nur einmal stur einer Anleitung zu folgen, ermutigt SMARS dazu, neue Module zu entwerfen und das ursprüngliche Projekt zu seinem eigenen zu machen.

Von wem stammt das Design? Tuitxy

Mehr Infos: STLs & Dokumentation auf Cults | Modell auf Thingiverse

Schwierigkeitsgrad: Anfänger

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Bild von Coole Arduino-Projekte: Automatischer Futterspender für Haustiere
Something for your furry friend (Source: Arduino Project Hub)

Ein Arduino kann auch das Abendessen eines anderen beaufsichtigen.

Der 3D-gedruckte Futterspender von Arduino verwendet einen servogesteuerten Ausgabemechanismus, um Futter automatisch freizugeben. Der aktuelle Aufbau nutzt einen Uno R4 WiFi in Kombination mit einem Abstandssensor, LEDs, einem Buzzer und einem Servo mit kontinuierlicher Rotation.

Die gedruckten Komponenten bilden den eigentlichen Ausgabemechanismus. Sie dienen also nicht nur als Gehäuse für die Elektronik. Dies macht das Projekt zu einem besonders anschaulichen Beispiel für das Zusammenspiel von Elektronik und additiver Fertigung. Der Project Hub von Arduino stellt den Code sowie herunterladbare Projektressourcen zur Verfügung, und das Projekt hat bereits knapp 50.000 Aufrufe erzielt.

Es ließe sich zudem relativ einfach anpassen. So können Sie die Geometrie des Behälters ändern, die Portionsgrößen anpassen, eine Zeitsteuerungslogik hinzufügen oder einen anderen Sensor integrieren.

Was uns gefällt: Das Projekt ist praktisch, leicht verständlich und gibt den gedruckten Teilen eine echte mechanische Aufgabe.

Von wem stammt das Design? Arduino

Mehr Infos: Bauanleitung, Code & Dateien im Arduino Project Hub

Schwierigkeitsgrad: Anfänger

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Coole Arduino-Projekte

Programmierbare modulare Beleuchtung

Bild von Coole Arduino-Projekte: Programmierbare modulare Beleuchtung
This device can display more than the time (Source: Projects With Red)

Adressierbare LEDs sind bei Arduino-Fans sehr beliebt. Baut man sie jedoch hinter eine maßgeschneiderte 3D-gedruckte Struktur, wird das Ganze noch deutlich interessanter. Das modulare Beleuchtungssystem von Projects With Red verwendet gedruckte Segmente, um adressierbare RGB-LEDs in anpassbaren Mustern zu fixieren. Aus denselben Modulen lässt sich auch eine vierstellige Anzeige zusammensetzen, die Uhrzeit, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und andere Informationen darstellen kann.

Das GitHub-Repository des Projekts enthält die druckbaren Modelle, den Code, Informationen zur Verkabelung sowie eine Stückliste. Ergänzend dazu gibt es ein Video, das die Montage und Programmierung erklärt.

Das Projekt verwendet derzeit einen ESP32 anstelle eines offiziellen Arduino-Boards. Es wird jedoch über das gleiche Maker-Ökosystem programmiert und zeigt deutlich, wie sich Projekte im Arduino-Stil weiterentwickelt haben.

Was uns gefällt: Es sieht aus wie ein professionell gefertigtes Verbraucherprodukt, bleibt aber sowohl bei der Hardware als auch bei der Software hochgradig anpassbar.

Von wem stammt das Design? Projects With Red

Mehr Infos: 3D-Modelle, Code & Anleitungen auf GitHub | Video zum Zusammenbau auf YouTube

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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The Great Resistor ist nicht einfach nur eine Lampe in Form eines elektronischen Bauteils.

Wenn Sie sich jemals gefragt haben, warum Kunst nicht auch praktisch sein kann, werden Sie The Great Resistor lieben. Äußerlich betrachtet ist es eine Schreibtischlampe, die einen überdimensionalen Durchsteckwiderstand imitiert. Im Inneren verbirgt sich ein Arduino Nano, der die Farbstreifen steuert. Diese Streifen geben den Widerstand und die Toleranz des Bauteils an.

Legt man jedoch einen echten Widerstand zwischen die beiden Metallsäulen, liest der Mikrocontroller dessen Widerstandswert aus. Dieser Wert wird auf einem kompakten Display am unteren Rand der Lampe angezeigt. Gleichzeitig passen sich die großen Farbstreifen automatisch an den gemessenen Wert an. „Bis heute tue ich mich schwer damit, den Farbcode von Widerständen zu entschlüsseln“, schreibt Oeve. „Ich hoffe, dieses Gerät wird mir dabei helfen, sie endlich richtig zu lernen.“

Es ist eine ungewöhnlich gelungene Kombination aus praktischer Elektronik und bewusst überdimensioniertem Industriedesign. Der gedruckte Lampenkörper ist dabei sowohl für den Gag als auch für die Funktion unerlässlich.

Was uns gefällt: Es verwandelt etwas, das viele Maker nur mühsam auswendig lernen können, in ein interaktives Objekt für den Schreibtisch.

Von wem stammt das Design? Jayson Oeve

Mehr Infos: STLs, Elektronik & Bauanleitungen auf Instructables

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Coole Arduino-Projekte

Digitale Waage für Filamentspulen

Bild von Coole Arduino-Projekte: Digitale Waage für Filamentspulen
The filament runout sensor on your 3D printer won't have much to do anymore (Source: InterlinkKnight via Instructables)

Nur wenige Arduino-Projekte sind für Besitzer eines 3D-Druckers so unmittelbar nützlich wie dieses.

Wenn Sie schon immer auf einen Blick sehen wollten, wie viel 3D-Druckfilament Sie noch auf einer Spule haben, kann Ihnen dieses Projekt des Makers InterlinkKnight weiterhelfen. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen einfachen Spulenhalter. Er wurde entwickelt, um das Filament reibungslos in den 3D-Drucker Ihrer Wahl einzuführen. Im Inneren verbirgt sich jedoch ein Arduino Nano, der mit einem OLED-Display und einem HX711-Modul mit Wägezelle verbunden ist. Dieses System misst das Gewicht der installierten Spule samt Filament und zeigt in Echtzeit an, wie viel Material noch übrig ist.

Ein cleveres Speichersystem ermöglicht es Ihnen, eine leere Spule zu tarieren und von der Messung abzuziehen. Durch die Nutzung mehrerer Profile können Sie zudem die Filamentspulen wechseln, ohne das Taragewicht der einzelnen Spulen aus den Augen zu verlieren. Die gesamte Steuerung erfolgt über ein einfaches Bedienfeld mit drei Tasten unterhalb des OLED-Displays. InterlinkKnight verspricht, dass es nicht nötig ist, den Arduino-Sketch zu bearbeiten oder gar die Wägezellen zu kalibrieren.

Was uns gefällt: Sie nutzen Ihren 3D-Drucker, um ein Werkzeug herzustellen, das Ihren 3D-Druck-Workflow verbessert.

Von wem stammt das Design? InterlinkKnight

Mehr Infos: STL-Dateien, Code & Anleitungen auf Instructables

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Coole Arduino-Projekte

OG Star Tracker

Bild von Coole Arduino-Projekte: OG Star Tracker
Follow the stars (Source: Ondrag s via Printables)

Astrofotografie wird dann schwierig, wenn die Belichtungszeiten so lang werden, dass die Erdrotation die Sterne in Lichtspuren verwandelt.

Der OG Star Tracker löst dieses Problem mit einer Arduino-gesteuerten, größtenteils 3D-gedruckten äquatorialen Nachführung. Sobald das Gerät ausgerichtet ist, bewegt der motorisierte Mechanismus die Kamera, um die Erdrotation auszugleichen.

Der Designer Ondra Gejdos hat das Projekt auf Erschwinglichkeit und die Eigenfertigung zu Hause ausgelegt. Er stellt druckbare Dateien, Firmware, eine Stückliste sowie Montageinformationen zur Verfügung. Darüber hinaus kommen einfache Bauteile wie der Arduino Nano zum Einsatz. Das Projekt wurde kontinuierlich weiterentwickelt, wobei das dazugehörige GitHub-Repository noch im März 2026 neue Firmware-Releases erhalten hat.

Was uns gefällt: Dies ist nicht bloß eine Elektronik-Demonstration – das Projekt bringt eine wirklich nützliche Astrofotografie-Ausrüstung hervor.

Von wem stammt das Design? Ondra Gejdos / OG Star Tech

Mehr Infos: Druckbare Teile auf Printables | Firmware & Projektdateien auf GitHub

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Coole Arduino-Projekte

Animatronische Augen und Gesicht

Bild von Coole Arduino-Projekte: Animatronische Augen und Gesicht
Halloween prop? Robot head? Slightly disturbing office decoration? That's your decision (Source: Maker101 via Arduino Project Hub)

Suchen Sie nach einem etwas anderen Servo-Projekt? Wie wäre es mit ein paar mechanischen Augen, die aufwachen, sobald jemand vorbeigeht?

Das animatronische Gesicht von Maker 101 kombiniert einen Arduino Nano, fünf MG90S-Servos, einen PIR-Bewegungssensor und einen kleinen MP3-Player. Gedruckte Augäpfel, Augenlider, Kreuzgelenke, Stangen und Halterungen verwandeln diese Komponenten in ein Gesicht. Es kann sich umsehen, blinzeln und Geräusche abspielen, sobald es eine Bewegung erkennt.

Das Tutorial im Arduino Project Hub basiert auf einem Arduino Nano und liefert den Quellcode. Zudem stehen die STL-Dateien direkt auf der Projektseite zum Download bereit. Dazu gehören unter anderem die Augenhalterung, Augenlider, Augäpfel, das Gesicht, Gelenke, Stangen und das hintere Gehäuse.

Was uns gefällt: Das Projekt vermittelt Wissen über synchronisierte Servobewegungen und mechanische Verbindungen. Sie müssen dafür keinen kompletten Roboter bauen.

Von wem stammt das Design? Maker 101

Mehr Infos: Code, STLs & vollständige Anleitung im Arduino Project Hub

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Coole Arduino-Projekte

3D-gedruckter CNC-Plotter

Bild von Coole Arduino-Projekte: 3D-gedruckter CNC-Plotter
If you can't draw, you can still produce beautiful sketches with this plotter (Source: maker 101 via Arduino Project Hub)

Ein 3D-Drucker ist ein computergesteuertes Bewegungssystem. Es liegt also nahe, ihn für die Herstellung eines weiteren computergesteuerten Bewegungssystems zu nutzen.

Der CNC-Plotter von Maker 101 verwendet zwei NEMA 17-Schrittmotoren, Linearführungen und GT2-Riemen. Hinzu kommt ein servogesteuerter Stiftheber. Diese Technik steckt in einer Struktur, die aus zahlreichen druckbaren Komponenten zusammengesetzt ist.

Die Maschine verarbeitet G-Code und kann Zeichnungen reproduzieren, die mit Software wie Inkscape erstellt wurden. Die Anleitung im Arduino Project Hub liefert die GRBL-basierte Software. Außerdem finden Sie dort eine umfangreiche Sammlung von STL-Dateien zum Herunterladen, etwa für das Fahrgestell, Halterungen, Riemenverbinder und den Stiftmechanismus.

Der Bau vermittelt viele Konzepte, die auch in Ihrem 3D-Drucker stecken. Dazu gehören Schrittmotoren, lineare Bewegungen, Riemen, Endschalter und G-Code.

Was uns gefällt: Sie lernen die Funktionsweise von CNC-Maschinen kennen, indem Sie selbst eine bauen.

Von wem stammt das Design? Maker 101

Mehr Infos: STLs, GRBL-Code, Stückliste & Anleitungen im Arduino Project Hub

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Bild von Coole Arduino-Projekte: Kompakter 3D-gedruckter Roboterarm und Controller
Give your Arduino a helping hand (Source: jonserra via Arduino Project Hub)

Im Internet gibt es Hunderte von druckbaren Roboterarmen. Eine gute Dokumentation macht daher einen großen Unterschied, wenn man sich für ein Projekt entscheiden muss.

Dieser kompakte Arm kombiniert gedruckte Strukturbauteile mit Servos der Klassen MG90 und MG996R. Zudem kommen ein PCA9685-Servocontroller und ein Arduino Leonardo zum Einsatz. Eine Besonderheit: Der Maker hat einen speziellen physischen Controller entwickelt, um den Arm zu bedienen. So ist man nicht mehr zwingend auf einen PC angewiesen.

Die CAD-Dateien und der Code sind über GitHub verfügbar. Der Eintrag im Arduino Project Hub bietet hingegen eine Stückliste und einen Überblick über das Projekt.

Was uns gefällt: Der Bau des Arms samt Controller fühlt sich nach einer kompletten Maschine an. Es ist nicht einfach nur eine Ansammlung von beweglichen Gelenken.

Von wem stammt das Design? Jon Serra

Mehr Infos: Projektseite im Arduino Project Hub | CAD & Code auf GitHub

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Coole Arduino-Projekte

InMoov-Roboterhand und Unterarm

Bild von Coole Arduino-Projekte: InMoov-Roboterhand und Unterarm
Print part of a humanoid robot (Source: Gael_Langevin via Thingiverse)

Wenn Ihnen ein kleiner Roboterarm nicht ehrgeizig genug ist, bietet InMoov deutlich mehr Raum für Erweiterungen.

InMoov wurde von Gaël Langevin ins Leben gerufen und ist ein Open-Source-Projekt für einen 3D-druckbaren humanoiden Roboter. Die einzelnen Komponenten können ganz bequem auf Desktop-Druckern hergestellt werden. Arduino-Boards und Servomotoren erwecken die gedruckten Gelenke zum Leben. Um die Finger zu bewegen, werden häufig sehnenartige Schnüre verwendet.

Sie müssen nicht gleich den kompletten Humanoiden drucken. Eine Hand und ein Unterarm sind bereits für sich genommen ein beeindruckendes Projekt. Auch mehr als ein Jahrzehnt nach der Veröffentlichung der Originaldateien passen Maker das Design immer wieder an.

Ein Community-Projekt aus dem Jahr 2026 nutzte beispielsweise einen Arduino Uno und sechs Servos. Aus geflochtener Angelschnur und den Thingiverse-Dateien von InMoov entstand so eine funktionierende Einheit aus Hand und Unterarm.

Was uns gefällt: Sie können mit einer einzigen Hand beginnen. Von dort aus lässt sich das Projekt theoretisch immer weiter ausbauen, bis Sie einen menschengroßen Roboter erschaffen haben.

Von wem stammt das Design? Gaël Langevin

Mehr Infos: Originaldateien der Hand auf Thingiverse | InMoov-Projektwebsite

Schwierigkeitsgrad: Experte

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Coole Arduino-Projekte

PS4-gesteuerter Roboterhund

Roboter mit Rädern sind vergleichsweise einfach zu bauen. Beine machen die Sache jedoch viel interessanter.

Dieser gedruckte Roboterhund nutzt einen ESP32, der über die Arduino-IDE programmiert wird. Hinzu kommen acht SG90-Servos – zwei für jedes Bein. Ein PlayStation 4-Controller kommuniziert über Bluetooth mit dem ESP32. Dadurch kann der Roboter vorwärts und rückwärts laufen, sich drehen, sitzen und stehen.

Der MakerWorld-Designer espRyk stellt das druckbare Modell zusammen mit einer Stückliste zur Verfügung. Außerdem gibt es Anleitungen zur Verkabelung, zur Pin-Belegung der Servos und zur Programmierung. Das angegebene Druckprofil nimmt etwa 7,5 Stunden in Anspruch, verteilt auf zwei Druckplatten.

Die Position und das Gewicht des Akkus können das Gangbild beeinflussen. Daher gibt es viel Spielraum für mechanische und softwareseitige Experimente, sobald der Standardroboter funktioniert.

Was uns gefällt: Das Projekt vermittelt die Grundlagen der Gangprogrammierung und der Koordination mehrerer Servos. Gleichzeitig sind dafür keine speziellen Roboter-Aktuatoren erforderlich.

Von wem stammt das Design? espRyk

Mehr Infos: 3D-Dateien, Stückliste & Anleitungen auf MakerWorld

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Bild von Coole Arduino-Projekte: 3D-gedruckter selbstbalancierender Roboter
This project is great for learning Arduino programming, PID control, robotics, and embedded systems (Source: Robot LK)

Ein balancierender Zweirad-Roboter ist im Grunde ein umgekehrtes Pendel. Er droht ständig umzufallen und korrigiert sich dabei ununterbrochen selbst.

Das macht ihn zu einem hervorragenden Projekt für Steuerungssysteme.

Dieses Modell aus dem Jahr 2026 kombiniert einen Arduino Uno, einen MPU6050-Bewegungssensor und ein CNC-Shield. Zudem nutzt es A4988-Schrittmotortreiber, NEMA 17-Motoren, ein Bluetooth-Modul und ein gedrucktes Fahrgestell. Der Arduino überwacht kontinuierlich den Neigungswinkel des Roboters. Daraufhin passt er die Motoren an, um die Maschine aufrecht zu halten.

Das dazugehörige Tutorial behandelt den Zusammenbau, die Verkabelung und die BalancingWii-Firmware. Auch Themen wie Motorrichtung, MPU6050-Kalibrierung, Bluetooth-Steuerung und PID-Tuning werden erklärt. Der Entwickler stellt außerdem STL-Dateien, Firmware und einen Schaltplan über die im Video verlinkten Ressourcen bereit.

Was uns gefällt: Es zeigt den Unterschied zwischen der simplen Ansteuerung eines Motors und der Nutzung von Feedback-Schleifen zur Kontrolle eines dynamischen Systems.

Von wem stammt das Design? Robot LK

Mehr Infos: Komplettes Bau-Tutorial & Download-Links auf YouTube

Schwierigkeitsgrad: Experte

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Coole Arduino-Projekte

Formel-1-Lenkrad

Bild von Coole Arduino-Projekte: Formel-1-Lenkrad
Nuerburgring, here we come! (Source: Wesley Kagan via YouTube)

DIY-Controller für Rennsimulatoren sind bereits sehr beliebt. Das von der Formel 1 inspirierte Lenkrad von Wesley Kagan denkt diese Idee jedoch noch einen großen Schritt weiter.

Das Projekt vereint Arduino Micros, ein Display, Tasten und Drehregler. Hinzu kommen 3D-gedruckte TPU-Griffe, die zu einem maßgeschneiderten Lenksystem verschmelzen. Ein Arduino Mega sammelt zudem Sensorinformationen für die umfassendere Fahrzeugelektronik.

Nicht alles kommt direkt aus dem 3D-Drucker: Teile der Struktur bestehen aus lasergeschnittenen oder gefrästen Komponenten. Dennoch ist das Design ein exzellentes Beispiel für maßgeschneiderte Fertigung rund um elektronische Bedienelemente. Arduino selbst hat das Projekt und seine Elektronik ausführlich vorgestellt.

Selbst wenn Sie keinen Rennwagen mit V12-Motor bauen, bietet das Projekt viel Inspiration. Es liefert großartige Ideen für maßgeschneiderte Sim-Racing-Controller und andere spezielle Schnittstellen.

Was uns gefällt: Es demonstriert einen der größten Vorteile des 3D-Drucks. Man kann Bedienelemente passgenau für den Benutzer entwerfen, anstatt sich an vorgefertigte Standard-Interfaces anpassen zu müssen.

Von wem stammt das Design? Wesley Kagan

Mehr Infos: Original-Aufbau | Projektbericht im Arduino Blog

Schwierigkeitsgrad: Experte

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Coole Arduino-Projekte

Musikreaktiver LED-Streifen

Bild von Coole Arduino-Projekte: Musikreaktiver LED-Streifen
You can't have too many LED strips, right? (Source: DIY Builder via YouTube)

Dieses Projekt für einen klangreaktiven LED-Streifen tanzt im Rhythmus der Musik und ist relativ einfach zu bauen. Ein Mikrofon nimmt die Musik auf und leitet die Informationen an einen Arduino R3 weiter. Dieser reguliert dann die Helligkeit und das Farbschema des LED-Streifens.

Die Elektronik ist vergleichsweise simpel. Das macht das Projekt zu einem leicht verständlichen Einstieg, um Sensordaten auszulesen und adressierbare LEDs zu steuern. Gleichzeitig bleibt viel Raum für Experimente – etwa mit verschiedenen Animationen, Empfindlichkeitseinstellungen, Streifenlängen und Reaktionen auf die Musik.

Was uns gefällt: Es verwandelt eine kleine Sammlung preiswerter Arduino-Komponenten in einen interaktiven Lichteffekt. Die Beleuchtung reagiert auf den Raum, anstatt nur stur eine programmierte Animation abzuspielen.

Von wem stammt das Design? DIY Builder

Mehr Infos: YouTube

Schwierigkeitsgrad: Anfänger

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Diese 3D-gedruckte Sprossenmaschine automatisiert einen der lästigsten Schritte beim Anbau essbarer Sprossen: das regelmäßige Spülen.

Ein Arduino Uno steuert eine Wasserpumpe. Diese pumpt in regelmäßigen Abständen Wasser durch die Samenschale, bevor es wieder abfließen kann. Die gedruckte Struktur hält die Schalen und das Bewässerungssystem als maßgeschneidertes Haushaltsgerät zusammen. Der 3D-Drucker wird hier also nicht nur als nachträgliche Notlösung betrachtet.

Das Grundkonzept lässt viel Raum für Experimente. Es können Sensoren für Wasserstand, Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder Licht hinzugefügt werden. Zudem lässt sich die Zeitsteuerung an verschiedene Pflanzen anpassen.

„Sprossen sind reich an Mineralien und Vitaminen. Sie können in Suppen, Salaten und Pfannengerichten gegessen werden“, erklärt der Maker Nico Pretorius. „Das Keimen von Samen ist einfach. Kurz gesagt, werden die Samen für ein paar Stunden in Wasser eingeweicht. Ich mache das normalerweise über Nacht. Danach werden sie gespült und in einen Behälter gegeben. Das Spülen wird regelmäßig wiederholt, bis sie bereit für die Ernte sind. Dieser automatisierte Keimapparat übernimmt das Bewässern für Sie. Jede Stunde schaltet sich die Wasserpumpe für 10 Sekunden ein – gerade lang genug, um die Samen in der Schublade mit Wasser zu bedecken.“

Was uns gefällt: Ein erfrischend praktisches Arduino-Automatisierungsprojekt, für das man nicht schon wieder einen Rover bauen muss.

Von wem stammt das Design? Nico Pretorius

Mehr Infos: Druckbare Dateien & vollständige Anleitung auf Instructables

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Bild von Coole Arduino-Projekte: Gillbert, der plastikfilternde Roboterfisch
Go fishing for plastic (Source: Robert Siddall)

Gillbert gehört zu den ungewöhnlicheren Projekten, die Arduino und additive Fertigung kombinieren.

Die ursprüngliche Idee wurde von Eleanor Mackintosh für den Natural Robotics Contest. Anschließend wurde das Konzept von Robert Siddall und seinen Kollegen in einen funktionierenden 3D-gedruckten Roboterfisch verwandelt.

Ein Arduino Nano 33 IoT steuert den Prototyp, der mit einem Xbox One-Controller verbunden ist. Während der Fisch schwimmt, fängt ein mit einem Netz versehenes Kiemensystem Plastikpartikel aus dem Wasser auf. Das Design wurde als offenes Projekt veröffentlicht. So können andere Maker und Forscher die CAD-Dateien herunterladen, den Roboter nachbauen und weiter damit experimentieren.

Das Ganze ist deutlich komplizierter als der Zusammenbau eines Hobby-Rovers. Es zeigt jedoch hervorragend, wie zugängliche Fertigungsmethoden und Mikrocontroller zur experimentellen Umweltrobotik beitragen können.

Was uns gefällt: Das Projekt ist einfallsreich, gut reproduzierbar und widmet sich einem echten Problem unserer Welt.

Von wem stammt das Design? Eleanor Mackintosh, Robert Siddall und weitere Mitwirkende

Mehr Infos: Laden Sie die Roboter-CAD-Dateien auf GrabCAD herunter | Projektübersicht bei Arduino

Schwierigkeitsgrad: Experte

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Bild von Coole Arduino-Projekte: Open-Source-Arduino/ROS2-Lidar-Roboter
From Arduino project to autonomous robotics (Source: https://makerspet.com/blog/bld-120mm-packMakers Pet[/caption_link])

Dieses Projekt zeigt, wie weit das Arduino-Ökosystem über blinkende LEDs und einfache Hindernisvermeidung hinausgehen kann.

Ein ESP32 führt eine Arduino-basierte Firmware aus. Damit sammelt er Daten von einem 360-Grad-LDROBOT-Lidar-Sensor und steuert zwei mit Encodern ausgestattete Motoren. Die Sensordaten werden über WLAN an einen Computer gestreamt, auf dem ROS2 läuft. Dort berechnet eine Kartierungs- und Navigationssoftware die nächsten Schritte des Roboters. Erst danach werden die Befehle an den ESP32 zurückgeschickt.

Der Entwickler hat den Körper des Roboters in Fusion entworfen und anschließend 3D-gedruckt.

Was uns gefällt: Es schlägt eine ungewöhnlich zugängliche Brücke zwischen Hobby-Arduino-Projekten und der Softwarearchitektur, die in größeren autonomen Robotern zum Einsatz kommt.

Von wem stammt das Design? Maker’s Pet / Kaia.ai

Mehr Infos: Schritt-für-Schritt-Anleitung auf Maker’s Pet | Arduino/micro-ROS-Firmware auf GitHub | ROS-2-Software auf GitHub | Schaltplan des Motortreibers auf GitHub

Schwierigkeitsgrad: Experte

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Coole Arduino-Projekte

Split-Flap Display

Bild von Coole Arduino-Projekte: Split-Flap Display
It can be used as a date display, clock or anything really. (Source: David Kingsman via Printables)

Lange bevor LED-Matrizen allgegenwärtig wurden, zeigten Split-Flap-Displays Ankünfte, Abflüge und andere Informationen an, indem sie physisch durch gedruckte Zeichen blätterten. Das Projekt von David Kingsman bildet diesen wunderbar mechanischen Effekt mithilfe von 3D-Druck und Arduino nach.

Jede Anzeigeeinheit enthält eine Trommel mit gedruckten Zeichenklappen. Diese werden von einem 28BYJ-48-Schrittmotor angetrieben. Ein Arduino Nano steuert den Motor über einen ULN2003-Treiber. Ein Hall-Sensor samt Magnet gibt dem Mechanismus eine Referenzposition vor. So findet das Display nach dem Einschalten das richtige Zeichen. Mehrere Einheiten können miteinander verbunden werden, um Wörter, die Uhrzeit oder andere Informationen anzuzeigen.

Ein ESP-01 fungiert als Hauptcontroller. Er stellt eine Weboberfläche bereit und kommuniziert über I2C mit bis zu 16 Arduino-gesteuerten Anzeigeeinheiten. Das Projekt erfordert sehr viel 3D-Druck: Das Gehäuse, die Trommeln, die Rahmen und sogar die zweifarbigen Zeichenklappen werden gedruckt. Die herunterladbare Dokumentation umfasst zudem speziell angefertigte PCBs, den Zusammenbau, die Programmierung sowie die Kalibrierung. Das Design belegte 2021 den zweiten Platz beim Time Keepers-Wettbewerb von Prusa.

Was uns gefällt: Der klickende, blätternde Mechanismus verleiht diesem Projekt eine physische Präsenz, die ein gewöhnliches LCD- oder LED-Display einfach nicht bieten kann.

Von wem stammt das Design? David Kingsman

Mehr Infos: 3D-Druckdateien & Bauanleitungen auf Printables | Arduino-Code & PCB-Dateien auf GitHub

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Coole Arduino-Projekte

Spektrumanalysator

Bild von Coole Arduino-Projekte: Spektrumanalysator
The mix could use some decibel on the upper mids, but that's just our impression (Shajeeb via Arduino Project Hub)

Jedes ernstzunehmende professionelle Musikstudio hatte früher eine Visualisierungsleiste auf dem Mischpult liegen. Sie zeigte, wie viel Druck ein bestimmtes Frequenzband lieferte. Die Anzeige reichte von den tiefsten Bässen (auf der rechten Seite) bis zu Tönen, die nur Fledermäuse hören können (auf der linken Seite).

Diese Leisten waren früher sehr teuer. Heute können Sie jedoch ganz einfach Ihre eigene Version bauen. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein Arduino R3 , ein paar elektronische Komponenten und LED-Matrixelemente. Das Spektrum reicht vom tiefsten Bass bis zu 19 Kilohertz, was für Audiosignale völlig ausreichend ist.

Es ist ein einfaches Projekt für jeden, der weiß, wie man einen Lötkolben richtig hält.

Was uns gefällt: Blinkende Lichter, die perfekt mit Ihren Lieblingssongs synchronisiert sind!

Von wem stammt das Design? Shajeeb

Mehr Infos: Arduino Project Hub

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

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Coole Arduino-Projekte

Automatisches Phantom-Schachbrett

Bild von Coole Arduino-Projekte: Automatisches Phantom-Schachbrett
Protect your king! (Source: (Source: carlos_pendas via Arduino Project Hub)

Dieses auf dem Arduino Nano basierende Projekt trägt den Namen Phantom und gehört zu den erfolgreichsten Kickstarter-Projekten des Jahres 2021. Magnete bewegen die hölzernen Staunton-Schachfiguren auf dem Brett. Mit der integrierten Engine können Sie online gegen jeden Menschen auf der Welt Schach spielen. Zudem ist Maja an Bord – eine Schach-Engine, die sich Ihrem Spielstil anpasst und Sie nicht einfach nur vernichtend schlägt.

Das Beste an dem Projekt ist, dass es auf einer Creative Commons 4.0-Lizenz (BY-NC-ND) basiert. Es ist Open Source und hervorragend dokumentiert. Es ist ein komplexes Vorhaben mit vielen beweglichen Teilen, das Sie wochenlang beschäftigen wird. Aber sieht es nicht einfach fantastisch aus?

Das Projekt vereint Elektronik, Software, mechanische Bewegungen, Kalibrierung und Fertigung. Das macht es deutlich aufwendiger als die meisten gewöhnlichen Arduino-Basteleien. Die Dokumentation erklärt zudem die Entwicklung des Mechanismus und die Verbindung zwischen dem digitalen Schachspiel und dem physischen Brett.

Da das fertige System physische Figuren mit dem Computer oder einem Online-Spiel verbinden kann, wirkt das Ergebnis eher wie ein kommerzielles Produkt als ein einfaches Wochenend-Experiment.

Was uns gefällt: Die Technik verschwindet fast vollständig im fertigen Objekt – das ist oft das Markenzeichen eines besonders gelungenen Maker-Projekts.

Von wem stammt das Design? Carlos Lopez Pendas

Mehr Infos: Komplette Phantom-Bauanleitung im Arduino Project Hub

Schwierigkeitsgrad: Experte

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Coole Arduino-Projekte

Roboterkatze

Bild von Coole Arduino-Projekte: Roboterkatze
Sorry, it won't catch mice (Source: Rongzhong Li via hackster)

Sie haben Aibo von Sony bewundert, Spot von Boston Dynamics beim Boogietanz zugeschaut – und jetzt ist es Zeit für eine ROBOKATZE! Der Petoi Nybble ist ein Roboter aus lasergeschnittenen Teilen, der wie ein Kätzchen aussieht. Dank eines Arduino Pro Mini kann diese Katze laufen. Sie können Ihr sogar das ein oder andere beibringen – und wenn man sich noch etwas mehr mit ihr beschäftigt, lernt sie dank ihres OpenCat-Frameworks sogar noch viele Dinge mehr.

Was uns gefällt: Es ist ein cooles und anspruchsvolles Projekt. Und man muss das Katzenklo nicht ausleeren.

Von wem stammt das Design? Rongzhong Li

Mehr Infos: Hackster

Schwierigkeitsgrad: Experte

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Coole Arduino-Projekte

Kamera-Slider für drei Achsen

Bild von Coole Arduino-Projekte: Kamera-Slider für drei Achsen
No more shaky hands (Source: isaac879 via Thingiverse)

Sanfte Schwenks und Kamerafahrten erfordern normalerweise spezielles und teures Kameraequipment. Dieses Projekt zeigt jedoch, wie viel von dieser Hardware mit einem 3D-Drucker und einem Arduino selbst hergestellt werden kann.

Dieser Drei-Achsen-Kamera-Slider kombiniert einen Arduino Nano mit drei NEMA 17-Schrittmotoren und TMC2208-Treibern. Sie steuern das Schwenken, Neigen und die lineare Bewegung. Der Kameraschlitten bewegt sich auf einem Aluminium-V-Slot-Profil. Der gedruckte Schwenk- und Neigemechanismus nutzt derweil übersetzte Schrittmotoren, um die Kamera millimetergenau zu positionieren.

Dank integrierter Hall-Sensoren findet jede Achse automatisch ihre Ausgangsposition. Der Arduino kann sogar den Auslöser einer DSLR-Kamera betätigen, um automatisierte Zeitraffer und Panoramasequenzen zu erstellen. Die Befehle lassen sich über USB oder Bluetooth senden. Die Elektronik kann entweder über ein 12V-Netzteil oder einen Akku betrieben werden, ideal für Aufnahmen im Freien.

Ein Großteil der Maschine wird 3D-gedruckt. Der Entwickler hat die STL- und STEP-Dateien veröffentlicht. Dazu gibt es die Arduino-Firmware, Gerber-Dateien für das maßgeschneiderte PCB, Schaltpläne, eine Stückliste und eine umfassende Dokumentation.

Was uns gefällt: Das Projekt verwandelt einen 3D-Drucker und zugängliche Arduino-Hardware in professionelles Bewegungssteuerungs-Equipment, das man sonst nur von sehr teurer Videoausrüstung kennt.

Von wem stammt das Design? isaac879

Mehr Infos: STL- & STEP-Dateien auf Thingiverse | Arduino-Code, Schaltpläne, PCB-Dateien & Stückliste auf GitHub | Bau- und Demonstrationsvideo auf YouTube

Schwierigkeitsgrad: Experte

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Über den Autor:
David ist Redakteur bei All3DP und bringt vier Jahre Erfahrung im Journalismus mit. Er widmet sich mit Begeisterung jedem Technikthema und schreibt über so ziemlich alles. Außer über Golf.
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