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Präzision in Serie

Massives Stratasys-Update: Neue Materialien für FDM, PolyJet und SLA ab sofort verfügbar

Bild vonCarolyn Schwaar
Von Carolyn Schwaar
Aktualisiert am 13. Apr 2026

Von ULTEM in Luftfahrtqualität bis hin zu hochhitzebeständigen Resins: Fünf neue Materialien und KI-gestützte Software zielen darauf ab, Warping zu eliminieren und die industrielle Produktion zu skalieren.

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Stratasys Ltd. hat seine Plattform für die additive Fertigung durch die Einführung neuer Materialien und ein Software-Update erweitert, das darauf ausgelegt ist, Produktionsabläufe zu skalieren. Die Veröffentlichung umfasst die Ergänzung des ULTEM 1010 Filaments für den F3300-Drucker, neue Materialien für PolyJet-, P3- und SLA-Plattformen sowie ein messwertbasiertes Tool zur Warping-Korrektur für GrabCAD Print Pro.

Das Unternehmen führte mehrere Materialien ein, die auf Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und dem industriellen Sektor abzielen:

  • FDM-Technologie: Das ULTEM 1010 Resin ist nun als Filament für den F3300-Drucker verfügbar. Stratasys gab an, dass dieses Material die Herstellung von hochtemperaturbeständigen Bauteilen in Luftfahrtqualität ermöglicht und den niedrigsten Wärmeausdehnungskoeffizienten im gesamten FDM-Portfolio aufweist.
  • PolyJet-Systeme: Die Drucker J3 und J5 unterstützen nun PolyJet ToughOne White und ToughOne Black. Laut Unternehmen ermöglichen diese Materialien langlebige Prototypen, die Biegebelastungen, Schnappverbindungen (Snapping) und wiederholten Tests standhalten.
  • SLA- und P3-Plattformen: Somos WaterShed White wurde in die SLA-Materialfamilie für Neo-Drucker, einschließlich des Neo800+, aufgenommen. Für die Origin P3-Plattform führte Stratasys das Resin P3 Deflect 110 für Bauteile ein, die hohen Temperaturen und mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, wie Steckverbinder, Halterungen sowie Vorrichtungen. Zudem präsentierte das Unternehmen das Material Loctite 3D IND3785 Low Migration für Origin-Drucker ein, das für regulierte Umgebungen wie die Lebensmittel- und Pharmaproduktion vorgesehen ist.

Software-Update

Measurement-Based WAM (Warped Adaptive Modeling), integriert in GrabCAD Print Pro, nutzt gemessene Dimensionsdaten zur automatischen Korrektur der Verformung und ermöglicht eine präzise additive Fertigung (Quelle: Stratasys)

Stratasys hat das messwertbasierte WAM (Warped Adaptive Modeling) in GrabCAD Print Pro integriert. Das Unternehmen gab an, dass diese Funktion gemessene Dimensionsdaten nutzt, um Warping automatisch zu korrigieren. Dies ermöglicht die Herstellung komplexer Bauteile – einschließlich elektrischer Steckverbinder sowie hochpräziser Jigs und industrieller Vorrichtungen — auf der Origin P3-Plattform mit verbesserter Genauigkeit und weniger Iterationsschleifen.

Workflow- und Produktionskapazitäten

Stratasys gab bekannt, dass das ULTEM 1010 Filament in größeren Spulengrößen für längere Produktionszyklen über den Fortus FDC Filamenttrockner verfügbar sein wird. Das Unternehmen erklärte, dass der Trockner längere, unterbrechungsfreie Druckvorgänge durch integrierte Materialtrocknung unterstützt und mit den Druckern F900 sowie Fortus 450mc Gen III kompatibel ist.

Laut Rich Garrity, Chief Business Unit Officer bei Stratasys, sollen die Updates die Herausforderungen adressieren, mit denen Hersteller bei der Einführung oder Skalierung der additiven Fertigung konfrontiert sind. Das Unternehmen betonte, dass die Entwicklungen darauf abzielen, Adoptionsbarrieren abzubauen und die Genauigkeit in allen Produktionsabläufen zu verbessern.

Stratasys wird die neuen Materialien und die Software auf der Rapid + TCT Konferenz vom 14. bis 16. April an Stand #1601 präsentieren vom 14. bis 16. April stattfindet, am Stand #1601 vorstellen.

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Über den Autor:
Carolyn is All3DP’s senior editor and a journalist with 25+ years covering business and technology. Passionate about making tech accessible, her work also appears on Forbes.com.
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