Nach dem Teaser von letzter Woche ist nun die vollständige Enthüllung des Bambu Lab P2S da. Vieles ist bekannt, und einiges davon ist neu – hier gibt's mehr Infos.
Die kurze Wartezeit hat ein Ende und wir können nun endlich über das P2S sprechen. Um ganz ehrlich zu sein, wir haben schon seit ein paar Wochen ein Exemplar in der Hand, was diese Teaser-Ankündigungen immer schwierig macht. Wie viel sollen wir sagen? Versuchen wir, das Embargo irgendwie zu umgehen? Ist es unehrlich, nicht zu verraten, dass wir mehr wissen? Ich sage nein, nicht wirklich, aber ich kann gegenteilige Ansichten verstehen.
Aber genug des Beichtstuhls. Was hat es mit dem P2S auf sich? Sie können es sich schnell erklären, wenn Sie sich die einfachste Antwort auf die Frage vorstellen: „Was wäre, wenn Bambu Lab das P1S im Jahr 2025 statt 2023 hergestellt hätte?“.
Das Bauvolumen von 256 x 256 x 256 mm bleibt erhalten, ebenso das Gehäuse, die Kamera, die AMS-Kompatibilität und die allgemeine Form. Neu sind der von Bambu Lab entwickelte DynaSense-Extruder und das Temperaturmanagementsystem der Kammer. Der P2S profitiert außerdem von einem Upgrade der schnell austauschbaren Düsen der H-Serie, einer höher auflösenden Drucküberwachungskamera, einer „KI“-gestützten Spaghetti-Fehlererkennung und einer Reihe kleinerer Designverbesserungen, die die Benutzerfreundlichkeit des Druckers verbessern. Am auffälligsten an der Form des P2S ist der Wegfall des klapprigen LCD-Displays, das durch ein großes, farbiges Touchscreen-Pad ersetzt wurde, wie man es bei den Geräten der H-Serie findet.
Falls Sie es oben nicht mitbekommen haben, unser erster Eindruck ist bereits da, also schauen Sie sich den P2S genauer an
Was im P2S nicht enthalten ist, könnte ebenso aufschlussreich sein wie das, was enthalten ist, wenn wir an die unvermeidlichen Aktualisierungen der zweiten Generation der anderen Drucker des Unternehmens denken. Kann man mit Sicherheit sagen, dass der X1C, wann immer er kommt, eine aktive Kammerheizung haben wird? Wahrscheinlich.
Der Bambu Lab P2S ist schon erhältlich. Der Drucker selbst kostet 519 € und die P2S Combo, die einen AMS 2 Pro in der Box enthält, 749 €.
Kunden in den USA müssen sich noch ein wenig gedulden, bevor das Gerät bestellt werden kann, was laut Bambu Lab auf ein logistisches Problem zurückzuführen ist. Unter dem Eindruck eines möglichen neuen Streits um höhere Zölle zwischen China und den USA ist das Timing wieder einmal unglücklich für Bambu Lab, das bei der Einführung des H2D im März steile Preiserhöhungen erlebte.
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Lizenz: Der Text von "Bambu Lab bringt den P2S 3D-Drucker auf den Markt, der das Beste der H-Serie einbringt" von All3DP unterliegt der Creative Commons Attribution 4.0 International License.