Featured image of Bambu Lab A-Serie Gehäuse: 7 einfache Lösungen und die versteckten Risiken Source: Clearview Plastics
Dieser Text wurde maschinell übersetzt. Wir bitten mögliche Übersetzungfehler zu entschuldigen. Dieser Artikel ist für Sie kostenlos und frei von externer Einflussnahme. Damit das so bleibt, finanzieren wir ihn über Werbung, werbefreie Abonnements und Shopping-Links. Wenn Sie über einen Shopping-Link einkaufen, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Mehr erfahren
Packen Sie den Drucker ein

Bambu Lab A-Serie Gehäuse: 7 einfache Lösungen und die versteckten Risiken

Bild vonOpie Cain
Von Opie Cain, David Henning
Aktualisiert am 16. Sep 2026

Ein Gehäuse für Ihren Bambu Lab A1 ermöglicht den Druck von technischen Materialien. Es bringt jedoch auch zusätzliche Risiken mit sich.

Anzeige

Sollten Sie einen offenen Bambu Lab A-Series-Drucker in ein Gehäuse einbauen? Die Antwort von Bambu Lab lautet ganz klar: Nein. In den offiziellen FAQs wird ausdrücklich davon abgeraten, diese Geräte einzuhausen. Der Grund dafür ist die Sorge vor einem Hitzestau im Inneren. Wir lesen jedoch in den Foren mit. Daher wissen wir, dass viele Besitzer dies trotzdem tun.

Wir verstehen das vollkommen. Vielleicht drucken Sie mit einem Filament, das von einer konstanteren Kammertemperatur profitiert. Oder Sie möchten Zugluft vermeiden, die Ihre Schichthaftung ruiniert. Womöglich möchten Sie auch Dämpfe und Emissionen nach draußen ableiten, anstatt sie im Raum zu verteilen. Vielleicht stören Sie sich aber auch einfach nur an Staub und Tierhaaren, die sich zwischen den Druckaufträgen auf dem Gerät ansammeln. Oder Sie möchten Ihre Schüler davor schützen, bewegliche Teile oder heiße Oberflächen zu berühren.

Außerdem ist es sehr verlockend, einen günstigen A1 Combo in etwas wie einen geschlossenen P2S Combo zu verwandeln. Gleiches gilt für das Upgrade eines größeren A2L Combo in etwas, das einem geschlossenen H2C ähnelt – und das zu einem Bruchteil des Preises.

Wenn Sie also Ihren Drucker der A-Serie trotzdem einhausen möchten (was wir ausdrücklich nicht empfehlen), erklären wir Ihnen hier, warum Bambu Lab davon abrät. Außerdem erfahren Sie, worauf Sie bei der Umsetzung achten sollten und welche Gehäuse Ihnen zu besseren Drucken verhelfen können. Dabei lässt sich das Risiko von Überhitzung und Schäden zwar reduzieren, aber nicht völlig ausschließen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Bambu Lab A1-Gehäuse

Bambu Lab A1 Gehäuse: Warum Bambu Lab davon abrät

Bild von: Bambu Lab A1 Gehäuse: Warum Bambu Lab davon abrät
Makers looking to enclose the A1 printer should keep in mind that Bambu Lab strongly advises against it (Source: All3DP)

Die offiziellen FAQ zum Bambu Lab A1 äußern sich hierzu sehr unmissverständlich. Dort steht ausdrücklich, dass von einer Einhausung des A1 unter allen Umständen abgeraten wird. Doch warum ist das so? Nun ja.

Bambu Lab verwendet einen Mornsun LM150-20B24 AC-DC-Wandler (100–240 V Eingang, 24 V/6,5 A Ausgang). Auf dem Typenschild steht „Ta: 50°C“. Was bedeutet das genau? Das Bauteil ist nur für einen ordnungsgemäßen Betrieb bei einer Umgebungstemperatur von bis zu 50 °C ausgelegt. Es handelt sich um ein geschlossenes Metallgehäuse mit Kühlrippen, das über keinen eigenen Lüfter verfügt. Die gesamte Kühlung erfolgt somit ausschließlich über den passiven Luftstrom durch den offenen Rahmen des Druckers. Wenn Sie diesen Luftstrom unterbinden, indem Sie den Drucker in eine Kiste packen, hat das Folgen. Sie zwingen ein Bauteil, das ohnehin nur für 50 °C ausgelegt ist, in eine noch heißere und stehende Luftschicht, für die es nie konzipiert wurde.

Abgesehen von diesen Spezifikationen bestätigen auch Erfahrungsberichte von Besitzern im Bambu Lab-Forum dieses Problem. Nutzer, die ihren A1 in einem Gehäuse betreiben, berichteten von ausfallenden Netzteilen aufgrund von Überhitzung. Auch die Mitarbeiter und Moderatoren im Community-Forum von Bambu Lab betonen dies. Sie wiederholen die Anweisung „Bitte packen Sie Drucker der A-Serie nicht in ein Gehäuse“ gegenüber jedem, der danach fragt. Es handelt sich hierbei also nicht um einen vagen Haftungsausschluss. Es ist ein spezifisches, mittlerweile bestätigtes thermisches Limit für ein bestimmtes Bauteil. Einige Besitzer mussten das leider auf die harte Tour lernen und haben ihre Hardware buchstäblich verheizt.

Dies gilt übrigens auch für den neueren Bambu Lab A2L. Ein Besitzer fragte im Bambu Lab Community-Forum nach einem separaten Zeltgehäuse für den A2L. Die Antwort der Community fiel eindeutig aus: Seriöse Anbieter stellen so etwas gar nicht erst her. Der Grund dafür ist derselbe. Die Elektronik der A-Serie benötigt eine ständige Zufuhr von Frischluft. Wenn man den Drucker in einer Box einschließt, provoziert man genau das oben beschriebene Ausfallrisiko.

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Bambu Lab A1-Gehäuse

Tipps für die sichere Nutzung von Gehäusen

Ventilation is key when people are around the setup
If you choose to enclose your A series printer, ventilation is essential to ensure it does not overheat (Source: Clearview Plastics)

Wenn Sie Ihren Drucker der A-Serie trotz der oben genannten Hinweise einhausen möchten, passen Sie Ihre Lösung an das tatsächliche Problem an. Eine vollständig luftdichte Versiegelung ist die riskanteste Option und oftmals gar nicht nötig:

  • Möchten Sie den Drucker zwischen den Druckaufträgen nur vor Staub und Tierhaaren schützen? Eine lockere, atmungsaktive Abdeckung, die Sie vor dem Drucken abnehmen, löst dieses Problem, ohne Hitze zu stauen. Für diesen Zweck benötigen Sie definitiv kein versiegeltes Gehäuse.
  • Stört Sie hauptsächlich Zugluft und nicht etwa Dämpfe? Dann ist ein abnehmbares oder belüftetes Gehäuse die beste Wahl. Ein Modell, bei dem die Oberseite oder ein Panel offen bleibt, oder das über echte Belüftungslöcher verfügt, eliminiert Zugluft zuverlässig. Gleichzeitig staut sich die Hitze darin nicht so stark wie in einer komplett geschlossenen Box.
  • Machen Sie sich Sorgen wegen Dämpfen oder flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) bei ABS und ASA? Dann priorisieren Sie eine aktive Abluftentlüftung anstelle einer luftdichten Versiegelung. Ein Lüfter, der die Luft aus dem Gehäuse und von Ihrem Arbeitsplatz absaugt, ist hier weitaus wichtiger als ein geschlossenes Gehäuse. In unserem Ratgeber finden Sie die besten Praktiken für den Umgang mit Druckerdämpfen.

Hier sind einige zusätzliche Erweiterungen und Ratschläge, um Ihr Gerät innerhalb eines Gehäuses kühl zu halten:

  • Setzen Sie auf aktive Kühlung oder eine automatisierte Abluftsteuerung, anstatt sich auf eine passive Box zu verlassen. Installieren Sie einen Abluftventilator, der sich automatisch einschaltet, sobald die Kammer eine bestimmte Temperatur (ca. 30 °C) erreicht. Das ist viel effektiver, als nur darauf zu hoffen, dass sich die Umgebungshitze von selbst verflüchtigt.
  • Verwenden Sie einen unabhängigen Temperatursensor im Gehäuse, der getrennt von den Werten des Druckers arbeitet. Legen Sie außerdem eine strikte (mentale oder automatisierte) Obergrenze fest, die deutlich unter dem zugelassenen Maximum Ihres Gehäuses liegt.
  • Lassen Sie den Drucker niemals unbeaufsichtigt in einem Gehäuse laufen, wenn Sie mit Hochtemperaturmaterialien wie ABS oder ASA drucken.
  • Wenn Sie planen, den Drucker rund um die Uhr in einem Gehäuse zu betreiben, sollten Sie unbedingt in eine echte aktive Kühlung (Lüfter, Schlitze, Abluft) investieren und keine geschlossene Box verwenden. Alternativ sollten Sie in Erwägung ziehen, dass ein bereits ab Werk geschlossener Drucker wie der P2S von vornherein die sicherere Wahl für Ihren Anwendungsfall sein könnte.

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Bambu Lab A1-Gehäuse

Funktionen von Gehäusen und kompatible Modelle für die A-Serie

Depending on why you want an enclosure, ease of cooling might be key
Depending on why you want an enclosure, ease of cooling might be key (Source: Intense_koala via Reddit)

Wie bereits erwähnt, erfüllt ein Gehäuse verschiedene Zwecke. Hauptsächlich sorgt es dafür, eine konstante Umgebungstemperatur für Ihren Drucker aufrechtzuerhalten. Es eliminiert Zugluft und verhindert, dass Ihre gedruckten Teile zu schnell abkühlen. Dies ist besonders wichtig beim Drucken von Materialien wie ASA oder ABS. Diese neigen nämlich zu Problemen bei der Druckbett- und Schichthaftung, wenn sie an der offenen Luft abkühlen. Zudem kann ein Gehäuse Dämpfe und Partikel einschließen. Es hält kleine Kinderhände von heißen und beweglichen Teilen fern und dient als Abdeckung, um den Drucker staubfrei zu halten.

Vor diesem Hintergrund haben wir bei der Auswahl der Gehäuse für diese Liste auf folgende Hauptfaktoren geachtet:

  • Temperatur: Wir haben Gehäuse ausgewählt, die für eine konstante Temperatur sorgen. Sie schaffen einen wirklich geschlossenen Raum ohne Zugluft für den Drucker.
  • AMS-Kompatibilität: Es gibt zwar viele Gehäuse, in denen nur ein einzelner A1-Drucker Platz findet, aber wir möchten die Möglichkeit haben, sowohl den A1 als auch die AMS Lite-Einheit zusammen unterzubringen. Unsere Liste priorisiert daher Modelle, die groß genug für beide Geräte sind.
  • Zugänglichkeit: Wir haben geprüft, wie leicht man das Druckbett erreichen und fertige Drucke entnehmen kann. Dies sollte idealerweise ohne vollständigen Verlust der Gehäuseversiegelung möglich sein.
  • Sichtbarkeit: Wir haben uns für Gehäuse entschieden, die eine einfache Überwachung der Drucker ermöglichen. So können Sie Fehler rechtzeitig erkennen oder beeindruckende Zeitrafferaufnahmen machen.

Wir fordern Sie nicht dazu auf, dies zu tun. Bambu Lab rät sogar ausdrücklich davon ab. Sollten Sie sich aber dennoch dafür entschieden haben, stellen wir Ihnen hier sieben Gehäuseoptionen für die A-Serie vor, die Sie nutzen und an Ihre Bedürfnisse anpassen können.

Gehäuse Preis Sichtbarkeit Zugänglichkeit Kompatibel mit Am besten geeignet für
TopCube 45 € Stoff-/Rahmenzelt, durchsichtige Einlage Zugang über Reißverschluss oder Paneel A1, A1 Mini (separates Produkt je nach Modell) Die günstigste, sofort einsatzbereite Lösung
Chitu Systems 65 € Vorne, rechte Seite, teilweise oben Kunststofffenster vorne und an der Seite A1, A1 Mini Das beste, speziell entwickelte Budget-Kit
Fnatr 165 € (Gestaffelte Preise je nach Zusatzausstattung) Transparentes Acryl, Aluminiumrahmen Aufklappbares Zugangspaneel A1, A1 Mini Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich Verarbeitungsqualität
Modulares Gehäuse von Printable Accessories 65 € Bis zu vier Seiten + Oberseite, je nach Aufbau Nach vorne öffnende Flügeltür A1 (wahrscheinlich auch A1 Mini, nicht verifiziert) Ideal für Anwender, die ihre Einhausung selbst drucken und anpassen möchten
Clearview Plastics A1 Enclosure Kit 115 € Alle Seiten Nach vorne öffnende Flügeltür A1, A1 Mini, A2L (separate Kits je Modell) Das beste Premium-All-in-One-Kit
Ikea Lack DIY ca. 60 €, abhängig von Acryl und Mods Vier Seiten Abhängig vom Design, meist nach vorne öffnend A1 (A1 Mini passt wahrscheinlich) Ideal für Makers, die bereits einen Ikea-Lack-Tisch besitzen
Kostenloser MakerWorld-Aufbau Kostenloses Design; ca. 50 – 80 € für Materialien Acryl-Doppeltüren vorne Nach vorne öffnende Doppeltüren A1, A1 Mini (ein kostenloses Design für den A2L existiert ebenfalls — siehe Artikel) Die beste kostenlose DIY-Lösung mit integrierter Belüftung

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Bambu Lab A1-Gehäuse

TopCube

Bild von: TopCube
The TopCube also comes with a fan/fume extraction add-on, strongly recommended in Bambu Lab forums (Source: TopCube)

TopCube ist der Name, der am häufigsten fällt. Das gilt besonders, wenn Besitzer eines A1 im Community-Forum von Bambu Lab über den Kauf eines fertigen Gehäuses sprechen, anstatt eines selbst zu bauen. Es handelt sich um ein Zeltgehäuse mit Rahmen und Stoffüberzug. Ein transparentes Panel sorgt für gute Sicht, und das Material ist sowohl feuerfest als auch wasserdicht. Zudem verfügt es über eine integrierte LED-Beleuchtung und ein optionales Erweiterungsset für Lüfter und Dampfabsaugung. Mit einem Preis von unter 50 € ist es der günstigste Einstieg in ein Gehäuse auf dieser Liste. Abgesehen vom Aufbau des Zeltrahmens ist keine weitere Montage erforderlich.

Es gibt jedoch auch Nachteile. Einige Nutzer im Forum berichten von Passformproblemen und einem eingeschränkten Luftstrom, was zu Überhitzung führt. Angesichts des vorherigen Sicherheitsabschnitts ist genau das ein kritischer Ausfall, auf den man achten muss. Wenn Sie sich für diesen Weg entscheiden, sollten Sie auf keinen Fall auf einen Temperatursensor verzichten. Ziehen Sie zudem unbedingt das Erweiterungsset zur Dampfabsaugung in Betracht, anstatt das Gehäuse komplett abgedichtet zu betreiben.

  • Sichtbarkeit: Transparentes Panel am Zelt.
  • Zugänglichkeit: Zugang über Reißverschluss oder Panel, je nach Konfiguration.
  • Preis: 45 €

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Bambu Lab A1-Gehäuse

Chitu Systems

If the A1 Mini has that much space left, there's room for the A1
If the A1 Mini has that much space left, there's room for the A1 (Source: Joshua zwolinski via Amazon)

Während für den A1 Mini ein eigenes Gehäuse-Ökosystem existiert, ist Chitu Systems für den Standard-A1 eine der etabliertesten, speziell entwickelten Optionen.

Lange Zeit war ein Zelt- und Rahmendesign die einfachste Möglichkeit, einen Drucker einzuhausen. Genau diesen Ansatz verfolgt Chitu Systems bei seinem A1-Gehäuse. Mit einem dicken Oxford-Stoff und einer Klappe mit Reißverschluss hält dieses Gehäuse die Wärme mühelos in der Druckkammer. Die transparenten Klappen ermöglichen dabei eine einfache Überwachung Ihres Druckers.

Dieses Gehäuse ist größer als herkömmliche Zelte. Es bietet mehr als genug Platz für den A1 und die AMS Lite-Einheit. Darüber hinaus ist es mit einigen tollen Funktionen ausgestattet. Dazu gehören Auslässe für Abluftventilatoren, eine Netztasche für Kohlefilter und ein Mini-Hygrometer. Das Gehäuse ist auch mit anderen 3D-Druckern kompatibel, was es zu einer lohnenden Investition macht.

  • Sichtbarkeit:Vorne, rechte Seite und (teilweise) oben.
  • Zugänglichkeit: Kunststofffenster vorne und an den Seiten.
  • Preis: ca. 65 €

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Bambu Lab A1-Gehäuse

Fnatr

Bild von: Fnatr
Fnatr's A1 enclosure is sold in three tiers: enclosure only, enclosure plus ventilation system, and enclosure plus ventilation plus two filters.(Source: Fnatr)

Fnatr stellt ein spezielles Gehäuse für den A1 und A1 Mini her. Es besteht aus Aluminiumprofilen und transparenten Acrylplatten. Es verfügt über Bodenlüftungen und einen speziellen Wärmeauslass für den Luftstrom. Zudem kann die AMS Lite-Einheit entweder oben oder an den Seiten montiert werden. Es wird in drei Ausführungen verkauft: nur das Gehäuse, Gehäuse mit Belüftungssystem sowie Gehäuse mit Belüftung und zwei Filtern. Sie können also selbst entscheiden, wie viel Sie ausgeben möchten. Das hängt davon ab, wie intensiv Sie mit Hochtemperatur-Filamenten drucken möchten.

  • Sichtbarkeit: Transparentes Acryl an allen Seiten
  • Zugänglichkeit: Zugangsabdeckung mit Scharnieren.
  • Preis: ca. 165 € für das Basisgehäuse; Belüftungs- und Filter-Erweiterungen kosten extra.

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Bambu Lab A1-Gehäuse

Modulares Gehäuse von Printable Accessories

Yes, you can 3D print your own enclosure
Yes, you can 3D print your own enclosure (Source: The Next Layer via YouTube)

Printable Accessories erstellt 3D-druckbare Dateien für eine Vielzahl von Anwendungen. Das Angebot reicht von Filament-Aufbewahrungssystemen bis hin zu Tabletop-Miniaturen. Alle Designs sind modular aufgebaut. So können Anwender sie ganz nach ihren Wünschen drucken. Das Gleiche gilt für ihr modulares Gehäuse.

Der Rahmen wird komplett im 3D-Druckverfahren hergestellt und nutzt ein modulares Verbindungssystem. So können Sie das Gehäuse beliebig groß oder klein drucken. Zusätzlich zu den gedruckten Teilen benötigen Sie einige Acrylplatten für die Seiten und Türen. Alternativ können Sie auch die Seitenteile drucken, was jedoch auf Kosten der Sichtbarkeit geht.

Durch das modulare Design können Sie es nur für den A1 anpassen oder vergrößern, um die AMS Lite-Einheit aufzunehmen. Es lässt sich leicht zerlegen und später erweitern. Dazu gehört auch die Möglichkeit, eine Lochwand zur Werkzeugaufbewahrung hinzuzufügen.

  • Sichtbarkeit:Bis zu vier Seiten und oben (abhängig vom gewählten Design).
  • Zugänglichkeit: Nach vorne öffnende Scharniertür.
  • Preis: ca. 65 €

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Bambu Lab A1-Gehäuse

Clearview Plastics

A premium enclosure for a premium experience
A premium enclosure for a premium experience (Source: Clearview Plastics)

Clearview Plastics konzentriert sich auf die Herstellung hochwertiger, maßgefertigter Acrylgehäuse für beliebte 3D-Drucker. Um den Zusammenbau zu vereinfachen, werden 3D-gedruckte Halterungen und Ösen verwendet. Ihr A1-Gehäuse-Kit ist so bemessen, dass es perfekt auf den A1 passt. Dabei nimmt es nicht mehr Platz in Anspruch als unbedingt nötig. Die AMS Lite-Einheit sitzt oben auf dem Gehäuse und führt das Filament nach unten. Dies reduziert den horizontalen Platzbedarf für Ihren A1 Combo. Allerdings wird dadurch etwas mehr vertikaler Raum benötigt.

Clearview bietet auch einige optionale Erweiterungen für seine Gehäuse an. Dazu gehören ein Abluftventilator, ein Luftfilter und ein Lufteinlass für die Unterseite. Diese sorgen dafür, dass die Luft ungehindert zum Mainboard unter dem A1 strömen kann. Gleichzeitig bleibt die Wärme in der gesamten Druckkammer erhalten. Zusätzlich werden ein Stromkabel-Verlängerungsset und ein längerer Bowden-Schlauch für die AMS Lite angeboten. Beides ist erforderlich, wenn Sie die AMS-Einheit auf dem Gehäuse montieren möchten. Für diese Erweiterungen sowie für alle optionalen Upgrades fallen zusätzliche Kosten an.

Es ist zwar definitiv die teuerste Option auf unserer Liste. Allerdings bietet Clearview ein komplett maßgeschneidertes Premium-Gehäuse für alle, die eine All-in-One-Lösung für ihren A1-Drucker suchen.

  • Sichtbarkeit: Alle Seiten
  • Zugänglichkeit: Nach vorne öffnende Scharniertür.
  • Preis: ca. 115 €

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Bambu Lab A1-Gehäuse

Ikea Lack

A classic enclosure with plenty of room to customize
A classic enclosure with plenty of room to customize (Source: GeminiAS via Bambu Lab Forum)

Wenn Sie sich schon einmal nach Gehäuseoptionen für einen 3D-Drucker umgesehen haben, kennen Sie wahrscheinlich das Ikea-Lack-Setup. Manche von Ihnen haben vielleicht sogar noch ein Lack-Gehäuse von einem früheren 3D-Drucker-Projekt übrig. Dieses DIY-Gehäuse besteht aus zwei übereinander gestapelten Ikea-Lack-Tischen. An den Seiten werden Acrylplatten montiert, um den offenen Raum zu umschließen. Diese Tische haben die perfekte Größe für die meisten mittelgroßen FDM-3D-Drucker. Der A1 passt genau hinein.

Einige Nutzer lassen die Rückwand weg, um die Stromkabel zu entlasten. Wenn man die Rückseite des Gehäuses nahe an einer Wand platziert, sollte die Innentemperatur dennoch ausreichend hoch bleiben. Wenn Sie eine AMS Lite verwenden, müssen Sie diese oben montieren. Dafür benötigen Sie auch längere Bowden-Schläuche. Dieses Projekt erfordert mehr Eigenarbeit als die anderen hier vorgestellten Optionen. Dafür steht eine große Community dahinter, die viele Anleitungen, Modifikationen und Personalisierungsmöglichkeiten bietet.

  • Sichtbarkeit: Vier Seiten
  • Zugänglichkeit: Abhängig vom Design, meist eine nach vorne öffnende Scharniertür.
  • Preis: ca. 60 €, abhängig von Modifikationen und dem Preis der Acrylplatten.

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Bambu Lab A1-Gehäuse

Kostenloser MakerWorld-Aufbau

Bild von: Kostenloser MakerWorld-Aufbau
This design from Makerworld also includes plans for an exhaust vent and inline exhaust fan, plus a wire-entry hole in the back panel, instead of just sealing the printer into a box the way most DIY builds(Source: sunlightcandy via MakerWorld)

Wenn Sie Ihr Gehäuse lieber kostenlos selbst bauen möchten, ist dieses Design auf MakerWorld das beste, das wir gefunden haben. Es handelt sich um ein vollständig dokumentierten Aluminiumprofilrahmen. Dazu kommen keilgezinkte Kiefernbretter, transparente Acrylplatten und eine frontseitige Doppeltür.

Was es vom obigen Ikea-Lack-Aufbau unterscheidet, ist die Konstruktion. Es wurde speziell für das zuvor erwähnte Luftstromproblem entwickelt. Die Pläne beinhalten eine spezielle Abluftöffnung von etwa 12 cm und sehen einen Inline-Abluftventilator vor. Zudem gibt es ein Loch für die Kabelführung in der Rückwand. Das ist deutlich besser, als den Drucker einfach in eine Box zu sperren. Oben befindet sich außerdem ein spezielles Regal, das genau für die AMS Lite dimensioniert ist.

Die Designdatei selbst ist kostenlos. Sie bezahlen nur für die Materialien (Aluminiumprofil, Bretter, Acryl und den Abluftventilator). Das ist in der Regel etwas günstiger als der Ikea-Lack-Aufbau, da Sie keinen gebrauchten Tisch kaufen müssen.

Falls Sie stattdessen einen A2L besitzen: Dieser spezielle Aufbau ist für den A1 dimensioniert und wird nicht passen. MakerWorld bietet jedoch ein separates, kostenloses Design für den A2L an: das A2L Enclosure. Es handelt sich um ein größeres Modell mit Acrylplatten. Es beinhaltet Aussparungen für Beleuchtung, Lüfter und Filter (der Designer weist darauf hin, dass einige dieser elektronischen Komponenten noch in Arbeit sind). Es ist nicht einfach dasselbe Design in einer größeren Skalierung. Es ist vielmehr eine vergleichbare kostenlose Option für den größeren Drucker.

  • Sichtbarkeit: Frontale Acryl-Doppeltüren.
  • Zugänglichkeit: Nach vorne öffnende Doppeltüren.
  • Preis: Kostenloses Design; rechnen Sie mit etwa 50 – 80 € für Materialien.

Auch interessant:

Zum Inhaltsverzeichnis

Anzeige
Anzeige
Anzeige