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Du, ich und Model C

Dieser erschwingliche 12-Farben-3D-Drucker hat sein Kickstarter-Finanzierungsziel in 2 Minuten erreicht

Bild vonJonny Edge
Von Jonny Edge
Aktualisiert am 28. Jul 2025

Die Yumi C-Series ist eine faszinierende und ehrgeizige Druckerfamilie bei Kickstarter, die bis zu 12 Farben verarbeiten kann und als "schnellste Multicolor-3D-Drucker der Galaxie" bezeichnet wird.

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Kickstarter ist der ideale Ort für kühne Behauptungen, aber das Yumi 3D-Drucker-Projekt, das in nur 2 Minuten über Kickstarter finanziert wurde, ist mit seinen Zielen besonders ehrgeizig.

Allerdings nicht bei den finanziellen Zielen. Um das Projekt vollständig zu finanzieren, waren lediglich 1.275 $ (ca. 1.100 €) erforderlich, und es hat überraschenderweise nur 2 Minuten gedauert, um dieses Ziel zu erreichen. Nein, der Ehrgeiz liegt in der Bauweise und den Funktionen des Yumi.

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Das Yumi-Projekt wird von CEO Nicolas Michaut, einem Gründer von Lychee Slicer, geleitet. Die Drucker – namens Model C – können so skaliert werden, dass sie Multicolordrucke mit einem bis hin zu 12 Materialien verarbeiten können. Der Clou? Die Kosten für die Skalierung sind überschaubar.

Er wird auch als der „schnellste Mehrfarben-3D-Drucker der Galaxie“ beworben. 700 mm/s ist die angekündigte Druckgeschwindigkeit, aber solange wir nicht überprüft haben, ob nicht auf einem der anderen Milliarden von Planeten in der Milchstraße bereits ein vergleichbarer 3D-Drucker exisitiert, können wir dieser Behauptung nicht allzu viel Glauben schenken.

Die Model C Yumis gibt es in drei verschiedenen Größen mit den Bezeichnungen C235, C335 und C435, die die X- und Y-Achsen definieren. Ansonsten sind die Geräte alle gleich und scheinen mechanisch und kinematisch gesehen einfache 3D-Drucker zu sein, mit normalem Druckbett. Yumi stellt die technischen Daten seiner Geräte in einer Tabelle auf seiner Kickstarter-Seite zur Verfügung.

Die Steuerung der Werkstoffe erfolgt über einzelne Filamenthalter (anstelle von Boxen mit mehreren Steckplätzen wie beim AMS von Bambu) namens YMS, die modular auf insgesamt 12 erweitert werden können, was den Nutzern eine gewisse Flexibilität bei der Auswahl der passenden Anzahl bietet. YMS Pro verfügt zusätzlich über eine Heizvorrichtung, um die Filamente warm zu halten, aber es scheint eine Begrenzung zu geben, wie viele dieser modularen Einzel-YMS‘ miteinander verbunden werden können, wenn sie kombiniert werden. Eines scheint jedoch sicher zu sein (und Sie können es in unserem Aufmacherbild sehen): Sie können ganze 12 YMS‘ zusammenstecken und auf dem Rahmen des Model C montieren. Das haben wir so bisher noch nie gesehen …

yumi model c UI

Kommen wir aber zu den Druckköpfen, denn es gibt zwei. Der eine heißt Chroma X12, der andere ist ein namenloser High-Flow-Direktantrieb. Der Chroma X12 heizt auf bis zu 240 °C hoch und verwendet die Doppelzahnrad-Extruder, die sich in den „YMS“-Boxen befinden. Yumi erklärt, dass es sich um ein „abfallarmes“ Hotend handelt, da der Einzug bei Materialwechseln auf 10 cm begrenzt ist, und dass es für komplexe Multicolor-Drucke gedacht ist – es gehört also zur Standardausstattung für all diejenigen, die sich für 5+ Farbpakete entscheiden. Die Direktextruder-Alternative ist für exotische Materialien für hohe Temperaturen gedacht und kann bis zu 310 °C erreichen. Da Model C jedoch nicht völlig geschlossen ist, kann sich der Druck solcher Materialien als größere Herausforderung erweisen als bei Alternativen wie dem Bambu Lab X1C oder dem Elegoo Centauri Carbon – zwei von uns sehr geschätzte Drucker.

Eine App für die Fernsteuerung und Konnektivität wird ebenfalls versprochen und soll eine AI-Druckfehlererkennung enthalten, sofern man die optionale Kamera dafür erworben hat.

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Übrigens taucht der Name „Wanhao“ – vielleicht aus Versehen – auch in den Spendenaufrufen für „Join the Wanhao Community“ mit etwa $5 auf.

Wanhao ist ein Unternehmen, das es schon eine Weile gibt, und Yumi verrät, dass es seit ein paar Jahren Filamente (über 100 $), einen 3D-Stift und ein Touchscreen-Pad sowie einen eigenen Einplatinencomputer herstellt. Aus dem Yumi-Wiki geht hervor, dass das Unternehmen möglicherweise eine Tochtergesellschaft von Wanhao ist.

yumi chroma x12 printhead
Eine Nahaufnahme des Chroma X12 Druckkopfes (Quelle: Yumi)

Was würde Sie ein Model C laut Yumi kosten? Schauen wir uns das einmal an.

  • C235 (nur Drucker): $195 (UVP: $299 — 255 €)
  • C335 (nur Drucker): $310 (UVP: $439 — 375 €)
  • C435 (nur Drucker): $375 (UVP: $499 — 430 €)

Für jedes Gerät sind auch Pakete mit fünf, sieben und 12 Farben erhältlich. Jede hier gewählte Anzahl erhöht den Preis je nach Größe des gewählten Druckers. Außerdem gibt es eine ganze Reihe zusätzlicher Extras wie LED-Leisten, eine Kamera, ein mit Klipper ausgestattetes Fernbedienungspad, einen 3D-Stift und vieles mehr.

Aber was ist mit dem YMS? Nun, es werden nur der Einstiegspreis und der UVP für das Pro-Modell angegeben. Jedes Modell soll zum Start 29 $ (ca. 25 €) kosten, beim UVP steigt der Preis auf 60 $ (ca. 50 €). Wir gehen also davon aus, dass das Basismodell weniger kosten wird, aber um wie viel, wissen wir noch nicht. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels war die FAQ-Seite auf Kickstarter noch nicht veröffentlicht.

Werfen Sie selbst einen Blick auf diese komplexe Kickstarter-Aktion und überlegen Sie sich, was Sie von der neuen Hardware halten. Lohnt es sich, sie zu unterstützen oder nicht? Und lassen Sie uns in den Kommentaren wissen, ob Sie Ihr Geld in die Hand genommen haben, weil Sie das Projetk großartig finden!

Hinweis der Redaktion - Dieser Artikel behandelt eine Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne. Kickstarter ist kein Unternehmen; Die Kampagnen unterliegen keiner rechtlichen Verpflichtung, Crowdfunding-Versprechen einzuhalten oder Rückerstattungen für nicht eingelöste Spenden anzubieten.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte unseren Artikel 8 Things to Watch for When Backing a 3D Printing Kickstarter.

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Über den Autor:
All3DP Editor with almost 15 years of journalism under his belt, but his real job is as a Cat Butler. Often seen boxing. Coincidentally, also seen getting punched a lot.
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