Spark X, das vor den Feiertagen über eine Pressemitteilung still und leise eingeführt wurde, scheint das Ergebnis von Crealitys Einführung von KI und anderen "intelligenten" Funktionen zu sein.
In einer philosophisch angehauchten, aber leicht spezifizierten Pressemitteilung stellte Creality still und leise eine neue Untermarke, Spark X, und seine erste Flaggschiffmaschine, den i7, vor. Die Rede zur Markteinführung stützte sich stark auf die Idee der „grenzenlosen“ Kreativität und positionierte die Maschine weniger als Werkzeug, sondern vielmehr als Lifestyle-Objekt für Technik-Fanatiker.
Wenn die Pressemitteilung wörtlich zu nehmen ist, könnte es sein, dass die Drucker auf Sie hören. Das Unternehmen behauptet, dass der i7 „direkt auf Ihre Stimme reagiert“. Das Marketing stellt die KI ausdrücklich als „kreativen Partner“ vor, der in 3D-Modellbibliotheken nach Vorlagen sucht (wahrscheinlich in der Creality Cloud, die kürzlich in Flow Print umbenannt wurde), 3D-Designs aus Texten oder Bildern generieren kann und die Ausdrucke in Echtzeit überwacht.
Die Pressemitteilung beginnt mit einem Zitat aus dem Film Her von Spike Jonze: „Technologie ist nicht nur ein Werkzeug. Sie ist Teil unseres Lebens“. Wenn man außer Acht lässt, dass es in dem Film um Einsamkeit und eine physisch romantische Beziehung zwischen Mensch und Maschine geht, kann man davon ausgehen, dass die Absicht hier wohlwollend ist.
Abgesehen davon enthält die Pressemitteilung von Spark X dennoch einige Hardware-Neuheiten. Eine der wichtigsten Entwicklungen am neuen Drucker ist ein Hotend-Schnellwechselmechanismus, der es laut Creality ermöglicht, die Düse „im laufenden Betrieb“ innerhalb von drei Sekunden und ohne Werkzeug zu wechseln. In den Spezifikationen heißt es, dass diese Hot-Swap-Funktionalität „bis zu 220 °C“ unterstützt wird, ein seltsamer Grenzwert, der zwar für Materialien mit niedrigen Temperaturen geeignet ist, aber für eine Reihe von Materialien mit niedrigen Temperaturen zu niedrig ist.
Die Maschine zielt auch auf die Effizienz des Mehrfarbendrucks ab, wobei intelligente Algorithmen die Filamentverschwendung um 50 % reduzieren sollen. Weitere Details sind der Fokus auf „RGB-Umgebungslicht“, um sich der Ästhetik des Büros anzupassen, und ein „Mobile-first“-Workflow, der es den Benutzern ermöglicht, zu drucken, ohne jemals einen Slicer oder einen Computer zu berühren.
Insgesamt scheint Spark X ein weiterer Schritt in eine Richtung zu sein, auf die sich alle Hersteller von Büromaschinen unisono zubewegen: dafür zu sorgen, dass der Druckprozess dem eigentlichen Drucken nicht mehr im Wege steht.
Es bleibt abzuwarten, ob ein stets zuhörender 3D-Drucker (wenn das die richtige Interpretation dessen ist, was Creality meint) in den Haushalten willkommen sein wird. Es ist noch nicht bekannt, wann der i7 auf den Markt kommen wird, aber ein Teaser auf der Website des Unternehmens deutet darauf hin, dass die CES in Las Vegas nächste Woche der Zeitpunkt und der Ort ist, an dem wir mehr erfahren werden.
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Lizenz: Der Text von "Creality bringt Spark X auf den Markt, die neue Marke für Einsteiger, 3D-Drucker i7 gibt den Startschuss" von All3DP unterliegt der Creative Commons Attribution 4.0 International License.