Unser aktualisierter Leitfaden zu den besten 3D-Scannern vom Einstiegsbereich bis hin zu industriellen Lösungen enthält Empfehlungen in 6 Kategorien. Viele davon basieren auf praktischen Tests.
Die Vielzahl und Qualität der 3D-Scanner auf dem Markt sind überwältigend. Es gibt Geräte in allen Größen und Qualitätsstufen, und die Preise sinken stetig. Und obwohl eine so große Auswahl an sich eine gute Sache ist, macht sie es doch schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Ganz gleich, ob Sie ein Einstiegsmodell für Studierende und Hobbyisten suchen, ein leistungsstärkeres Gerät mit besserer Software und optimierten Workflows für präzise Scans von Artefakten bevorzugen oder einen professionellen, industriellen 3D-Scanner benötigen, der Qualitätssicherung und Reverse Engineering bewältigen kann – auf dieser Liste finden Sie den 3D-Scanner, der Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget entspricht.
Jeder 3D-Scanner auf dieser Liste hat sich seinen Platz redlich verdient, sei es durch seine außergewöhnlichen Eigenschaften, seine fortschrittliche Technologie, seinen attraktiven Preis oder eine Kombination aus diesen Faktoren. Viele dieser Geräte haben wir bereits selbst ausgiebig getestet; andere (die Ende 2025 erschienen sind) stehen bereits für 2026 auf unserem Prüfstand.

Sollten Sie in der Welt der 3D-Scanner noch relativ neu sein oder aber Ihr Wissen über die verschiedenen Technologien und die für den Kauf eines 3D-Scanners relevanten Faktoren nochmal auffrischen wollen, können Sie einfach nach unten zu den Abschnitten Welcher 3D-Scanner passt am besten zu mir? und 3D-Scanning-Technologien scrollen.
Im Zuge der Aktualisierung dieses Leitfadens haben wir festgestellt, dass die Einzelhandelspreise für 3D-Scanner schwanken, insbesondere bei asiatischen Marken. Wir haben die meisten Preise mit den Echtzeit-Angeboten der führenden Einzelhändler verknüpft. Die meisten unserer Budget-Empfehlungen lagen früher solide im Bereich unter 1.000 €, doch diese Zeiten sind vorbei. Obwohl wir einige neue Optionen hinzugefügt haben (die wir noch nicht persönlich testen konnten), sind unsere Top-Favoriten im Budget-Bereich mittlerweile in die Preisklasse knapp über 1.000 € gerutscht.
| 3D-Scanner | Beste Wahl | Warum es uns gefällt | Marktpreis (€, ca.) |
|---|---|---|---|
| Revopoint Inspire 2 | Für Anfänger | Ein kosteneffizienter 3D-Scanner, mit dem Sie schnell starten können und der für seinen Preis eine sehr ausgewogene Gesamtleistung bietet. | 560 € |
| Revopoint MetroX | Unter 1.500 € | Vielseitige Betriebsfunktionen eignen sich für viele Objekttypen – mit einer außergewöhnlichen Genauigkeit von 0,04 mm und einem großen Mehrwert. | 1.140 € |
| Revopoint Miraco Plus | Bestes Handheld-Gerät | Hervorragende Scan-Vielseitigkeit und Präzision für professionelle Anwendungen mit komplett kabellosem (und computerlosem) Betrieb. | 2.469 € |
| Shining 3D EinScan Libre | Bestes Vollfarbe-Gerät | Vollfarbiges Texture Mapping für realistisches, lebendiges Farbscanning für Produktdesign, Kunst, Kulturerbe und AR/VR. | 24.990 € |
| Zeiss T-Scan Hawk 2 | Großprojekte | Neben drei separaten Laserquellen und Scanmodi ermöglicht der Satellitenmodus das Scannen von Objekten mit einer Größe von mehreren Metern. | 34.600 € |
| Hexagon Atlascan Max | Industriell | Höchste Genauigkeit, Inspektion und Datenverarbeitung - ideal für die Luft- und Raumfahrt und die Automobilindustrie. | 61.000 € - 69.000 € |

Ganz gleich, ob Sie nur mal in die wunderbare Welt des 3D-Scannens hineinschnuppern möchten, ohne dabei gleich Ihren Geldbeutel zu sprengen, oder etwas Fortgeschritteneres für eine Schule oder etwas Ähnliches suchen, bei diesen 3D-Scannern sollten Sie auf jeden Fall fündig werden. In dieser Kategorie kosten die meisten 3D-Scanner ca. 1.500 €. Trotz des niedrigen Preises können Sie sich auf beeindruckende Scanfähigkeiten verlassen, wenn Sie unsere Top-Auswahl an preiswerten 3D-Scannern nutzen.
Inspire ist unserer Erfahrung nach der fehlertoleranteste Scanner im Sortiment von Revopoint. Daher waren wir gespannt auf Inspire 2, ein klares Upgrade gegenüber dem Original. Er arbeitet präziser, bietet zwei Scanmodi (strukturiertes Licht und Laser), unterstützt einen größeren Objektbereich, ist im Außenbereich einsetzbar, verfügt über optischen Zoom und erfasst Details deutlich besser. Damit ist er sowohl für Hobbyanwender als auch für semiprofessionelle Nutzer wesentlich leistungsfähiger.
Eine weitere Verbesserung gegenüber dem Original: Sie müssen den Scanner nicht mehr per USB-Kabel an einen Laptop oder ein Smartphone anschließen. Inspire 2 unterstützt den kabellosen Betrieb über integriertes Wi-Fi 6. Allerdings benötigen Sie möglicherweise weiterhin eine Stromquelle, zum Beispiel eine Powerbank oder eine USB-Verbindung, um den Scanner auch im drahtlosen Modus zu betreiben.
Revopoint Inspire 2 ist ein kompakter, handgehaltener 3D-Scanner für Anwender, die eine höhere Präzision wünschen, ohne auf sperrige Industriehardware umsteigen zu müssen. Er kombiniert infrarotes strukturiertes Licht mit einem Infrarot-Multilinien-Lasersystem. Dadurch kann er feine Details erfassen und schwierigere Oberflächen wie dunkle oder reflektierende Materialien besser verarbeiten. Mit einer Genauigkeit von etwa 0,005 cm und optischen Zoommodi für Nahaufnahmen eignet er sich für Aufgaben von 3D-Druck und Modellierung bis hin zu digitalem Design und Reverse Engineering.
Das Basisbundle des Inspire 2 enthält den Scanner, ein kleines Stativ, ein USB-C-Datenkabel, eine Mini-Drehscheibe, reflektierende Marker, Outdoor-Filter und eine Kalibrierungsplatte. Damit ist im Wesentlichen alles enthalten, was Sie für den Einstieg ins Scannen benötigen. Powerbanks und Smartphonehalterungen werden in größeren Bundles als optionale Erweiterungen angeboten.
Der Revopoint POP 3 Plus entwickelt die bereits beliebte POP-Serie mit einer Reihe von Verbesserungen weiter, die ihn zu einem leistungsfähigeren Allround-Handscanner für Maker, Designer und anspruchsvolle Anwender machen. Auf dem Papier steigert er die Genauigkeit um etwa 20 % gegenüber seinem Vorgänger. Dafür sorgen unter anderem eine hochpräzise Kalibrierungsplatte und zwei Infrarotkameras für strukturiertes Licht. Die Einzelbildgenauigkeit liegt bei bis zu etwa 0,008 cm, und die wiederholbare Präzision ist hoch genug für detailreiche Oberflächen. Eine neue Option für optischen Zoom ermöglicht es zudem, das strukturierte Licht gezielt auf feinere Details zu konzentrieren, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen. Die Farberfassung erfolgt über einen HD-RGB-Sensor mit Blitz-LEDs und intelligenter Pixelzuordnung, sodass die resultierenden 3D-Modelle realistische Texturen zusammen mit präziser Geometrie zeigen.
In der Praxis fühlt sich der POP 3 Plus wie ein vielseitiger Mittelweg zwischen einfachen Handscannern und deutlich teurerer Pro-Hardware an. Seine 9-Achsen-IMU und der globale Marker-Tracking-Modus sorgen für eine stabile Bildausrichtung und reduzieren Stitching-Fehler, wenn Sie sich um ein Objekt bewegen. Scanraten von bis zu etwa 18 Bildern pro Sekunde halten den Arbeitsablauf reaktionsschnell, egal ob Sie ein kleines Tischmodell oder ein mittelgroßes Objekt erfassen. Farbtreue und feine Texturen hängen weiterhin von Beleuchtung und Setup ab. Durch die optische Vergrößerung lassen sich jedoch komplexe Details auf kleinen Bauteilen oder schwierigen Geometrien leichter erfassen, ohne die Hardware wechseln zu müssen.
Die mitgelieferte Revo Scan Software läuft sowohl auf Desktop- als auch auf Mobilplattformen und unterstützt gängige Exportformate wie STL, PLY und OBJ. Dadurch können Sie Ihre Scans problemlos in 3D-Druck-, CAD- oder Kreativ-Workflows integrieren. Wie viele Scanner mit strukturiertem Licht profitiert auch dieses Modell von guter Beleuchtung und gelegentlich von einem leichten Scanspray bei schwierigen Oberflächen. Für Anwender, die eine ausgewogene Kombination aus Präzision, Farbe und Mobilität suchen, stellt der POP 3 Plus jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Basis-POP dar und ist eine starke Option in seiner Preisklasse.
Moose ist als zugängliche Mittelklasseoption im Sortiment von 3DMakerPro positioniert und soll die Lücke zwischen einfachen Hobby-Scannern und leistungsfähigeren Handscannern schließen. Es nutzt strukturiertes Licht in Kombination mit einem KI-gestützten Tracking-System, das die Abhängigkeit von Markern reduziert. Das Ergebnis ist ein deutlich flüssigeres Aufnahmeerlebnis für Einsteiger, die von Smartphone- oder Tablet-Scanninglösungen umsteigen. Die Erfassung von Vollfarbtexturen erfolgt über eine integrierte 24-Bit-Kamera. Moose verarbeitet kleine bis mittelgroße Objekte mit ausreichend Präzision für 3D-Druck-Workflows, das Reverse Engineering einfacher Bauteile oder die digitale Archivierung von Modellen, Requisiten und Sammlerstücken.
In der praktischen Nutzung liegt die größte Stärke von Moose in der Stabilität des Trackings. Selbst beim Umpositionieren oder Drehen des Objekts bleibt die Ausrichtung meist stabil, sodass weniger Nachscans erforderlich sind und der Scanvorgang einfacher abgeschlossen werden kann. Oberflächen mit moderater Komplexität werden gut verarbeitet, während dunkle oder stark reflektierende Materialien weiterhin von einer kurzen Oberflächenvorbereitung oder besserer Beleuchtung profitieren. Auch größere Objekte können gescannt werden, der ideale Einsatzbereich bleibt jedoch bei handgeführten Tischobjekten, bei denen Auflösung und Texturerfassung am ausgewogensten wirken. Die Lernkurve ist relativ gering, und das kompakte Format reduziert den Einrichtungsaufwand.
Die JMStudio-Software von 3DMakerPro ist funktional statt besonders auffällig gestaltet, bietet jedoch einen klaren Workflow vom Scannen über das Meshing bis zur Integration von Texturen, ohne den Anwender zu überfordern. Sehr große Meshes können schwächere Hardware weiterhin stark beanspruchen, und auch das Textur-Baking erfordert viel Rechenleistung. Dafür liefert Moose saubere und detaillierte Modelle, die sich sowohl für Visualisierung als auch für die Fertigung eignen. Für Anwender, die einen bezahlbaren Einstieg in höherwertiges Scannen suchen, ohne in Workstation-Hardware oder Multi-Kamera-Systeme investieren zu müssen, ist Moose ein sinnvoller und überraschend leistungsfähiger Einstiegspunkt.
Verwandeln Sie Ihr iPad in einen 3D-Scanner mit dem neuen Structure Sensor 3 von Structure. Dieser vielseitig einsetzbare 3D-Scanneraufsatz, eine Aktualisierung des früheren Structure Sensor Pro, verfügt über eine integrierte Tracking-Kamera mit einem 160 -Ultraweitwinkel-Monochromobjektiv, bietet eine hohe Tiefenauflösung und kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden. Occipital richtet sich mit diesem Scanner an das anspruchsvolle Umfeld im Gesundheitswesen, um beispielsweise maßgeschneiderte Orthesen zu erstellen oder menschliche Körper akkurat zu scannen und abzumessen.
Das Structure Sensor 3-Upgrade ist ein großer Sprung in Bezug auf Leistung, Hardwarefunktionen und Scanqualität. Die 12-Megapixel-Kamera (statt der 2-Megapixel-Kamera der Vorgängerversion) bietet ein größeres Sichtfeld und eine höhere Genauigkeit (bis zu 0,5 mm), sodass Sie kleinere und detailliertere Objekte scannen können. Auch die Scan-Erfassung ist schneller und die Akkulaufzeit wurde auf das Dreifache der älteren Version verlängert.

Die Software, die der Hersteller zur Verfügung stellt, heißt Structure SDK und bietet High-Level-Entwickler-Tools und vollständigen Low-Level-Zugriff für die Entwicklung von Spielen und Mixed Reality sowie 3D-Mapping. Das Gerät kann auch zur Erstellung hochwertiger 3D-Modelle von Objekten für verschiedene Zwecke, einschließlich 3D-Druck, verwendet werden. Es gibt auch ein umfangreiches Menü von Apps, die das Pro unterstützen, einschließlich medizinischer Apps zum Scannen von Körperteilen für Orthesen.
Obwohl dieses 3D-Scanner-Add-on ursprünglich für die Verwendung mit dem iPad konzipiert wurde, bietet das Unternehmen „Hacking“-Anleitungen an, um alle Hindernisse zu umgehen, die Sie von der Verwendung anderer Plattformen wie Windows oder Linux abhalten.
Als Nachfolger des Matter and Form V2 repräsentiert der neue „Three“ den Wandel des Unternehmens vom Hobby- zum Semi-Profi-Bereich und sorgt für eine drastische Steigerung von Geschwindigkeit, Stabilität und Scanqualität.
Der Three ist mit autofokussierenden 13-Megapixel-Kameras von Sony ausgestattet, die für klare Bilder sorgen und Objekte unterschiedlicher Größe – von Münzen bis hin zu Autos – scannen können. Die ChromaSpec-Technologie des Scanners nutzt das gesamte Spektrum des sichtbaren Lichts, um Geometrie und jede Farbe zu erfassen.
Sein Hauptmerkmal ist der integrierte Prozessor, der die Frage nach der Rechenleistung Ihres Geräts völlig überflüssig macht – alles, was Sie brauchen, ist ein Webbrowser, um mit dem Three zu scannen (vorzugsweise mit einem Bildschirm in Tablet-Größe oder größer), und sein Open-Source-Charakter bedeutet, dass technologisch versierte Benutzer ihn nach ihrem Willen für saubere Edge-Computing- und Vision-Anwendungen verbiegen können.
Three lässt sich über WiFi oder Ethernet in Ihr Netzwerk einbinden oder bietet einen eigenen lokalen Hotspot mit Zugriff auf die Scanverarbeitungssoftware über den integrierten Webserver. Es speichert Ihre Scan-Projekte in seinem internen Speicher, die dann in einer Vielzahl gängiger Dateitypen exportiert werden können, einschließlich der für die 3D-Modellierung geeigneten DAE und FBX.
In den ersten Tests hatten wir eine frustrierende Zeit mit den wiederholten Lade- und Verbindungsunterbrechungen des Three, die einem ansonsten hervorragenden Scan-Erlebnis im Weg standen. Wir haben seitdem mit Matter und Form Kontakt aufgenommen, die uns versichert haben, dass diese Probleme mit den Updates behoben wurden, was darauf hindeutet, dass wir nicht die aktuellste Version getestet haben. Das Unternehmen hatte Recht, aber unserer Meinung nach nicht durch einen Fehler unsererseits. Im Rahmen des Überprüfungsprozesses überprüfen wir, ob die Hardware auf dem neuesten Stand ist. Es ist eine komplizierte Situation, aber wir untersuchen sie weiter und werden diesen Artikel bald mit einer Erklärung und unserem aktualisierten Eindruck vom beabsichtigten Scanner aktualisieren.
Es genügt zu sagen, dass der Three ein großartiger und einzigartiger Scanner ist, der sich – Frustrationen hin oder her (wir werden sehen) – hervorragend im Klassenzimmer eignet, wo regelmäßige Pausen im Prozess leicht mit anderen Aufgaben überbrückt werden können. Matter and Form bietet auch einen Lehrplan, der zu dem Three passt.

Der Three ist ein Infrarot-Scanner mit strukturiertem Licht, wohingegen der V2 Laser–Triangulation verwendet.
Besonders interessant für Unternehmen: Dank der API des Three können Sie das Gerät von Ihrem Computer, einem Roboter oder einem Roboterarm aus fernsteuern. Dieser Open-Source-Charakter bedeutet, dass technisch versierte Nutzer das System ganz nach ihren Wünschen anpassen können, um es für innovative Edge-Computing- und Vision-Anwendungen einzusetzen.
Der MetroX ist die derzeitige Spitze der Revopoint-Scanoptionen (obwohl es bald eine Version ohne Tracker geben wird, auf die wir nicht warten können – das Setzen und Entfernen von Markern nervt). Der MetroX ist ein Hybrid-Scanner, der blaues, strukturiertes Licht mit laserbasiertem Scannen kombiniert, um genauere Ergebnisse zu erzielen als seine günstigeren Zeitgenossen. Wir haben uns schwer getan, ob wir das MetroX in die Kategorie „Professionell“ oder ‚Budget‘ einordnen sollen, und uns dann aufgrund des Preises für „Budget“ entschieden.
Nach unserer Erfahrung ist er kein Experte für eine bestimmte Methode, sondern ein vielseitiger Allrounder, mit dem Sie zwischen der strukturierten Lichtverfolgung von Merkmalen und der Laserabtastung mit gekreuzten oder parallelen Linien wechseln können, um eine gute markerbasierte Abtastung und die Erfassung glänzenderer, dunklerer Objekte zu ermöglichen – etwas, womit sich strukturiertes Licht allein schwer tut.
Die umfangreichere Datenrückgabe erfordert eine stärkere Computerleistung und eine spezielle MetroX-Version der Revopoint-Software Revo Scan, die zur Verwendung des Scanners benötigt wird. Die Software ist für hohe Bildaufzeichnungsraten mit Grafikkarten der RTX 30- und 40-Serie ausgelegt, wobei wir nicht sicher sind, was wir davon halten. Eine preiswerte Scan-Hardware ist etwas weniger demokratisch, wenn man für den Zugriff eine spezielle Computer-Hardware verwendet.

In dem eleganten Metallgehäuse des MetroX befindet sich die raffinierte automatische Drehscheibe von Revopoint, ein Upgrade der einfachen „On-Off“-Drehscheibe, der mit den weniger leistungsfähigen Scannern des Unternehmens geliefert wird, sowie eine ganze Reihe von Tracking-Markern, Kalibrierungsplatinen, Stromversorgungsoptionen und vieles mehr. Die Software des Scanners kann sich automatisch mit dieser mehrachsigen Einheit koordinieren, um mühelos auf dem Tisch zu scannen.
Das Scannen mit dem MetroX ist eine weitgehend problemlose Angelegenheit. Die einzigen Probleme, die wir mit der Erfahrung hatten, waren seltsame Stabilitätsprobleme beim Umschalten des Scanners zwischen den Modi oder beim Absturz der Software, wenn dies geschah. Andernfalls bietet es einen einfachen Weg zu detailgetreuen, kleinen bis mittelgroßen Scans.
Der MetroX ist mit der Revopoint-Funktion für globale Markierungen kompatibel, mit der Sie vor der Geometrieerfassung einen vorläufigen Scan nur der Tracking-Markierungen auf einem Objekt durchführen können, was dem System hilft, volumetrisch genauere Scans zu erfassen.
Mitte letzten Jahres brachte Revopoint den MetroY auf den Markt, der stärker auf Lasertechnologie spezialisiert ist und über einen optimierten Funktionsumfang verfügt.
Mit einem Preis von knapp unter 1.500 € ist Einstar 2 von Shining 3D ein solides Upgrade gegenüber seinem Vorgänger. Er bietet einen deutlichen Leistungssprung und bleibt dennoch erschwinglich. Mit seinem hybriden System aus 17 Linien blauem Laser und VCSEL-Infrarot erfasst der Einstar 2 Geometrie nun mit deutlich höherer Präzision und behält gleichzeitig die Vollfarbtexturierung bei. Er bleibt eine gute Wahl für Einsteiger und für Anwender, die einen vielseitigen Scanner für alltägliche Aufgaben benötigen, ob im Innen- oder Außenbereich. Gleichzeitig kommt er mit schwierigen Oberflächen wie dunklen, glänzenden oder komplex strukturierten Materialien deutlich besser zurecht.
In der Praxis fühlt sich das Scannen schneller und flüssiger an, was auf verbessertes Tracking, höhere Bildraten und integrierte Verarbeitung zurückzuführen ist, die die Ausrichtung der Daten beschleunigt. Zusätzlich ermöglichen der integrierte Akku und die drahtlose Verbindung das Arbeiten ohne Laptop und Kabel, was das Scannen von Personen, Gesichtern oder größeren Objekten deutlich komfortabler macht. Für optimale Ergebnisse müssen Sie weiterhin auf Beleuchtung und Abstand achten, doch die Lernkurve ist einfacher als zuvor, und das hybride Tracking-System reduziert die Anzahl notwendiger Neustarts während des Scanvorgangs.
Auch die Software wurde überarbeitet und wirkt jetzt ausgereifter und benutzerfreundlicher, ohne Einsteiger zu überfordern. Der Workflow bleibt sequenziell aufgebaut, zeigt jedoch Werkzeuge und Parameter gezielter an, wenn sie benötigt werden. Hochauflösende Scans können Ihren Computer weiterhin stark belasten, besonders beim Meshing und bei der Texturerzeugung. Im Gegenzug erhalten Sie jedoch einen portablen, drahtlosen Scanner, der zuverlässig detaillierte Vollfarbmodelle mit weniger Aufwand und mehr Flexibilität als das Original erzeugt.

Wenn Einstar 2 der preisgünstige Allrounder ist, dann stellt der ebenfalls neue Einstar Rockit die nächsthöhere Ausbaustufe dar. Er verwendet offenbar die Scantechnologie des Rigil, dem etwa 6.000 € teuren professionellen Handscanner von Einstar, verzichtet jedoch auf Display und integrierte Verarbeitung. Rockit verfügt über zwei Laserprojektoren: einen 19+19 Kreuzlaser-Modus für die Erfassung großer Flächen sowie einen Modus mit sieben parallelen Lasern wie bei Einstar 2. Zusätzlich steht auch Infrarot-Scanning zur Verfügung. In der Praxis ermöglicht der Kreuzlaser-Modus eine größere Scanfläche und erleichtert damit die Verarbeitung größerer Objekte.
Besonderer Wert wird auf die Erfassung von Vollfarbtexturen gelegt. Rockit nutzt hierfür eine 5-Megapixel-Kamera, während der Einstar 2 eine Kamera mit 2,3 Megapixeln verwendet.
Wir wissen, dass es sich technisch gesehen nicht um einen 3D-Scanner handelt, aber keine Liste von 3D-Scannern ist vollständig, ohne zu erwähnen, wie populär das 3D-Scannen geworden ist. Sehen Sie sich nur die 3D-Scanner-Technologien an, die im iPhone verbaut sind.
Eine Vielzahl von Produktanbietern, vor allem in der Schuh- und Gesundheitsbranche, ermöglichen individuelle 3D-Druckprodukte in einem Arbeitsablauf, bei dem die Kunden sich selbst mit ihrem Handy scannen und die Dateien einsenden.
Der Lidar-Scanner (Light Detection and Ranging) misst präzise Entfernungen, um dreidimensionale Räume abzubilden. Diese Technologie soll die Möglichkeiten der Handykameras für Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern, ist aber auch mit einer wachsenden Zahl mobiler Apps kompatibel, die für 3D-Scans von Räumen und Objekten entwickelt wurden, einschließlich der eigenen Person, wenn man z. B. einen Scan des Fußes hochladen möchte, um die Schuhe individuell anzupassen.
Mithilfe einiger wählbarer Apps können Sie ein Objekt scannen und daraus ein dreidimensionales Bild auf Ihrem Endgerät erstellen, welches Sie dann in den bekanntesten 3D-Formaten – darunter Mesh, FBX, OBJ und gITF – exportieren können. Darufhin können Sie es in den bekanntesten 3D-Formaten wie Mesh, FBX, OBJ und gITF exportieren. Jedoch ist die Auflösung des Lidar-Sensors sehr gering und weist nur ein paar hundert Punkte im Messraster auf. Wenn Sie beispielsweise eine Figur für einen 3D-Druck scannen möchten, ist dies mit einem sehr hohen Aufwand für Ihre 3D-Software verbunden, um überhaupt etwas Druckbares zu bekommen. Und selbst dann hat es nicht mal ansatzweise die Details des Originals. Wenn Sie jedoch nach einem Scan suchen, der einen ungefähren Startpunkt für Ihr Projekt darstellen – und Sie schon dieses Endgerät besitzten – könnte diese Scanner-App genau das Richtige sein.
Was sogar noch besser ist: Wenn Ihnen mehr am Ergebnis als am Prozess liegt und Sie sich nicht darum kümmern, ob Sie Ihr gewünschtes Objekt wirklich „gescannt“ haben, liegen Sie beim iPhone 12/13 Pro genau richtig, denn basierend auf Apples neuer Objekterfassungs-API ist die Photogrammetrie, also die Methode, Bilder statt Licht zu verwenden, auf ausgewählten MacOS Monterey-Geräten verfügbar. Eine aufregende neue App, mit der Sie in wenigen Minuten hochwertige digitale Modelle erstellen können, ist PhotoCatch. Und das Beste daran: Alles ist komplett kostenlos, wenn Sie die notwendige Hardware dafür besitzen. Und falls nicht, können Sie immer noch gegen eine kleine Gebühr Apples Cloud-Computing-Service nutzen.

Wodurch unterscheidet sich ein professioneller Scanner von den oben genannten preisgünstigen Scannern? Heutzutage immer weniger, um ehrlich zu sein, da die Technologie zum Scannen von Budgets fortgeschritten ist. Dennoch sind professionelle 3D-Scanner in einigen wichtigen Bereichen besser als preisgünstige Geräte. Dazu gehören Geschwindigkeit, Flexibilität, automatisierte Arbeitsabläufe und Funktionen, die das tägliche Scannen am Arbeitsplatz effizienter machen.
Museen nutzen sie, um ihre Sammlungen zu digitalisieren, medizinisches Fachpersonal passt damit Prothesen an individuelle Bedürfnisse an und der lange Arm des Gesetzes untersucht damit Tatorte: Professionelle 3D-Scanner sind so leistungsstark und präzise wie noch nie.
Die Geräte auf unserer Liste sind für den Einsatz in einer Arbeitsumgebung konzipiert und zeichnen sich durch solide Genauigkeit in Kombination mit automatisierten Arbeitsabläufen und leistungsstarker Software aus. Wir haben unsere Liste in professionelle Scanner (ideal für VR, das Scannen von Personen und Objekten) und Industriescanner (für Qualitätskontrolle, Reverse Engineering und Inspektion) ab ca. 2.000 € unterteilt.
Wenn Sie noch relativ neu im Bereich des 3D-Scannens sind, sollten Sie den folgenden Abschnitt über die verschiedenen Technologien und die wichtigsten Kriterien für den Kauf eines Scanners nicht verpassen.
Viele dieser Scanner sind für VR-Anwendungen oder das Scannen von Personen und Objekten geeignet. Für fortschrittlichere Anwendungen wie industrielle Qualitätskontrolle, Reverse Engineering und Inspektion empfehlen wir jedoch, einen Blick auf die industriellen 3D-Scanner zu werfen.
Der erst im vergangenen Herbst vorgestellte 3DMakerpro Toucan hat sofort Aufmerksamkeit erregt. Er stellt ein mutiges Umdenken beim Konzept des handgeführten 3D-Scanners dar, indem er ein bisher aus mehreren Komponenten bestehendes Setup in ein eigenständiges Gerät integriert. Im Gegensatz zu den meisten Scannern, die einen angeschlossenen Computer oder ein Smartphone benötigen, verfügt der Toucan über eine integrierte Hardwareplattform mit 8-Kern-CPU, 32 GB RAM und 256 GB internem Speicher. Dadurch können Sie Modelle direkt auf dem Gerät scannen, verarbeiten und anzeigen, ohne einen PC zu verwenden.
Ein 6-Zoll-Touchscreen ähnlich dem eines Smartphones sowie ein intuitives Einstellrad mit Schnellzugriffstasten lassen den Scanprozess eher wie die Bedienung einer Kamera wirken als wie die Arbeit mit komplexer technischer Hardware. Zwei helle blaue Modi für strukturiertes Licht ermöglichen die Anpassung an feine Miniaturen ebenso wie an größere Objekte bei überzeugender Genauigkeit.
In der Praxis liefern das Mehrkamerasystem und die leistungsstarke integrierte Optik eine sehr klare Geometrie sowohl im Nah- als auch im Fernmodus. Kleine Details bis etwa 0,003 cm können erfasst werden, während gleichzeitig ein Arbeitsbereich von über einem Meter für größere Objekte erhalten bleibt. Eine integrierte Farberfassung über einen hochauflösenden RGB-Sensor sorgt für realistische Texturen im 3D-Mesh. Intelligente Scan-Algorithmen helfen dabei, Lücken zu schließen und die Ausrichtung auch auf komplexen Oberflächen stabil zu halten. Da die Verarbeitung direkt auf dem Gerät erfolgt, reagiert die Ausrichtung schnell und flüssig, mit Echtzeitvorschau und weniger Unterbrechungen durch externe Datenübertragungen.
Das Toucan-Ökosystem unterstützt einen vollständigen 3D-Workflow: Sie können Punktwolken bereinigen, Meshes zusammenführen und vielseitige Formate für 3D-Druck oder CAD exportieren, ohne zwischen mehreren Tools wechseln zu müssen. Durch das autonome Design und den großen Erfassungsbereich ist der Toucan eine interessante Option für Kreative, die einen einzigen Scanner für alles nutzen möchten, von Figuren und Produktdesign bis hin zu größeren Prototypen oder skulpturalen Objekten. Für vollständig professionelle Workflows kann jedoch weiterhin eine zusätzliche Nachbearbeitung auf einer Workstation sinnvoll sein.
Ein vollständig eigenständiger Handscanner mit integrierter Verarbeitung, Touchscreen-Steuerung und Farberfassung, mit dem Sie wie mit einer Kamera scannen können, ohne einen angeschlossenen PC zu benötigen.
Creality hat zwar als Hersteller von 3D-Druckern begonnen, ist aber inzwischen auch in den Bereich der 3D-Scanner vorgestoßen und bietet sowohl preisgünstige als auch professionelle Modelle mit einigen beeindruckenden Funktionen an. Letztes Jahr haben wir den Raptor Pro (1.899 €) empfohlen, der für eine breite Palette von Anwendungen konzipiert ist und ein Dual-Mode-Lasersystem mit 22 Kreuzlaserlinien zum Scannen mittlerer bis großer Objekte und sieben parallelen blauen Laserlinien zur Erfassung feiner Details enthält.
In diesem Jahr entscheiden wir uns für den neueren Sermoon, der im letzten Herbst auf den Markt kam. Der Sermoon S1 (2.799 €) ist ein Multilicht-Hybridsystem, das einen einzeiligen blauen Laser (gut für die Erfassung von tiefen Löchern und schmalen Spalten), sieben parallele Laser, 34 Kreuzlaser und strukturiertes NIR-Licht kombiniert und von einer KI-gesteuerten Software und Stereovisionsoptik unterstützt wird. Er bietet eine ähnliche volumetrische Präzision von 0,02 mm und eine hohe Geschwindigkeit (ca. 90 fps) wie der Raptor, zeichnet sich aber durch eine bessere Handhabung komplexer Geometrien und eine breitere Fähigkeit zum markerlosen Scannen und zum Einsatz im Freien aus. Das flexible Laser- und NIR-Setup des S1 und die starke Softwareintegration machen ihn besonders geeignet für detaillierte industrielle Scan-, Inspektions- und CAD-Workflows.
Wenn Sie jedoch noch mehr wollen, gibt es auch den neuen Sermoon X1 (6.099 €), der auf dem Hybridsystem des S1 aufbaut und über umfangreichere Laserarrays und erweiterte Funktionen wie KI-unterstützte Arbeitsabläufe, Tiefloch-Scannen, photogrammetrieunterstützte Ausrichtung und Scannen mit großer Reichweite verfügt. Sein industrietauglicher Funktionsumfang, die Wireless-Unterstützung, die Kompatibilität mit der Wireless Scan Bridge und die optimierte Software machen den X1 zur leistungsfähigsten Option unter den drei Geräten für anspruchsvolle professionelle und groß angelegte Scanprojekte.
Als wir letztes Jahr den Revopoint Miraco in die Hand nahmen, waren wir ziemlich beeindruckt von dem neuesten tragbaren 3D-Scanner des Unternehmens, der versucht, alles zu tun – und in vielerlei Hinsicht erfolgreich ist. Wir müssen zugeben, dass das Miraco Plus sogar noch weiter geht.
Der Plus bietet das gleiche mühelose Scan-Erlebnis für unterwegs wie der ursprüngliche Miraco, jedoch mit erheblichen Verbesserungen, die den Wert des Geräts für präzise, großformatige Arbeiten erhöhen.
Ein wesentliches Merkmal des Miraco Plus ist der Modus für photogrammetrische Messtechnik. Der Scanner wird mit einem praktischen Metallkoffer geliefert, der mit magnetischen Markern, Tracking-Punkten und Distanzkalibrierungsmarkern sowie einem QR-Kalibrierungscode gefüllt ist, der für jedes Set einzigartig ist. Das sieht anstrengend aus, ist aber in der Praxis ganz einfach.

Nachdem Sie das Objekt mit den Messmarken, Tracking-Punkten und Entfernungskalibrierungsmarken versehen haben, nehmen Sie mit dem Miraco Plus Fotos auf, die zur Erstellung eines photogrammetrischen Arrays von Tracking-Daten für das gescannte Objekt verwendet werden. Dies wird dann verwendet, um die räumliche Genauigkeit über die gesamte Ausdehnung des Modells zu bestimmen.
Diese Art des großflächigen, unbeschränkten Scannens, ohne an einen Laptop angeschlossen sein zu müssen, ist das natürliche Habitat des Miraco Plus. Das Plus ist eine solide Weiterentwicklung des Konzepts mit seinem einzigartigen Metrologiemodus.
Aus der Nähe wirken die Ergebnisse bei kleinen, detaillierten Modellen nicht so scharf wie bei den billigeren, kabelgebundenen Geräten des Unternehmens. Aber bei großen Maßstäben und mit dem Messgerät, das die Genauigkeit misst, glauben wir nicht, dass es irgendjemanden allzu sehr stören wird.
Peel 3D, das Tochterunternehmen von Creaform, das schon mit dem Peel 1, 2 und 2-S überzeugen konnte, hat im Oktober 2023 den komplett überarbeiteten Peel 3 veröffentlicht. Dieser Scanner bietet nicht nur eine bessere Genauigkeit als seine Vorgänger, sondern konzentriert sich auch auf die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit durch ein ergonomisches Design, haptisches Feedback und ein intuitives Touchscreen. The company says the Peel 3 is flexible enough to appeal to users for AR/VR and digital content, education, heritage preservation and art, product design, healthcare, and engineering.
A feature you won’t find on every scanner is several recognizable vibration patterns to guide you as you scan narrow and hard-to-reach places without a direct line-of-sight.

Der Scanner wird auch als Peel 3.CAD-Version zusammen mit der proprietären Peel-CAD-Software angeboten, die speziell als schlüsselfertige Lösung für Reverse-Engineering-Anwendungen entwickelt wurde. Peel 3.CAD unterstützt den Export in branchenübliche CAD-Programme wie Solidworks, Fusion oder Solid Edge.
FARO Technologies stellt seit 1981 3D-Mess-, Bildgebungs- und Realisierungslösungen her und hat sich damit eine Nische in Branchen wie der Fertigung, dem Bauwesen, der Forensik und dem Maschinenbau geschaffen.
Der brandneue FARO Leap ST ist ein Favorit unter Gutachtern, Architekten und Prüfern und ist das bisher flexibelste Angebot des Unternehmens für Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Automobilbau, Transportausrüstung und Metallverarbeitung.
Dieses Gerät bietet fünf verschiedene Scan-Modi für eine Vielzahl von Anwendungen. Der Ultra-Fast-Scanning-Modus verwendet 34 blaue Laserlinien, um kleine bis mittelgroße Teile schnell zu erfassen, was eine schnelle Merkmalserkennung und Datenerfassung ermöglicht. Der Hyperfine-Scanning-Modus verwendet sieben parallele blaue Laserlinien mit minimalem Abstand und ermöglicht hochauflösende Aufnahmen komplizierter Details. Darüber hinaus integriert der Photogrammetrie-Modus Maßstäbe und Werkzeuge, wodurch der Photogrammetrie-Prozess vereinfacht wird, ohne dass zusätzliches Zubehör erforderlich ist, und er ist ideal für die präzise Erfassung großer Objekte.
Der Deep Hole Scanning-Modus verwendet eine spezielle Laserlinie, die für das Scannen schwer zugänglicher Bereiche wie tiefe Löcher entwickelt wurde, um die Messfähigkeiten in diesen schwierigen Räumen zu maximieren. Der Large-Area-Scanning-Modus verwendet 11 parallele Infrarot-Laserlinien, die eine effiziente Erfassung großer Merkmale ermöglichen, wodurch er sich sowohl für grobe Scans als auch für detaillierte Inspektionen für mittlere bis große Teile eignet.
Der FARO Leap ST bietet eine Genauigkeit von bis zu 0,02 mm für Anwendungen wie Qualitätskontrolle und Reverse Engineering. Es ist leicht und tragbar und für den Handbetrieb konzipiert, was die Flexibilität erhöht und die Einrichtungszeit in verschiedenen Umgebungen reduziert.
Der EinScan HX2 ist eine aktualisierte Version des EinScan HX und bietet Verbesserungen wie größere Laserlinien und eine höhere Bildrate für schnelleres und detaillierteres Scannen. Es kombiniert blaues LED-Licht und 13 gekreuzte blaue Laserlinien, um seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene Materialien zu verbessern. Dieser hybride Ansatz ermöglicht das Scannen von schwarzen und reflektierenden Oberflächen ohne die Notwendigkeit von Markern, wodurch der Anwendungsbereich erweitert wird.
Im Laserscan-Modus erreicht der EinScan HX2 eine Scangeschwindigkeit von bis zu 120 Bildern pro Sekunde, was eine schnelle Datenerfassung für Anwendungen wie Reverse Engineering, CAD/CAM und 3D-Druck ermöglicht. Die meisten Objekte können innerhalb von Minuten gescannt werden, laut dem Unternehmen.

Der Scanner liefert hochauflösende Ergebnisse mit einer Genauigkeit von bis zu 0,04 mm im Laserscan-Modus.
Mit einem Gewicht von nur 745 Gramm ist der EinScan HX2 reich an Funktionen. Es verfügt über eine eingebaute Farbkamera für die Erfassung und Verfolgung von Texturen in Vollfarbe im Schnellscan-Modus. Die Funktion „Texture Mapper Lite“ vereinfacht die Erstellung fotorealistischer Texturabbildungen weiter und erhöht die Realitätsnähe von 3D-Modellen.
Der Scanner wird mit der EXScan HX-Software geliefert, die Sie von der Kalibrierung bis zur Datenbearbeitung durch den 3D-Scanprozess führt. Die Algorithmen der Software verarbeiten und optimieren Scandaten, was es einfach macht, großartige Ergebnisse zu erhalten. Regelmäßige Updates sorgen für kontinuierliche Verbesserungen und den Zugang zu den neuesten Funktionen.

Wir geben zu, dass die Grenze zwischen professionellen und industriellen 3D-Scannern etwas schwammig ist. Hier verfügen wir über die Scanner, die für industrielle Anwendungen geeignet sind, von Reverse-Engineering, Prototyping und VR bis hin zu Qualitätssicherung, digitaler Archivierung, Inspektion und Wartung. Diese Maschinen sind der Aufgabe gewachsen und verfügen über eine außerordentlich leistungsfähige Software und Funktionen, die spiegelnde Oberflächen, Vibrationen in der Werkstatt und Teilebewegungen kompensieren.
Die folgenden Geräte (vor allem jene weiter unten auf der Liste) kommen in vielen Branchen zum Einsatz, darunter in der Verteidigungsindustrie, der Fertigung, der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Herstellung von Konsumgütern.
Im vergangenen Jahr überzeugte die HandyScan Silver-Serie. In diesem Jahr empfehlen wir jedoch, einen Blick auf die neuere HandyScan Pro-Serie zu werfen. Sie ist als professionelle Scanlösung positioniert und bietet eine enge Integration in das Software-Ökosystem von Creaform. Während die Silver-Serie den Einstieg in metrologietaugliche Handscanner von Creaform darstellt, bildet die Pro-Serie die nächste Leistungsstufe.
Der HandyScan Pro liefert hochwertige Scans auf metrologischem Niveau mit einer Genauigkeit von etwa 0,003 cm und enthält Scan-to-CAD Pro für einen schnelleren Übergang von der Datenerfassung zur parametrischen Modellierung. Die Kombination aus Präzision, Mobilität und workfloworientierter Software macht ihn geeignet für Industriedesign, Produktentwicklung und Engineering-Teams, die zuverlässige Scandaten für CAD-basierte Aufgaben benötigen.
Die HandyScan Pro-Serie positioniert sich zwischen der Silver-Serie und der fortschrittlichen EVO-Serie von Creaform. Letztere bietet zusätzliche Genauigkeit, Bedienelemente direkt am Gerät, Touchscreen-Interaktion und AR-gestützte Ausrichtung für noch anspruchsvollere industrielle und Inspektions-Workflows.
Heutzutage ist es selbstverständlich, dass Handscanner kabellos sein sollten, aber der neue Libre aus der EinScan-Serie von Shining 3D geht noch einen Schritt weiter. Sie können die Daten nicht nur im Speicher des Scanners speichern oder den Scanner zur Verarbeitung über WiFi mit einem Laptop verbinden; die Verarbeitung erfolgt direkt auf dem Scanner.
Der integrierte Nvidia Jetson Orin NX-Chip mit 16 GB Speicher und einer 8-Kern-CPU wandelt die rohe Punktwolke (eine Sammlung von Datenpunkten im dreidimensionalen Raum, die die äußere Oberfläche und Farbe des gescannten Objekts darstellt) in ein brauchbares 3D-Modell oder Netz um. Nehmen Sie grundlegende Bearbeitungen und laden Sie Dateien als STLs, OBJs oder andere Formate direkt vom Gerät herunter.
Libre verfügt über ein 14 cm großes Onboard-Display. Und obwohl Sie die Dateien für komplexe Bearbeitungen in ein CAD-Programm exportieren müssen, gibt Ihnen die integrierte Verarbeitung die Gewissheit, dass das Teil sorgfältig und genau gescannt wurde. Ein Datenqualitätsindikator hebt Bereiche eines Modells hervor, die einer weiteren Überprüfung bedürfen.
Es gibt noch weitere Qualitätsmerkmale, die einige der Probleme beim Scannen lösen, die normalerweise bei 3D-Scannern dieser Preisklasse auftreten.
Dieses kompakte, vollfarbige, eigenständige System verfügt außerdem über augensichere blaue Laserabtastung und Infrarotlichtabtastung.
Der Lasermodus (mit 101 blauen Laserlinien) ist für hohe Detailgenauigkeit gedacht und eignet sich für bestimmte Bereiche mit Texturen und Merkmalen oder einer Teilgröße von etwa 5 cm. Shining sagt, dass es eine „Texturausrichtungsfunktion“ gibt, die „speziell entwickelt wurde, um das Scannen von Objekten mit schwierigen Oberflächenmaterialien zu ermöglichen, wie z. B. metallische Oberflächen oder bunte Vasen“ Das ist noch zu vage, um als Feature gezählt zu werden; wir müssen ein Libre in die Hände bekommen, um das auszuprobieren.
Obwohl der EinScan HX2 in Genauigkeit und Oberflächendetails (insbesondere im Lasermodus) besser ist, ist der EinScan Libre ein eher auf Farben fokussierter Scanner, der speziell für die Verwendung mit Visualisierungen oder AR ein einfaches Texture Mapping bietet. Es ist die beste Möglichkeit, realistische, lebendige Farben zu scannen. Wenn das Libre Ihr Budget übersteigt, ist das Shining 3D Einstar eine preisgünstigere Option in einer schönen Farbe.
Im Laserscanmodus sind keine Scanmarker (diese kleinen Aufkleber auf dem gescannten Objekt, die als Referenzpunkte dienen) erforderlich, aber Sie können sie verwenden, um die Genauigkeit zu verbessern.
Die Infrarot-Lichtabtastung ist für Räume, Szenen und größere Objekte von bis zu 10 Metern geeignet. Shining 3D sagt, dass die User einfach zwischen den drei Scan-Modi des Libre wechseln können, um sich an verschiedene Materialien und Objektgrößen anzupassen, egal ob sie in Innenräumen oder im Freien scannen. Sogar größere Szenen können zusammengefügt werden, um ein größeres Blickfeld zu erhalten.
Obwohl du mit dem Libre keine Scan-Software benötigst, bietet Shining 3D sie trotzdem an. Mit der neuen Software EinScan Libre des Unternehmens können Sie Projekte verwalten, Auflösungen sichern und andere Tools zur Datenbearbeitung nutzen.
Der Simscan Gen2 ist die 2025 überarbeitete Weiterentwicklung des Simscan-E und konzentriert sich weiterhin auf kompaktes industrielles Scannen, ist jedoch auf höhere metrologische Leistung ausgelegt. Er verwendet ein dichtes Array aus 27 Kreuzlasern sowie fortschrittliche Algorithmen, um sehr schnelle Scans mit bis zu etwa 5.800.000 Messungen pro Sekunde zu ermöglichen. Mit einer Genauigkeit von bis zu etwa 0,020 mm eignet er sich besonders für enge, schwer zugängliche Bereiche sowie kleine bis mittelgroße Bauteile. Trotz seines leichten und ergonomischen Designs legt der Gen2 den Schwerpunkt auf optimierte Präzision in Industriequalität und bietet spezielle Scanmodi wie Ultra-Fast, Hyperfine Detail und Deep-Hole, die für professionelle Inspektionsaufgaben, GD&T-Messungen und Reverse Engineering entwickelt wurden.
Der Simscan Gen2 unterstützt drei spezialisierte Scanmodi: Ultra-Fast-Scanning für große Flächen, Hyperfine-Scanning für sehr feine Details und Deep-Hole-Scanning für schmale Strukturen. Sein leichtes und ergonomisches Design von etwa 570 g mit USB-3.0-Anschluss ermöglicht komfortables handgeführtes Arbeiten auch über längere Zeiträume. Er lässt sich mit der DefinSight-Software von Scanology integrieren, die Echtzeit-Meshing, CAD-Vergleiche, schnelle Verarbeitung und übersichtliche Berichte unterstützt.
Während der Simscan-E vor allem auf drahtlose Freiheit und flexible mobile Scans mit sehr hoher Messgeschwindigkeit und mehreren Modi ausgelegt war, verbessert der Simscan Gen2 die grundlegende Scantechnologie mit einem dichteren Laserarray und höherer Präzision für anspruchsvollere industrielle Metrologieanwendungen.
Der Artec Point ist ein handgehaltener, ISO-zertifizierter 3D-Laserscanner mit einer Genauigkeit von 0,02 mm, der sich ideal für Qualitätskontrolle und Reverse Engineering eignet. Es verfügt über mehrere Scan-Modi und HD-Kameras für die Erfassung komplexer Oberflächen, einschließlich schwarzer und glänzender Oberflächen. Das robuste Metallgehäuse und das ergonomische Design eignen sich für industrielle Umgebungen und beengte Platzverhältnisse. Dank der hohen Scangeschwindigkeit von bis zu 120 FPS und der nahtlosen Integration in die Artec Studio Software ist der Artec Point eine gute Wahl für die schnelle und genaue Aufnahme und Verarbeitung von 3D-Daten.
Der Artec Point bietet Scan-Modi, die sich an verschiedene Oberflächen und Geometrien in unterschiedlichen Szenarien anpassen. Sie können zwischen Raster-, Parallel- und Einzellasermodus wählen, um von großen Objekten bis hin zu komplizierten Details alles mühelos zu erfassen. Der Rastermodus wird zum Scannen großer Flächen verwendet, um breite Oberflächen schnell zu erfassen; der Parallel-Lasermodus ist für komplexe Geometrien und detaillierte Oberflächen gedacht, während der Einzellasermodus auf undurchsichtige Geometrien wie tiefe Löcher spezialisiert ist.
Der Artec Point bietet eine interessante Vergrößerungsfunktion, mit der Sie bis zu 8-fach zoomen können, um detaillierte Inspektionen und eine vollständige Scanabdeckung zu erhalten. So können Sie sehen, ob auch die kleinsten Details genau erfasst werden.
Es war eine schwierige Entscheidung, den Artec Leo durch den Point zu ersetzen, wenn man bedenkt, dass der Point weder über zielfreies Scannen noch über Farb- und Geometrieverfolgung verfügt, aber die viel bessere Auflösung und die geringere Größe machen ihn zum Sieger, obwohl wir den Leo immer noch mögen.
Der verbesserte T-Scan Hawk 2, der 2023 vom Scanning- und Optikgiganten Zeiss veröffentlicht wurde, verfügt über drei separate Laserquellen und Scan-Modi, darunter sowohl rote als auch blaue Laser. In Version 2 wird der Satellitenmodus eingeführt, mit dem Scans von Objekten ermöglicht wird, die mehrere Meter groß sind.
Der Hawk kann ultrafeine Details und dunkle/reflektierende Oberflächen sowie große Objekte scannen.
Im neuen Projektionsmodus hilft Ihnen eine rote Lasermarkierung dabei, ganz einfach Anpassungen vorzunehmen, um die perfekten Ergebnisse zu erzielen. Die roten Laserstrahlen sind optimal, um große Objekte schnell zu scannen. Ein einzelner roter Laser wird zum Scannen tiefer Innentaschen verwendet. Die blauen Laser hingegen sind für nähere Objekte und das Scannen feiner Details in höherer Auflösung geeignet.
Der T-Scan Hawk 2 verfügt über vier Tasten, über die sie Ihre Workflows direkt am Gerät starten und steuern können, sodass Sie die Software nicht separat auf Ihrem Laptop bedienen müssen.
Dieser leichte und kompakte Scanner wird mit der vorinstallierten Software „GOM Inspect Suite“ geliefert. Die plattformunabhängige All-in-One-Softwarelösung ermöglicht es Ihnen, 3D-Daten unabhängig vom Messsystem zu importieren. Sie unterstützt Ihren gesamten Workflow, vom 3D-Druck und dem Reverse Engineering bis hin zur Inspektion, Auswertung und Berichterstattung.
Obwohl Hexagon ein Unternehmen ist, das Sie vielleicht durch seine Software für generatives Design, Simulation und Photogrammetrie kennen, hat es eine lange Tradition im Bereich der Scan-Hardware in Form von montierten industriellen Inspektionsscannern und 3D-Sensoren sowohl für Laser Tracker als auch für tragbare Messarme.
Hexagon trat 2024 in den Markt für handgeführte Scanner ein und bündelte seine umfassende Hardware- und Software-Expertise in zwei kompakten Systemen: dem Atlascan Max und dem Marvelscan.
Der Atlascan Max nutzt 26 blaue Laserlinien für das Standard-Scanning, 1 blaue Laserlinie für schwer zugängliche Bereiche und 14 blaue Laserlinien für Fein-Scans, wobei eine Genauigkeit von 0,02 mm erreicht wird. Der Marvelscan verwendet 22 blaue Laserlinien für Standard-Scans, 1 für schwer zugängliche Stellen und 5 für feine Details bei gleicher Genauigkeit. Die „Edge Detection“-Technologie des Unternehmens basiert auf Graustufen-Vision und Triangulation.
Während uns der Max nach wie vor beeindruckt, empfehlen wir Ihnen, auch einen Blick auf das neuere Pro-Modell von Hexagon zu werfen.

Der Atlascan Pro wurde entwickelt, um professionelles Laserscanning für kleine und mittlere Unternehmen, F&E-Teams, Lehrkräfte und Anwender in der Fertigung zugänglicher und einfacher nutzbar zu machen.
Trotz seines tragbaren und ergonomischen Designs liegt der Fokus beim Pro auf unkomplizierten Workflows mit intuitivem Setup, Multimodus-Scanning und der direkten Integration in Scan-to-CAD-Software, wie dem im Paket enthaltenen Geomagic Design X Go. Er erfasst große Flächen (bis zu ca. 720 × 640 mm) mit Millionen von Punkten pro Sekunde. Über eine ergonomische Daumensteuerung können Nutzer zwischen Standard- und Hochpräzisionsmodi wechseln und so zuverlässige Daten für Reverse Engineering, Prototyping und Inspektion liefern – und das ohne spezielles Fachlagertraining.
Der Pro bietet professionelle Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit zu geringeren Kosten und mit weniger Komplexität als High-End-Metrologielösungen wie der Max.

Vielleicht interessiert sich ein preiswerter stationärer Scanner oder Sie brauchen die Vielseitigkeit eines Handheld-Geräts. Ein Spiele-Entwickler, der einfach ein paar Spiel-Extras erschaffen will, wird nicht nur ein hochauflösendes 3D-Modell brauchen, sondern auch an der genauen Abbildung der Objektoberfläche interessiert sein. Jemand, der ein schon existierendes Objekt mithilfe von 3D-Druck vervielfältigen will, wird mehr Wert auf die exakten Objektabmessungen legen.
Sie sollten sich auch sehr früh darüber im Klaren sein, wo Sie ihr Objekt scannen wollen. Wenn das Objekt eher klein ist und Sie es problemlos zu Hause oder im Büro aufstellen können, sollte ein stationärer 3D-Scanner ausreichen. Andernfalls sollten Sie sich einen tragbaren 3D-Scanner zulegen.
Ein weiteres Kriterium ist die Oberfläche Ihres Objekts. Photogrammetrie-Systeme und Scanner mit strukturiertem Licht haben erhebliche Schwierigkeiten beim Erfassen von reflektierenden oder transparenten Oberflächen. Das Ergebnis: verfälschte Oberflächen und fragmentierte 3D-Modelle. Selbst der beste und teuerste 3D-Scanner wird keine brauchbaren Ergebnisse liefern, wenn das Objekt die falsche Oberfläche hat. Wenn Sie unbedingt diese Technologien nutzen möchten, kann das Auftragen einer dünnen, undurchsichtigen Lackierung oftmals dabei helfen, dieses Problem zu umgehen.
Früher musste man sich zwischen Laser oder strukturiertem Licht (oder Streifenprojektion) entscheiden; heute sind immer mehr Scanner All-in-One-Geräte. Dennoch müssen Sie weiterhin wissen, wann der Einsatz der jeweiligen Technologie am sinnvollsten ist.
Die Wahl zwischen Lasertriangulation und strukturiertem Licht in einem 3D-Scanner hängt von Ihren spezifischen Anforderungen ab, z. B. von der Größe des Objekts, den Materialeigenschaften, der gewünschten Genauigkeit und Ihrem Budget. Beide Technologien haben ihre Stärken und Schwächen und eignen sich daher für unterschiedliche Anwendungen.
Wenn Sie Ihr Wissen über 3D-Scanner auffrischen ou den Unterschied zwischen den zwei meistgenutzten Scan-Technologien herausfinden möchten, erhalten Sie hier einen kurzen Überblick über Lasertriangulation und strukturiertes Licht.

Es gibt diverse Scanner auf unserer Liste, die auf eine laserbasierte Scan-Technologie, wie zum Beispiel die Lasertriangulation, setzen. Laser-Scanner projizieren Millionen von Punkten oder Linien auf ein Objekt und erfassen seine Reflexionen mit Sensoren. Je nach Größe des zu scannenden Objekts wird eine von drei Methoden genutzt.
Für die Kartierung großer Bereiche in bis zu 1.000 Metern Entfernung ist das Time-of-Flight-Scannen (TOF-Scannen) die bevorzugte Methode, bei der die Zeit gemessen wird, die ein Impuls benötigt, um vom gescannten Objekt reflektiert zu werden. TOF-Scanner können je nach technischer Ausstattung des Scanners auch bei kurzen Distanzen genutzt werden.
Die zweite Methode, die Phasenverschiebung, funktioniert ähnlich, nur dass hierbei anstelle des Impulses die Phasendifferenzen zwischen den ausgesendeten und den reflektierten Signalen gemessen wird. Diese Methode kommt zumeist bei großen Objekten mit einem Scanbereich zwischen 1 und 50 Metern zum Einsatz, kann aber auch bei kleineren und größeren Distanzen genutzt werden.
Die letzte und als einzige in diesem Ratgeber aufgeführte Methode ist die Lasertriangulation, die sich vor allem für das 3D-Scannen von kleineren Objekten eignet. Da bekannt ist, in welcher Entfernung sich die Sensoren von der Laserquelle befinden, können exakte Punktmessungen durchgeführt werden, indem der Reflexionswinkel des Laserstrahls berechnet wird. Dadurch, dass der Scanner die Entfernung zum Objekt kennt, kann die Scan-Hardware die Oberfläche des Objekts erfassen und einen 3D-Scan durchführen. Diese 3D-Scanner sind sehr genau. Ihre Genauigkeit bewegt sich im Zehntel-Mikrometer-Bereich. Der Scanbereich beschränkt sich jedoch auf wenige Meter. 3D-Scanner, die auf die Lasertriangulation setzen, können mithilfe des Lasers außerdem auch bewegte Objekte erfassen. Diese Technologie kommt üblicherweise bei tragbaren 3D-Scannern zum Einsatz.

Sie sollten hierbei jedoch bedenken, dass die Oberfläche des zu scannenden Objekts Einfluss auf den Scan-Prozess haben kann. Daher können sehr glänzende oder durchsichtige Oberflächen für diese Technologie ein Problem darstellen.
Um Menschen oder Tiere zu scannen, sollten Sie keinesfalls einen 3D-Laserscanner verwenden, denn der Laser kann die Augen schädigen. In diesem Fall ist strukturiertes Licht die bessere Wahl. Jedoch ist es dafür nötig, dass das zu scannende Objekt während des Scannens völlig still verharrt.
Das strukturierte Licht nutzt ebenfalls die Triangulation, projiziert hierfür jedoch ein Lichtmuster auf das Objekt — anstelle eines Laserstrahls (oder Laserpunkts).
Da das Lichtmuster immer nur von einem Winkel aus projiziert werden kann, müssen mehrere Scans aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen werden, um so ein 360-Grad-Modell zu erhalten. Manche Hersteller versuchen, dieses Problem zu umgehen, indem sie das Objekt auf einem rotierenden Drehtisch positionieren und die einzelnen 3D-Scans automatisch zusammenfügen.

Diese 3D-Scanner sind sehr genau. Ihre Auflösung bewegt sich im Zehntel-Millimeter-Bereich. Anders als bei 3D-Laserscannern kann diese Technologie auch gefahrlos bei Tieren und Personen angewandt werden. Der Scanbereich ist bei solchen Scannern allerdings auf wenige Meter beschränkt. Strukturiertes Licht findet sowohl bei stationären als auch bei mobilen 3D-Scannern Anwendung.
Die meisten 3D-Scanner für den Hausgebrauch (strukturiertes Licht) können Objekte der Größe einer durchschnittlichen Kaffetasse auf kurze Distanz problemlos scannen. Trotzdem können Sie natürlich auch mehrere 3D-Scans zusammenfügen und somit auch größere Objekte digitalisieren. Generell gilt die Faustregel: Je größer das Objekt und je weiter es entfernt ist, desto teurer ist der benötigte 3D-Scanner.
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