Featured image of Sermoon P1: Crealitys Innovation für tragbares 3D-Scanning Source: Creality (remixed)
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Kabellos

Sermoon P1: Crealitys Innovation für tragbares 3D-Scanning

Bild vonMatthew Mensley
Von Matthew Mensley
Aktualisiert am 6. Feb 2026

Weg von Datenkabeln, hin zu handgeführtem Scannen mit integrierter Verarbeitung: Der Sermoon P1 steht für eine neue Ausrichtung von Crealitys Scan-Hardware für deutlich agilere Workflows.

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Creality hat den Sermoon P1 offiziell vorgestellt. Der tragbare, autonome 3D-Scanner scheint die hochmoderne Laserscan-Technologie des Unternehmens und einen Sensor für strukturiertes Licht in einem einzigen batteriebetriebenen Gerät zu vereinen. Der P1 wurde erstmals auf der CES 2026 zusammen mit dem SparkX i7-Drucker vorgestellt. Er unterscheidet sich von den bisherigen Scannern der Marke, die auf eine ständige Verbindung zu einem Computer angewiesen waren.

Anstatt eine Verbindung zu einem leistungsstarken Computer zu benötigen, um die Scandaten zu erfassen und zu verarbeiten, verlässt sich der Sermoon P1 auf einen integrierten 8-Kern-Prozessor von Qualcomm mit einer dedizierten Adreno-GPU und 24 GB LPDDR5X RAM, um alles lokal zu verarbeiten. Das stellt ihn auf eine Stufe mit Geräten wie dem Revopoint Miraco und dem Einstar Vega.

Die Scan-Architektur basiert auf einer hybriden Licht-Engine, die mehrere Modi auf Basis blauer Laser umfasst: 22 Kreuzlinien für eine schnelle Oberflächenerfassung, 7 parallele Linien für eine hohe Detailauflösung sowie einen speziellen Einzellinien-Modus, um das Problem der „Abschattung“ in Vertiefungen oder tiefen Löchern zu lösen – ein klassisches Problem beim 3D-Scannen.

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Für organische Formen oder markerloses Tracing schaltet der Scanner auf strukturiertes Nahinfrarotlicht (NIR) um. Dank dieses Dual-Quellen-Ansatzes kann der P1 theoretisch glänzende Metalle und dunkle Kunststoffe ohne die matten Sprays verarbeiten, die normalerweise für optische Scanner der Verbraucherklasse erforderlich sind.

Im Betrieb ist der P1 mit zwei im Betrieb austauschbaren Batterien für den mobilen Arbeitsablauf ausgestattet. Dadurch, dass der Benutzer zwischen zwei 3300-mAh-Akkus wechseln kann, vermeidet das Gerät abrupte Abschaltungen, die normalerweise die Scans vor Ort unterbrechen, wenn die internen Batterien leer sind. Obwohl das Gerät eine kabelgebundene Verbindung mit bis zu 100 FPS für maximalen Durchsatz bietet, liegt der Schwerpunkt eindeutig auf dem „Standalone-Modus“, der Daten direkt auf dem Gerät selbst mit bis zu 60 FPS wiedergibt.

Diese fast taschengroße Leistung ist jedoch nicht billig. Der Creality Sermoon P1 kann bereits für 3.319 € vorbestellt werden, wobei die Auslieferung innerhalb von 15 Tagen erfolgen soll. Um die Lücke zwischen einem rohen Netz und einem funktionierenden Teil zu schließen, legt Creality dem Scanner eine zweimonatige Testversion der Reverse-Engineering-CAD-Software Quicksurface Pro bei.

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Über den Autor:
Matthew Mensley is a senior editor at All3DP with nine years covering consumer 3D printing hardware. He writes news, reviews, and buying guides with the clarity of someone who's seen enough hype cycles to know which ones to take seriously.
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