Nach der sanften Einführung der Marke SparkX und der Ankündigung neuer Geräte haben wir nun eine bessere Vorstellung davon, was der SparkX i7 ist: ein Drucker "für den Alltag", bei dem Benutzerfreundlichkeit und detaillierte Kontrolle über jede Funktion im Vordergrund stehen.
Das hat nicht lange gedauert! Jetzt, da wir Zugang zum Datenblatt haben, können wir über die Philosophie hinausblicken und die Maschine entdecken, die die Vision unterstützt. Der SparkX i7 kann ab dem 6. Januar vorbestellt werden, zunächst nur in Kombination mit dem CFS Lite zum Preis von 339 $ (ca. 340 €). Er wird ein Bauvolumen von 260 x 260 x 255 mm, eine Beschleunigung von bis zu 10.000 mm/s² und eine mögliche Höchstgeschwindigkeit von 500 mm/s bieten, womit er sich komfortabel am oberen Ende des Spektrums dieser Art von 3D-Druckern einordnet. Betrachtet man jedoch die Gesamtheit der Merkmale und die Elemente, die Creality in seiner Botschaft hervorhebt, wird klar, dass der i7 weniger auf den Durchsatz als auf die Benutzerfreundlichkeit ausgerichtet ist.
Das wichtigste Merkmal ist die bestätigte Integration von „CubeMe“, einem Tool mit künstlicher Intelligenz, das 2D-Porträts automatisch in druckbare, mehrfarbige 3D-Modelle umwandeln soll. In Verbindung mit dem „mobile-first“-Workflow wettet Creality, dass i7-Nutzer nicht zögern werden, auf PC und Slicer zu verzichten. Das Gerät verfügt auch über eine integrierte 720p-KI-Kamera (mit einer Tarnkappe zum Schutz Ihrer Privatsphäre) zur Erkennung typischer Fehler (Drucken, das in Spaghetti endet, Drucken im Vakuum …), die die Idee eines „Haushaltsgeräts“ verstärkt, wobei Vibrationsausgleich und dynamische Druckanpassung die Gleichmäßigkeit und Qualität des Drucks zu steuern scheinen.
Abgesehen davon klären die Spezifikationen einige unserer früheren Verwirrungen über die Grenzen der Hardware. Das „Quick-Swap“-Hotend ist echt, erfordert keine Werkzeuge und kann bis zu einer Temperatur von 220 °C ausgewechselt werden. Vor allem aber gibt das Datenblatt eine maximale Temperatur der Düse von 300°C an. Das bedeutet, dass der Austauschmechanismus zwar wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen thermische Grenzen hat, der Drucker selbst aber PETG, ABS und andere Standardmaterialien verarbeiten kann. Weitere schnell austauschbare Teile sind der Hebelarm des Extruders und der Filamentschneider, wodurch die langfristige Wartung vereinfacht wird.
Seltsamerweise wird nirgends etwas von „hören“ erwähnt. Also trotz der Einführung der Marke SparkX, die „intelligente“ Geräte in der Ader der Sprachsteuerung und allem, was dazu gehört, andeutet, ist dies zumindest nach dem, was bisher bekannt wurde, nicht Teil des i7. Stattdessen kommen Sie in den Genuss einer RGB-Beleuchtung, die laut Creality individuell angepasst werden kann.
Die Ankündigungsseite des i7 zeigt zwei neue CFS-Geräte (Creality Filament System), die an den Drucker angeschlossen sind, was auf eine gewisse Vielseitigkeit bei der Verwendung des i7 hindeutet.
Zunächst ist da das CFS Lite, eine Filament-Umschaltbox, die einen Eingang mit vier Filamenten direkt in den Druckkopf einspeist, was bedeutet, dass kein Filament Ende-zu-Ende gedruckt wird und Sie nur mit maximal vier Filamenten pro Projekt drucken können. Das CFS Lite unterstützt auch das automatische RFID-Lesen von Filamenten, was die Installation und den Arbeitsablauf bei der Verwendung von Creality-Filamenten vereinfacht. Dem Kleingedruckten nach zu urteilen, wird die einzige vollständig zusammengebaute Version des Druckers die „Combo“ sein, die den CFS Lite enthält.
Wer weiß, dass er viel, aber nicht mehrfarbig drucken wird, kann sich auch auf das zweite neue CFS-Gerät verlassen. Der CFS Mini ist ein automatischer Doppelrollenwechsler, der den Drucker automatisch mit einer zweiten Rolle versorgt, wenn die erste aufgebraucht ist.
In den Datenblättern beider Geräte wird die Kompatibilität mit dem i7 vorerst nur erwähnt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der SparkX i7 eine parallele und gestraffte Option zur K-Serie zu sein scheint und dort anknüpft, wo der Creality Hi gescheitert zu sein scheint. Sie bietet Automatisierung, Umgebungslicht und „kreative Partnerschaft“ über KI für Benutzer, die ihren Drucker eher in ihren Wohnbereich als in ihre Werkstatt integrieren möchten. Wir werden sehen, ob es dafür Interesse gibt, wenn Werkstattmaschinen einfacher zu bedienen sind, als sie es je waren.
Der Creality SparkX i7 kann ab dem 6. Januar im Creality Online Store bestellt werden.
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