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Die Besten der Besten

3D-Drucker-Test: Die besten 3D-Drucker 2026

Bild vonMatthew Mensley
Von Matthew Mensley
Aktualisiert am 16. Apr 2026

Sie möchten einen 3D-Drucker kaufen? Hier sind die besten 3D-Drucker aus 25 Kategorien, einschließlich für den Heimgebrauch, professionelle Anwendungen, preisgünstige Optionen, basierend auf Tests und Bewertungen.

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Noch nie war es so einfach, in den 3D-Druck einzusteigen: Es gibt 3D-Drucker in allen Formen, Größen und Preisklassen, sodass wirklich jeder sein Herzblatt finden kann.

Schon für weniger als 200 € bekommen Sie ein leistungsstarkes und kompaktes Gerät, mit dem Sie Ihre Ideen in die Tat umsetzen können. Aber auch für Fans von Brettspielen ist gesorgt, da hochauflösende Resin-Drucker in wenigen Minuten wahnsinnig detaillierte Figuren herstellen können. Maker, die nicht viel Platz haben, können 3D-Druck, CNC-Fräsen und Lasergravur mit nur einem einzigen Gerät erledigen, und auch diejenigen, die einen großen 3D-Drucker für überlebensgroße Projekte brauchen … na ja, Sie wissen sicher, worauf wir hinauswollen.

In der Welt des 3D-Drucks gibt es unzählige Möglichkeiten. Daher haben wir für Sie wirklich viele Geräte herausgesucht und getestet, damit Sie den besten 3D-Drucker für Ihre Bedürfnisse und Ihr Budget finden können, den es derzeit zu kaufen gibt.

Im Labor: Wir haben derzeit den Elegoo Centauri Carbon 2 Combo, Anycubic Kobra X,  Phrozen Arco und Prusa Core One L in unserem Testlabor. Wir werden diese Liste entsprechend aktualisieren, sobald wir mit den Druckern zufrieden sind (oder auch nicht).
Übersicht
Die besten 3D-DruckerMarktpreis
(€, ca.)
Preis-Check
(Provisionserlöse)
Unter 1.000 € (Filament):
Bambu Lab P2S
Ein aufgewertetes, leistungsstarkes Arbeitstier519 €
Unter 500 € (Filament):
Bambu Lab P1S
Schnell, gut angebunden, robustes Gehäuse, Einsatz von unterschiedlichen Materialien möglich389 €
Unter 300 € (Filament):
Elegoo Centauri Carbon
Schnell beheizbarer und erstaunlich hochwertiger kompakter CoreXY-Drucker309 €
Unter 200 € (Filament):
Creality Ender 3 V3 SE
Leiser, leistungsstarker und kostengünstiger Allrounder169 €
Multicolor Budget-3D-Drucker:
Bambu Lab A1 Mini Combo
Ein kompaktes und intelligent vernetztes Vier-Farben-System299 €
Toolchanger (aktiv):
Snapmaker U1
Einfaches, schnelles, materialeffizientes Mehrfarbdrucken899 €
Toolchanger (passiv):
Bambu Lab H2C
Der All-in-One-Drucker (optimal für Drucke mit drei oder mehr Materialien)2.249 €
Abhängige Dual-Extrusion:
Bambu Lab H2D
Schnelle, großvolumige, hochwertige Doppelextrusion mit nahezu unbegrenzten Fertigungsmöglichkeiten1.749 €
Multicolor-Einzeldüse:
Creality K2 Pro Combo
Hochgeschwindigkeitsdruck mit beheiztem Bauraum und großem Volumen für große Drucke1.099 €
Mit Gehäuse:
Prusa Core One+
Bürofreundlicher 3D-Drucker, der unabhängig vom Werkstoff geschlossen bleiben kannAb 1.049 €
Einsteiger:
Bambu Lab A1 Mini
Ein kleiner, schneller und intelligenter Drucker, ideal für Einsteiger189 €
Großformat:
Original Prusa XL
Großer 3D-Drucker mit Mehrfachwerkzeug, das skaliert entsprechend Ihrem DruckAb 2.299 €
Mittelformat:
Qidi Tech Plus 4
Schneller, geschlossener Klipper-3D-Drucker mit aktiver Kammerheizung699 €
Kleinformat:
Bambu Lab A1 Mini
Intelligenter, leistungsfähiger, kompakter 3D-Drucker mit höher Flexibilität189 €
3-in-1:
Snapmaker Artisan
Elegantes Desktop-Gerät für Multimaterial-Druck2.999 €
Kinderfreundlich:
Toybox
Niedlich, kindersicher und mit gut gepflegter Spielzeug-Bibliothek359 €
Unter 1.000 € (Resin):
Anycubic Photon Mono M7 Max
Großformatiger Resin-Druck mit intelligenten Druckfunktionen699 €
Unter 500 € (Resin):
Elegoo Saturn 4 Ultra 16K
Schneller und intelligenter Resin-3D-Druck auf Spitzenniveau519 €
Unter 300 € (Resin):
Elegoo Saturn 3 Ultra
Das Mittelformat-Flaggschiff von gestern ist das Schnäppchen von heute329 €
Unter 200 € (Resin):
Elegoo Mars 5
Ein schlichtes, leicht zu bedienendes Arbeitstier für das Jahr 2025179 €
Systemlösung (Resin):
HeyGears Ultracraft Reflex RS Combo
Professionelle Schlichtheit zu einem verbraucherfreundlichen Preis2.031 €
Kleinformat (Resin):
Anycubic Photo Mono 4 Ultra
Kompakter, ultra-komfortabler Harzdrucker mit intelligenten Druckfunktionen279 €
Mittelformat (Resin):
Elegoo Saturn 4 Ultra
Intelligente Funktionen für höhere Druckgeschwindigkeit und bessere Ergebnisse nebst großzügigem Bauraum369 €
Großformat (Resin):
Anycubic Photon Mono M7 Max
Kompromisslose Funktionen und Leistung für einen Drucker mit hohem Druckvolumen699 €
Einsteiger (Resin):
Elegoo Mars 5
Schlichtheit und Zuverlässigkeit zu einem geringen Kaufpreis179 €
No matching records found.

Bester 3D-Drucker 2026

Hier sind unsere Empfehlungen für die besten 3D-Drucker verschiedener Klassen, Kategorien und Funktionen.

Unter 1.000 €
Bester 3D-Drucker unter 1.000 €

Unter 1.000 € (Filament):
Bambu Lab P2S

Bild von Bester 3D-Drucker unter 1.000 €: Unter 1.000 € (Filament): Bambu Lab P2S
The Bambu Lab P2S Combo (Source: All3DP) Source: All3DP

Vorteile

  • Unschlagbare Leistung zum Preis
  • Komfortables Düsenwechselsystem
  • Kamera und Sensoren minimieren fehlgeschlagene Druckaufträge und Materialverschwendung

Der verbesserte Allround-Drucker von Bambu Lab bietet als vielseitiges Arbeitstier ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für 519 € und ermöglicht Ihnen das aktuellste, hochmoderne Druckerlebnis von Bambu Lab zu einem Bruchteil der Kosten der technisch besonders anspruchsvollen Dual-Düsen-Geräte der H2-Serie.

Die mit dem P1S etablierte Bauform bleibt erhalten. Sie erhalten ein Bauvolumen von 256 × 256 × 256 mm in einem eleganten, silberfarbenen Gehäuse. Im Unterschied zum Vorgängermodell, das inzwischen im Preis gesenkt wurde und ebenfalls ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, verfügt dieses Modell über ein großes Farbdisplay mit der Vollbild-Benutzeroberfläche von Bambu Lab, einschließlich Anzeige des Health Management Systems (HMS). Darüber hinaus profitiert der P2S von einer umfassenden Verbesserung des Temperaturmanagements im Bauraum: Der Drucker hält Wärme passiv zurück oder führt sie bei Bedarf ab. Dadurch entfällt für Sie die Notwendigkeit, die Tür manuell offen zu halten oder den Druckvorgang aktiv zu überwachen und anzupassen.

Werkzeuglose, schnell austauschbare Düsen, die mit der H2-Serie kompatibel sind, sorgen für zusätzliche Flexibilität. Standardmäßig ist eine 0,04-cm-Düse aus Edelstahl enthalten. Eine erweiterte Auftragsüberwachung durch KI-gestützte Kamerafunktionen sowie eine erhöhte Anzahl an Sensoren ermöglichen es dem P2S, Parameter wie den Filamentfluss aktiv anzupassen und so die Druckqualität zu verbessern.

Im All3DP-Labor dauerte es nicht lange, bis sich der P2S als bevorzugtes Standardgerät im Büro etablierte. Ein deutlicher Beleg für seine Qualität als zuverlässiger „Einfach-drucken“-3D-Drucker.

Ein Upgrade auf den P2S Combo, der den AMS 2 Pro Filamentwechsler umfasst, erhöht den Preis auf 749 €, eröffnet Ihnen jedoch die Möglichkeit, mit bis zu vier Filamenten gleichzeitig zu drucken (und noch mehr, wenn mehrere AMS-Geräte miteinander kombiniert werden).

Bambu Lab P2S
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Unter 500 €
Bester 3D-Drucker unter 500 €

Unter 500 € (Filament):
Bambu Lab P1S

Bild von Bester 3D-Drucker unter 500 €: Unter 500 € (Filament): Bambu Lab P1S
The Bambu Lab P1S (Source: All3DP)

Vorteile

  • Geschlossener Bauraum mit Temperaturregulierung
  • Schnelles, hochwertiges Drucken und effektives Kühlen
  • AMS-kompatibel

Auch wenn der Elegoo Centauri Carbon mit rund 300 € eine starke Konkurrenz darstellt, bietet der Bambu Lab P1S immer noch viele Gründe, etwas mehr auszugeben.

Der P1S baut auf dem Erfolg vom Budget-Drucker P1P auf und ist unbestritten der Drucker mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis von Hersteller Bambu Lab. Er punktet mit einem vollständig geschlossenen Bauraum von 256 x 256 x 256 mm, einer enorm hohen Druckgeschwindigkeit, einem zusätzlichen Lüfter für gleichbleibende Stabilität bei hohen Druckgeschwindigkeiten sowie einer Luftfiltereinheit und ist sofort mit dem hervorragenden automatischen AMS-Mehrfarben-Materialsystem von Bambu Lab kompatibel. Alles für 389 €.

Die optimierte Benutzererfahrung sorgt dafür, dass Einsteiger auch ohne große Vorkenntnisse bzw. mit relativ kleinem Einsatz tolle Druckergebnisse erzielen können. Erfahrenere Maker können mit der Software komplexe, mehrteilige Aufträge ausführen, außerdem lässt sich das Hotend leicht aufrüsten, um auch anspruchsvollere Materialien bequem und in verschiedenen Druckarten zu verarbeiten.

Sie können über die Smartphone-App des Unternehmens direkt auf dem Gerät drucken – ein Computer ist nicht erforderlich. Was sehr praktisch ist, um es mal auf den Punkt zu bringen. Hier kann man den 3D-Drucker schon fast als Haushaltsgerät einstufen.

Das P1S wurde vor kurzem durch das neue P2S-Gerät von Bambu Lab ersetzt, das einige Verbesserungen in Bezug auf Leistung und Benutzerfreundlichkeit aufweist. Trotzdem ist das P1S für 389 € ein sehr gutes Gerät.

Bambu Lab P1S
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Unter 300 €
Bester 3D-Drucker unter 300 €

Unter 300 € (Filament):
Elegoo Centauri Carbon

Bild von Bester 3D-Drucker unter 300 €: Unter 300 € (Filament): Elegoo Centauri Carbon
The Elegoo Centauri Carbon (Source: All3DP)

Vorteile

  • Rundum geschlossen
  • Zusatz- und Kammerlüfter für bessere Kühlung und Filtration
  • Schnell beheiztes Druckbett und Hotend

Elegoo’s erster Versuch mit einem CoreXY-System ist ein Erfolg, denn der Centauri Carbon bietet einen erstaunlichen Leistungsumfang für etwa 300 €. Die robuste Bauqualität des Stahlgehäuses, die ordentliche Allround-Leistung, die große Bauhöhe für die Arbeit mit schwierigen Materialien und das vollständig geschlossene Gehäuse mit Glastür und Abdeckung fühlen sich zu hochwertig für den Preis an.

Die Geschwindigkeit und die technischen Daten des Centauri Carbon stellen ihn auf eine Stufe mit Geräten wie dem Creality K1C und dem Anycubic S1, aber er wartet mit einem besonderen Feature auf, mit dem all die anderen Geräte nicht mithalten können: ein schnell beheiztes Druckbett. Dadurch verkürzt sich die Zeit zwischen Druckbefehl und Beginn des Extrusionsprozesses drastisch, da das Gerät in weniger als einer Minute auf Drucktemperatur hochgeheizt hat.

Eine Temperaturanzeige in der Kammer signalisiert, wenn es zu heiß wird und die Tür geöffnet werden muss – ja, leider kommen Sie nicht umhin, die Tür einen Spalt offen zu lassen. Der Drucker ist aber so intelligent und teilt Ihnen mit, wenn es in der Kammer zu heiß wird.

Die automatische Kalibrierung und die Möglichkeit, den Z-Offset manuell einzustellen, sind ebenso erfreulich wie die übersichtliche Benutzeroberfläche, die, um ganz ehrlich zu sein, in dieser Geräteklasse markenübergreifend zum Standard zu gehören scheint.

Das Gerät hat nicht jedes Mal zu 100 Prozent perfekte Druckergebnisse geliefert – das schaffen nur wenige Drucker – aber unsere Zeit mit dem Centauri Carbon hat uns den Eindruck vermittelt, dass er ungewöhnlich gut für seinen Preis ist.

Elegoo Centauri Carbon
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Unter 200 €
Bester 3D-Drucker unter 200 €

Unter 200 € (Filament):
Creality Ender 3 V3 SE

Bild von Bester 3D-Drucker unter 200 €: Unter 200 € (Filament): Creality Ender 3 V3 SE
A budget beaut - the Creality Ender 3 V3 SE (Source: All3DP)

Vorteile

  • Zuverlässiges automatisches Druckbettnivellierungssystem
  • Leiser Betrieb
  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis – preiswert und leistungsstark

Der Creality Ender 3 V3 SE setzt neue Maßstäbe im Bereich der günstigen 3D-Drucker. Dabei kombiniert er seine bekannte Form mit der einsteigerfreundlichen, vollautomatischen Druckbettnivellierung und dem eigenständigen Versatz, wodurch Sie mühelos perfekte erste Schichten erzeugen können.

Die Standardfunktionen werden in einem 220 x 220 x 250 mm großen Bauraum angeboten, zusammen mit einem Dual-Sprite-Extruder mit Direktantrieb, der das Filament in das maximal 260 °C heiße Hotend führt. In der Praxis bedeutet dies, dass Sie nur Materialien für niedrigere Temperaturen wie PLA und PETG drucken können, die für die meisten Anwendungsbereiche ausreichend sind. Der Druck entlang der Z-Achse wird durch zwei Motoren unterstützt, wodurch dem Modell mehr Stabilität verliehen wird.

Bei unserem Test des Ender 3 V3 SE stellte sich dieser als ein echtes Kraftpaket heraus. Zwar fehlen ihm die ausgefalleneren Funktionen und die Firmware heutiger teurerer Geräte, aber er bietet ein unkompliziertes Druckerlebnis, das eine deutliche Weiterentwicklung zu ähnlichen Geräten aus früheren Jahren darstellt.

Es gibt kleinere Eigenheiten, etwa dass das abnehmbare magnetische Druckbett nach einem Druckvorgang nur schwer wieder exakt in Position zu bringen ist. Zusätzlich fehlt ein Filamentsensor, eine ungewöhnliche Auslassung, selbst zum Zeitpunkt der Markteinführung vor einigen Jahren.

Creality Ender 3 V3 SE
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Multicolor Budget-Drucker
Bester günstigster Multicolor 3D-Drucker

Multicolor Budget-3D-Drucker:
Bambu Lab A1 Mini Combo

Bild von Bester günstigster Multicolor 3D-Drucker: Multicolor Budget-3D-Drucker: Bambu Lab A1 Mini Combo
The Bambu Lab A1 Mini Combo (Source: All3DP) (Source: All3DP)

Vorteile

  • Vier-Filament-Drucksystem
  • Intelligente Selbstkalibrierungfunktionen
  • Plug-and-play

Auch wenn Größe und Name etwas anderes vermuten lassen, ist der Bambu Lab A1 Mini ein unerwartet vollwertiger 3D-Drucker, der das komplette, reibungslose, intelligent vernetzte und produktive Erlebnis bietet, das man von den anderen Premium-3D-Druckern der Marke Bambu Lab kennt – in einer kompakten Form und zu einem attraktiven Preis (189 €). Aus diesem Grund führen wir ihn hier als kostengünstigen Einstieg in den Multicolor-Druck auf.

Er ist ein kluges kleines Kerlchen, das dank seines Selbstkalibrierungsmodus hochwertige Ausdrucke erzeugt – und das äußerst leise. Für den Multicolor-Druck verwendet er AMS lite, das neben dem Drucker positioniert wird und Filament durch eine Reihe von Spulen einem Puffer über dem Druckkopf zuführt. AMS lite wird direkt vom Drucker mit Strom versorgt und ist ein relativ unauffälliges System, auch wenn es den Platzbedarf der gesamten Vorrichtung erhöht. Dafür benötigen Sie ausreichend Platz auf Ihrem Schreibtisch.

Drucker und AMS Lite können zusammen als A1 Mini Combo für 299 € erworben werden.

Zusammen ermöglichen der A1 Mini und AMS lite es Ihnen, bis zu vier verschiedene Filamentspulen in einem einzigen Druckauftrag zu kombinieren, unanhängig davon, ob es sich um mehrere Farben desselben Materials oder, in begrenztem Umfang, um verschiedene Materialien handelt. Beachten Sie jedoch, dass sich der A1 Mini nur für Materialien mit niedrigeren Temperaturen wie PLA, PETG, PVA und TPU eignet. Und AMS lite kann wiederum kein TPU oder ähnlich weiche Materialien verarbeiten.

Da es sich um ein Einzeldüsen-System handelt, müssen die Materialien regelmäßig durchgespült werden, um die Farbübergänge sauber zu halten. In der Vergangenheit wurde dieses standardmäßige Spülverhalten des Druckers bereits als verschwenderisch kritisiert (z. B. beim Drucken kleiner, farbiger Objekte), doch es gibt Möglichkeiten, um dem entgegenzuwirken. So können Sie die Spülmasse als Füllmaterial in ein Druckteil leiten oder neben dem gewünschten Druck noch ein separates Spülobjekt drucken.

Bambu Lab A1 mini + AMS lite Combo
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Toolchanger (aktiv)
Bester Toolchanger (aktiv) 3D-Drucker

Toolchanger (aktiv):
Snapmaker U1

Bild von Bester Toolchanger (aktiv) 3D-Drucker: Toolchanger (aktiv): Snapmaker U1
The Snapmaker U1 (Source: All3DP) Source: All3DP

Was ist toll?

  • Filamentwechsel ohne Materialverlust
  • Flexible Open-Source-Firmware
  • Benutzerfreundliche Materialhandhabung

Der überraschend erfolgreiche Kickstarter-Start des Snapmaker U1 hätte bereits ein Hinweis darauf sein können, dass dieser Drucker etwas Besonderes ist. Tatsächlich trifft genau das zu.

Im Kern ist der Snapmaker U1 ein „klassischer“ Toolchanger (Werkzeugwechsler): Er nutzt ein Trägersystem, um komplette Extruder- und Hotend-Einheiten je nach Bedarf aufzunehmen und abzulegen. Dadurch erfolgen Filamentwechsel schnell und sauber, ohne dass ein Spülen der Düsen erforderlich ist. Das sogenannte SnapSwap-System von Snapmaker gibt die Wechselzeit mit 5 Sekunden an. Das ist sehr schnell.

Sie erhalten ein Bauvolumen von 270 x 270 x 270 mm sowie vier Werkzeugköpfe mit jeweils 0,04-cm-Edelstahldüsen, die Temperaturen von bis zu 300 °C erreichen. Das Druckbett erreicht 100 °C, und obwohl das Gerät teilweise geschlossen ist (mit Seitenwänden und Tür) verfügt es in der Standardkonfiguration über keine nennenswerte aktive Temperaturregelung im Bauraum. Ein separat erhältlicher Deckel ergänzt das System um Luftfilterung und Temperaturmanagement.

Die besondere Stärke des Snapmaker U1 liegt in seiner angenehmen und unkomplizierten Bedienung. Moderne Drucker erkennen zwar zahlreiche Fehlerzustände und melden diese entsprechend, doch in unseren Tests arbeitete der U1 zuverlässig und ohne Probleme, auch bei mehrfarbigen Druckaufträgen.

Zusätzlich tragen durchdachte Funktionen dazu bei, den Umgang mit einem Mehrfilament-Drucker deutlich zu vereinfachen. Dazu zählen unter anderem das Warteschlangenmanagement für Lade- und Entladevorgänge sowie zwei automatische Filamentzuführungen an den Seiten des Geräts, die das Material selbstständig zum Hotend transportieren. Diese scheinbar kleinen Ergänzungen machen einen spürbaren Unterschied.

Snapmaker U1
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Toolchanger (passiv)
Bester Toolchanger (passiv) 3D-Drucker

Toolchanger (passiv):
Bambu Lab H2C

Bild von Bester Toolchanger (passiv) 3D-Drucker: Toolchanger (passiv): Bambu Lab H2C
The Bambu Lab H2C (Source: All3DP) Source: All3DP

Vorteile

  • Kabellose Induktions-Hotends
  • Effiziente Verarbeitung von bis zu sieben Materialien
  • Vielseitige Düsenmischung

Der Höhepunkt der Bambu-Lab-Produktpalette ist ein technologisches Kraftpaket, das auf den sensorreichen Modellen H2D und H2S aufbaut und mit einer entscheidenden Neuerung ausgestattet ist: dem Vortek-Düsenwechselsystem. Dieses ermöglicht ein Drucken mit bis zu sieben Materialien ohne Spülvorgänge.

Mit einem aktuellen Preis von 2.249 € übernimmt der H2C alle Stärken des H2D. Er ist schnell, intelligent und in Bezug auf die Qualitätskontrolle umfassend überwacht. Gleichzeitig unterscheidet sich der H2C in einigen wesentlichen Punkten vom H2D, die alle auf das neue Vortek-Düsenwechselsystem zurückzuführen sind.

Zunächst ein Nachteil: Um das Magazin der Vortek-Düsen unterzubringen, fällt das Bauvolumen des H2C etwas kleiner aus als beim H2D, nämlich insgesamt 330 x 320 x 325 mm für beide Düsen im Vergleich zu 350 x 320 x 325 mm beim H2D. Wenn Sie bereits Zubehör für den H2S oder H2D besitzen, sollten Sie beachten, dass zusätzliche Druckplatten nicht mit dem H2C kompatibel sind. Der Vision-Encoder des Herstellers zur Steigerung der Druckgenauigkeit ist hingegen mit dem H2C kompatibel.

Auf der anderen Seite ermöglicht das System den Druck mit bis zu sieben Materialien ohne Spülverluste beim Wechsel. Dies stellt einen erheblichen Effizienzgewinn gegenüber Ein- oder sogar Dual-Düsen-Systemen dar. Insbesondere, wenn Sie mit mehr als zwei Farben oder Materialien gleichzeitig arbeiten.

Möglich wird dies durch die neuen Induktions-Hotends des Vortek-Systems, die kabellos Informationen über das geladene Material speichern, mit dem Drucker kommunizieren und sich zudem drahtlos und schnell aufheizen. Die zugrunde liegende Funktionsweise basiert auf elektromagnetischen Effekten und elektrischem Widerstand. Für die Praxis genügt jedoch die Feststellung, dass es sich hierbei um einen technologischen Generationssprung im Bereich des 3D-Drucks handelt.

Der H2C ist ein außergewöhnlicher 3D-Drucker und zudem besonders faszinierend im Betrieb. Der Düsenwechselmechanismus wirkt beeindruckend und die erzielten Druckergebnisse gehören in dieser Preisklasse zur Spitzenklasse.

Bambu Lab H2C Combo
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Abhängige Dual-Extrusion
Abhängige Dual-Extrusion

Abhängige Dual-Extrusion:
Bambu Lab H2D

Bild von Abhängige Dual-Extrusion: Abhängige Dual-Extrusion: Bambu Lab H2D
The Bambu Lab H2D (Source: All3DP)

Vorteile

  • Materialwechsel ohne Spülvorgänge
  • Großes Bauvolumen
  • Erhöht die Effizienz beim Drucken

Der H2D von Bambu Lab erweitert die schnelle und unkomplizierte „Bambu Lab“-Druckphilosophie nicht nur auf ein Bauvolumen von 350 x 320 x 325 mm, sondern adressiert auch die Materialineffizienzen, die bei früheren Generationen von Ein-Düsen-Systemen zur Norm geworden sind (Stichwort 3D-Druck-Abfall durch Spülvorgänge).

Der H2D nutzt zwei unabhängige Düsen für effizientes Drucken und bietet dadurch eine höhere Schichthomogenität, verbesserte Druckqualität sowie größere Materialflexibilität. Für professionelle Anwender besteht zusätzlich die Möglichkeit, mit der optionalen Encoder-Platte eine besonders hohe Maßhaltigkeit sicherzustellen. Erhältlich ist das Gerät im Bundle mit dem AMS 2 Pro für 1.949 €, während die Basisversion, die das Filament über zwei externe Spulenhalter bezieht, aktuell für 1.749 € angeboten wird.

Der Bambu Lab H2D verwendet ein ausgeklügeltes Aktuierungssystem, das die inaktive Düse anhebt und gleichzeitig ihre Öffnung verschließt, um ein Nachlaufen zu verhindern. Auf den ersten Blick könnte man annehmen, dass der große und technisch komplexe Druckkopf die Geschwindigkeit reduziert, tatsächlich jedoch sorgen eine erhöhte Beschleunigung und eine angebliche Verdopplung der maximalen Druckgeschwindigkeit gegenüber älteren Modellen dafür, dass der H2D mit hoher Dynamik arbeitet und seine Druckaufträge schnell und präzise ausführt.

Für den H2D stehen mehrere Upgrade-Pfade zur Verfügung. Allerdings sind diese nicht alle gleichwertig. Der H2D kann mit zusätzlichen Werkzeugen ausgestattet werden, um die kreative Leistungsfähigkeit zu erweitern. Beispielsweise mit einem Laser-Schneidkopf, einem Drag-Klingenmodul oder einem Stiftplotter. Diese Erweiterungen ergänzen den bereits leistungsstarken Dual-Extrusions-3D-Drucker und verwandeln das System in eine vielseitige, multimodale Fertigungsplattform.
Die Erweiterungen sind entweder als Kit erhältlich (ca. 700 €) oder bereits vorinstalliert als Bambu Lab H2D Full Laser Combo ab 2.499 €.

Bambu Lab H2D Combo
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Multicolor
Bester Multicolor-3D-Drucker mit Einzeldüse

Multicolor-Einzeldüse:
Creality K2 Pro Combo

Bild von Bester Multicolor-3D-Drucker mit Einzeldüse: Multicolor-Einzeldüse: Creality K2 Pro Combo
The Creality K2 Pro Combo (Source: All3DP) Source: All3DP

Vorteile

  • Aktive Bauraumheizung
  • Erweiterbar auf 16-Filament-Druck
  • Vollständige Überwachung des Druckraums

Der Creality K2 Pro erfüllt den Anspruch eines Flaggschiffs, den Creality an dieses Modell stellt und ist ein gutes Beispiel dafür, welche Erwartungen Verbraucher in dieser neuen Generation moderner, vernetzter und leistungsstarker Desktop-3D-Drucker haben können. Teil dieses Gesamtkonzepts ist die native Kompatibilität mit dem Creality Filament System (CFS), einem Vier-Filament-Wechselsystem, das sich mit bis zu drei weiteren Einheiten koppeln lässt und so Drucke mit bis zu 16 Filamenten ermöglicht.

Der K2 Pro bietet ein großzügiges Bauvolumen von 300 x 300 x 300 mm, eine Düsentemperatur von bis zu 300 °C sowie ein beheiztes Druckbett mit bis zu 110 °C. Zusätzlich verfügt er über eine aktive Bauraumheizung, die bis zu 60 °C erreicht und dadurch insbesondere bei verzugsanfälligen Materialien für stabilere Druckergebnisse sorgt.

Eine integrierte Luftfiltration unterstreicht den Anspruch, den Drucker auch im Wohn- oder Arbeitsumfeld problemlos einsetzen zu können. Ebenso trägt die umfassende Konnektivität mit vollständiger Bauraumüberwachung und Druckkontrolle zu einem hohen Maß an Prozesssicherheit bei.

Der K2 Pro könnte der bislang beste 3D-Drucker sein, den Creality entwickelt hat, da er ein ausgewogenes Verhältnis aus Bauvolumen, Gerätegröße und Leistung bietet und das zu einem Preis von ca. 1.099 €.

Creality K2 Pro
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Geschlossen
Bester 3D-Drucker mit Gehäuse

Mit Gehäuse:
Prusa Core One+

Bild von Bester 3D-Drucker mit Gehäuse: Mit Gehäuse: Prusa Core One+
The Prusa Core One, an uncompromisingly compact 3D printer (Source: All3DP)

Vorteile

  • Vollständig geschlossen und kann bei jedem Werkstoff geschlossen bleiben
  • Kompakte Bauweise
  • Der bisher beste Plug-and-play Prusa

Der Prusa Core One – der kürzlich auf die „Plus“-Version aktualisiert wurde, ein iteratives Update mit einigen kleineren Neuerungen – erreicht etwas, das viele geschlossene 3D-Drucker nicht schaffen: das Drucken von Niedrigtemperatur-Materialien bei fest geschlossenem Gehäuse. Keine angelehnten Türen oder aufgeklappten Deckel mehr, sondern rund um die Uhr hermetisch verschlossenes Drucken, egal mit welchem Material.

Dem Core One kommt zugute, dass es sich um das bislang vollständigste System von Prusa Research handelt. Erhältlich als Bausatz für 1.049 €, der mehr Spaß macht und lehrreicher ist, als es zunächst klingt, bietet er eine hervorragende Druckqualität, ein Markenzeichen der Marke, sowie eine aktive Kammerfiltration und -regelung. Dadurch kann der Drucker die Kammertemperatur steuern und eine konstante Druckleistung sicherstellen. Alternativ können Sie den Drucker für 1.349 € betriebsbereit geliefert bekommen, sofort einsatzbereit, werkseitig kalibriert und ohne die bei Geräten anderer Hersteller üblichen Erstinbetriebnahmeroutinen.

Das Bauvolumen übertrifft das der MK4-Druckerserie von Prusa, wobei die gleichen Bauplatten (250 x 220 mm) verwendet werden und die Druckhöhe auf 270 mm steigt, wobei die Stellfläche im Vergleich zu den genannten Druckern auf schlappe 415 x 444 x 555 mm sinkt.

Das Modell ist unglaublich platzsparend, mit Nischen im Gehäuse, die Platz für Filament und Zubehör bieten. Das Unternehmen bewies beim Launch, dass das System extrem modifizierbar ist: Eine augenzwinkernde Version mit Bamboosverkleidung stahl 2024 auf der Formnext-Messe für additive Fertigung die Show, und die kürzlich erschienene Limited Edition „Signature Oak“ basiert ebenfalls auf dem Core One.

Der Prusa Core One vereint das komplette Prusa-Erlebnis mit einem integrierten Gehäuse, das sofort einsatzbereit ist. Das Allerbeste ist wahrscheinlich aber, dass Besitzer von Geräten der MK4-Serie mit den Upgrade-Kits von Prusa auf den Core One aufrüsten können, indem sie viele der Teile, die sie bereits besitzen, wiederverwenden. Es ist das ultimative 3D-Druck-Erlebnis für alle, die sich ebenso sehr in die Maschine selbst vertiefen wie in den Druckprozess.

Prusa Core One+
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Einsteiger
Bester 3D-drucker für Einsteiger

Einsteiger:
Bambu Lab A1 Mini

Bild von Bester 3D-drucker für Einsteiger: Einsteiger: Bambu Lab A1 Mini
The Bambu Lab A1 Mini (Source: All3DP)

Vorteile

  • Schnell, selbstkalibrierend
  • Äußerst gleichmäßiger Druck
  • Einsteiger-freundlicher Aufbau

Der Bambu Lab A1 Mini ist mit einem Bauraum von nur 180 x 180 x 180 mm klein, aber lassen Sie sich von seiner Größe nicht täuschen. Er ist vollgepackt mit intelligenten Funktionen, einschließlich Geräuschunterdrückung, vollständiger Selbstkalibrierung, Over-the-Air-Updates und Selbstdiagnose – und das alles für nur 189 €. Außerdem ist er schnell und lieferte während der Tests durchgehend eine beeindruckende Druckqualität.

Der A1 Mini bietet, mit einem Wort, Einfachheit. Dazu gehört auch der neue MakerWorld 3D-Modellspeicher von Bambu Lab, der das Drucken auf dem A1 Mini mit einem Klick ermöglicht.

Wir sind der Meinung, dass das Gerät nicht ganz so ausgefeilt ist wie das Flaggschiff X1C des Unternehmens – ein nachvollziehbares Eingeständnis, wenn man bedenkt, dass zwischen den beiden Geräten etwa 1.000 € Preisunterschied liegen und dass sie für unterschiedliche Nutzer gedacht sind. Im Großen und Ganzen muss man jedoch nur wenige Kompromisse eingehen, und die Ersparnisse und die Breite an Bequemlichkeitsfunktionen des Geräts wiegen sie mehr als auf. Eine Qualitätskamera für die Remote-Überwachung, ein (zugegebenermaßen frickeliger) Düsenwischer und – wohl am wichtigsten – ein werkzeuglos wechselbares Hotend. So können Sie leicht unterschiedliche Düsen für detailliertere oder schnellere Drucke anbringen.

Die Druckfunktionen sind im Vergleich zu anderen Bambu Lab Druckern etwas reduziert (mehr oder weniger beschränkt auf PLA, PETG und TPU-ähnliche Filamente). Aber die Kompatibilität des A1 Mini mit dem AMS lite von Bambu Lab, ein vier-Filament-System für Mehrfarb- und Mehrmaterialdrucke, erweitern wieder den Horizont.

Insgesamt ist der Bambu Lab A1 Mini der ideale 3D-Drucker für Einsteiger und ein Gerät, das wir bereits Freunden für den Einstieg in das Hobby empfohlen haben.

Bambu Lab A1 Mini
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Großformat
Bester Großformat-3D-Drucker

Großformat:
Original Prusa XL

Bild von Bester Großformat-3D-Drucker: Großformat: Original Prusa XL
The Original Prusa XL (Source: All3DP)

Vorteile

  • Häufige Aktualisierungen und Verbesserungen
  • Upgrades möglich (Multimaterial/Gehäuse)
  • Skaliert entsprechend Ihrem Druck

Es hat lange gedauert und für einige hat sich das Warten gelohnt. Der erste Vorstoß von Prusa Research in den großformatigen 3D-Druck kommt in Form des Original Prusa XL, einem 360 x 360 x 360 mm großen CoreXY 3D-Drucker mit einem einzigartigen Merkmal, das Sie bei keinem anderen Gerät dieser Größe finden werden: einem Werkzeugwechsler.

Der Basisdrucker mit einem einzigen Werkzeugkopf ist ab 2.299 € erhältlich, kann aber auf bis zu fünf unabhängige Werkzeugköpfe (ab 3.999 €) erweitert werden, die jeweils ein direkt angetriebenes Nextruder-Extrusionssystem enthalten, das in der Lage ist, praktisch jedes Material in Desktop-Qualität zu drucken, wobei zwischen den Materialwechseln nur minimales Spülen erforderlich ist. Sie können die Düsen auch kombinieren und so kreative Lösungen finden – für schnelleres Drucken und mehr Vielseitigkeit.

Wir geben allerdings zu, dass der XL etwas zu klein ist, um als „groß“ durchzugehen – er ist tatsächlich so klein, wie nötig – aber der 360 x 360 mm große Druckbereich ist mehr als ausreichend für pompöse Helmdrucke in Lebensgröße und andere überdimensionale Teile, die Sie herstellen wollen.

Unter dieser Fläche befindet sich das abnehmbare, hochwertige seidenglatte Druckbett. Darunter befindet sich ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des XL: die in Zonen unterteilte Heizplatte. Die gesamte Druckfläche ist nämlich auf 16 unabhängige Heizkacheln verteilt, sodass die Druckplatte nur dort beheizt wird, wo es nötig ist. Dieser Ansatz spart natürlich Zeit, aber es geht vor allem darum, Energie zu sparen. Denn vor jedem Druckvorgang führt der Drucker eine „Aufwärmphase“ durch, um sich richtig aufzuheizen und ab der ersten Schicht eine gute Performance zu gewährleisten.

Die Vielseitigkeit des XL ist seine größte Stärke; wenn Sie auf eine Version mit mehreren Werkzeugköpfen aufrüsten (Prusa verkauft ihn mit 2 Werkzeugköpfen ab 2.999 € und mit 5 Werkzeugköpfen ab 3.999 €), haben Sie die Möglichkeit, in Ihren Projekten flexible, widerstandsfähige, abrasive und sonstige Materialien dazwischen zu kombinieren. Beim Großformatdruck bedeutet die Möglichkeit, billigere Filamente für Stützstrukturen verwenden zu können, eine wirklich beaachtliche Kostenersparnis.

Weitere Pluspunkte sind die Wi-Fi-Konnektivität und die webbasierte Fernüberwachung, die umweltfreundlichere Verpackung, die großzügigen Werbegeschenke im Paket und die hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Leistungs- und Funktionsumfang des Geräts stetig erweitert wird.

Außerdem ist es möglich, optional ein geschlossenes Gehäuse (500 €) zu erwerben, um die Leistung des XL zu verbessern, wenn Sie mit Materialien drucken, die dazu neigen, sich zu verziehen. Dieses Zubehör beinhaltet auch ein Luftfiltersystem, das für mehr Sicherheit sorgt.

Original Prusa XL
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Mittelformat
Bester Mittelformat-3D-Drucker

Mittelformat:
Qidi Tech Plus 4

Bild von Bester Mittelformat-3D-Drucker: Mittelformat: Qidi Tech Plus 4
The Qidi Tech Plus4 (Source: All3DP)

Vorteile

  • Schnelles, qualitativ hochwertiges Drucken
  • Benutzerfreundliches und zugängliches Design
  • Leistungsstarke Heizkammer

Trotz früher Schwächen, die Qidi Tech dazu veranlasst haben, die Heizkammer bald zu überarbeiten, ist der verbesserte Plus 4 ein beeindruckend vollständiger mittelformatiger 3D-Drucker.

Für etwa 700 € erhalten Sie ein 305 x 305 x 280 mm großes, vollständig geschlossenes Bauvolumen mit aktiver Kammerheizung sowie ein Hotend und ein Heizbett, die heiß genug werden, um Hochtemperaturwerkstoffe zu verarbeiten.

Sie erhalten auch das volle Klipper-Erlebnis, mit einer Qidi Techified Benutzeroberfläche auf dem großen Farbdisplay, die Sie für die grundlegenden Druckerfunktionen antippen und bedienen können.

In der Standardeinstellung ist er in der Lage, mit hoher Geschwindigkeit zu drucken, wobei die OrcaSlicer-Oberfläche von Qidi Tech vollkommen ausreicht, um sofort hochwertige Drucke zu erzielen.

Durchdachte Designdetails wie die enthaltenen Tragegriffe, der Ethernet-Anschluss zur Vernetzung und das leicht zu wartende Hot End machen ihn zu einem guten Mittelformat-Drucker, der für die meisten 3D- Druckanwendungen und alle Eventualitäten gerüstet ist.

Qidi Tech Plus4
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Klein- / Miniformat
Bester Kleinformat-3D-Drucker

Kleinformat:
Bambu Lab A1 Mini

Bild von Bester Kleinformat-3D-Drucker: Kleinformat: Bambu Lab A1 Mini
The Bambu Lab A1 Mini (Source: All3DP)

Vorteile

  • Kompakte, in sich geschlossene Stellfläche
  • Außergewöhnlich gute Druckqualität
  • Intelligente Selbstdiagnose und Algorithmen zur Druckverbesserung

Der A1 Mini ist der wohl beeindruckendste 3D-Drucker von Bambu Lab und ein kompromissloses kleines Gerät. Er überzeugt durch Eigenschaften wie die Einstellung zur Unterdrückung der Motorgeräusche, bei der der Drucker seine Bewegungen misst und die Vibrationen nach und nach unterdrückt, um einen geräuscharmen Betrieb zu gewährleisten. Selbst über ein Jahr nach seinem Launch ist dies immer noch eine eher außergewöhnliche Funktion.

Der A1 Mini verfügt über ein Bauvolumen von 180 x 180 x 180 mm. Dank seines leichten, freitragenden Designs saust das 280  C heiße Hotend genauso schnell über die Bauplatte wie bei den größeren, teureren Geräten von Bambu Lab. Sie können nur Materialien mit niedrigeren Temperaturen wie PLA und PETG drucken, was angesichts des offenen Rahmens und der Ausrichtung auf Einsteiger nachvollziehbar ist.

Die Druckfähigkeiten des A1 Mini können mit der AMS Lite Multifilament-Zuführung von Bambu Lab aufgerüstet werden. Das macht die Druckerbezeichnung als „kleiner“ 3D-Drucker wohl obsolet, da sich die Stellfläche verdoppelt — aber schön, die Option zu haben.

Mit den Hotends, die Bambu Lab für seine Geräte der A-Serie anbietet, lassen sich weitere Funktionen aufrüsten, wenn man das Halterungssystem für diese vorher entfernt.

Alles in allem handelt es sich um einen äußerst leistungsfähigen, schnellen und flexiblen 3D-Drucker, der nur wenig Platz auf dem Schreibtisch benötigt.

Bambu Lab A1 Mini
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3-in-1: 3D-Drucker, CNC, Laser
Bester 3-in-1: 3D-Drucker, CNC, Laser

3-in-1:
Snapmaker Artisan

Bild von Bester 3-in-1: 3D-Drucker, CNC, Laser: 3-in-1: Snapmaker Artisan
The Snapmaker Artisan (Source: All3DP)

Vorteile

  • Drei kreative Tech-Tools in den Fußstapfen von einem
  • Hochwertiger Eindruck
  • Anständiges Doppelextrusion-Druckerlebnis

Die Geräte aus dem Hause Snapmaker sind einfach elegant. Hochwertige Passform und Verarbeitung, unterstützt von Hochglanz-Bauanleitungen und Handbüchern, die Ihre Kreativität anregen. Der Snapmaker Artisan ist das neuste Modell in der Reihe der Multifunktionsgeräte des Unternehmens. Das Gerät ist derzeit für 2.999 € erhältlich und hat ein (neues) Preisschild, das dafür sorgt, dass es auch nach der Einführung des multifunktionalen H2D von Bambu Lab relevant bleibt.

Was den Artisan von seinen Vorgängern trennt, ist der perfektionierte Schnell-Tausch-Mechanismus, der das Austauschen von Modi zu einem werkzeug- und mühelosen Vorgang macht. Andere Verbesserungen bestehen in einem schnelleren und leiseren Betrieb des Artisans im Vergleich zum Snapmaker 2.0.

Ein leistungsstärkerer Laser und CNC-Module als Standard sorgen ebenfalls für einen leichten Vorsprung bei den Spezifikationen im Gegensatz zum 2.0. Außerdem gibt es ein raffiniertes Doppelextrusionserlebnis im UltiMakeresque Druckkernsystem, wodurch man verschiedene Düsenarten kombinieren kann.

Der Artisan wird standardmäßig mit einem massiven, getönten Gehäuse geliefert, das Ihre Augen vor dem Laser schützt und die Verunreinigungen durch das CNC-Lasergravieren und -schneiden in Schach hält. Es gibt auch eine Lüftungsöffnung, um den Qualm aus der Anlage zu abzuleiten, aber beachten Sie, dass das Gehäuse keinen Boden hat – es ist nicht luftdicht.

Beeindruckend ist, dass sich das 400 x 400 mm große Druckbett des Artisan schnell aufheizen lässt, wobei die vom Benutzer einzeln anwählbaren Zonen schnelleres, energieeffizienteres Drucken kleinerer Modelle ermöglichen.

Wenn Sie vorhaben, häufig Modus-Wechsel vorzunehmen und die Maschine intensiv zu nutzen, ist der Artisan eine zuverlässige Wahl. Obwohl es vielleicht nicht jeder dedizierten Einzelfunktion überlegen ist, vereint es die drei Funktionen dennoch in ausreichend guter Qualität.

Snapmaker Artisan
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Spielzeug
Bester Spielzeug-3D-Drucker

Kinderfreundlich:
Toybox

Bild von Bester Spielzeug-3D-Drucker: Kinderfreundlich: Toybox
The compact, toy-printing Toxbox 3D printer (Source: All3DP)

Vorteile

  • Riesige Spielzeug-Datenbank für Drucke
  • Kinderfreundliches Erlebnis
  • Schnelle Benutzeroberfläche auf dem Gerät und App-basierte Steuerung

Kritiker stören sich an den Premium Modellen und dem „Plus“-Abo, aber wie bei den Filmen und Serien, die Kids heute auf Stremingdiensten wie Disney+ oder Netflix abrufen, ist das Angebot von Toybox heutzutage nicht mehr so ungewohnt. Ein Pluspunkt ist dabei die Abwesenheit von Werbung. Außerdem bedeutet die sorgfältige Zusammenstellung, dass alles nicht nur gedruckt werden kann, sondern auch nur schwer zu vermasseln ist. Die Toybox nimmt Ihnen die Mühe, 3D-druckbares Spielzeug zu finden, fast vollständig ab.

Mit dem Kauf des Druckers erhalten Sie auf Anhieb Zugriff auf Tausende Modelle und eine einfache In-App Modellerstellung. Zudem können Sie die 10000+ Modellauswahl durch separat erhältliche Extras und ein monatliches Abo erweitern. Mehr als genug, um neugierige junge Köpfe zu beschäftigen.

Der größte Erfolg von Toybox besteht darin, dem 3D-Druck die Komplexität zu nehmen und darin, dass jedes Spielzeug nur einen Tastendruck von seiner physischen Existenz entfernt ist. Die Druckqualität ist nicht berauschend, bei Weitem nicht, aber den echten, quirligen und wuseligen Kindern, die die Geräte für unseren Spielzeug-3D-Drucker Ratgeber getestet haben, war die Qualität der Drucke schlichtweg egal. Viel wichtiger war, dass der Weg von der Suche nach einem Modell in der Bibliothek bis zum Ausdruck auf der winzigen Druckplatte der Toybox intuitiv und schnell abläuft und innerhalb der kürzeren Aufmerksamkeitsspanne von jungen Kindern bleibt. Hier punktet die Toybox.

Toybox
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Unter 1.000 €
Bester Resin-3D-Drucker unter 1.000€

Unter 1.000 € (Resin):
Anycubic Photon Mono M7 Max

Bild von Bester Resin-3D-Drucker unter 1.000€: Unter 1.000 € (Resin): Anycubic Photon Mono M7 Max
The Anycubic Photon Mono M7 Max (Source: All3DP)

Vorteile

  • Intelligente Selbstdiagnosefunktionen
  • Serienmäßig beheizbare Resinwanne
  • Zeit- und Resin-sparende Funktionen

Bei einem Budget von bis zu 1.000 € gibt es zwei Möglichkeiten: groß oder funktionsreich. Bis dato war der UniFormation GKtwo unser Favorit, weil er so viele nette kleine Design-Elemente enthält, die die Benutzung des Druckers zu einem Vergnügen machen.

Für 699 € bietet der Anycubic Photon Mono M7 Max genug, um uns zu überzeugen, indem er ein großformatiges Druckvolumen (298 x 164 x 300 mm) mit den Vorzügen des Resin-3D-Drucks 2025 vereint. Sein Nutzen liegt im großformatigen Resin-Druck durch zahlreiche Erfolgskontroll- (oder besser gesagt Fehlererkennungs-) Funktionen, um den Druck so einfach zu machen wie kleinformatigen Resin-Druck.

Bei unserem Test haben wir diese Funktionen nicht als störend empfunden (eine Seltenheit bei großformatigen Desktop-Resin-3D-Druckern). Der aufklappbare Deckel bietet ungehinderten Zugang zur Druckkammer und durchdachte Elemente wie der integrierte Haken zum Aufhängen der Druckplatte, damit das Resin abfließen kann, erweisen sich als wirklich hilfreich.

Eine beheizte Resinwanne temperiert Ihr Resin, wodurch die Chance auf einen erfolgreichen Druck steigt. Für längere, größere Drucke kann eine mitgelieferte Resinpumpe die Wanne während des Drucks für Sie auffüllen. Wir sind keine großen Fans der Resinpumpe, da es beim Wechsel der Flaschen unschön werden kann – aber sie ist nicht zwingend erforderlich und Sie können den Drucker auch ohne sie betreiben.

Insgesamt ist der M7 Max ein erfrischend moderner, intelligenter, großformatiger Resin-3D-Drucker mit einem überraschend niedrigen Preis für seine Größe und seinen Funktionsumfang.

Anycubic Photon Mono M7 Max
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Unter 500 €
Bester Resin-3D-Drucker unter 500€

Unter 500 € (Resin):
Elegoo Saturn 4 Ultra 16K

Bild von Bester Resin-3D-Drucker unter 500€: Unter 500 € (Resin): Elegoo Saturn 4 Ultra 16K
Source: Elegoo

Vorteile

  • Macht schnelles, hochauflösendes Drucken möglich
  • Beheizbare, schwenkbare Resinwanne für schnelle, hochwertige Drucke
  • Gut durchdachte Wi-Fi-Konnektivität

Allein aufgrund des Namens könnte man meinen, dass es sich nur um ein Upgrade in puncto besserer Auflösung des regulären Saturn 4 Ultra handelt, aber es gibt ein paar entscheidende Unterschiede, die den 16K auszeichnen.

Zunächst einmal verfügt der 16K über eine beheizbare Resinwanne, die Ihr Resin auf bis zu 30 °C erwärmen kann. Dies ist ein wesentlicher Faktor, um die äußeren Einflüsse auf den Erfolg des Druckvorgangs zu reduzieren. Denn nur warmes Resin ist gutes Resin.

Und dann ist da noch die verbesserte „KI“-Kamera zur Drucküberwachung, die nun mit einer Lampe für rund um die Uhr einsehbare Zeitabläufe und eine Überwachung der Druckvorgänge ausgestattet ist. Klingt banal, ist aber ein deutlicher Qualitätssprung für dieses Feature.

Das Bauvolumen beträgt 211 x 118 x 220 mm, was gegenüber dem regulären Saturn 4 Ultra ein paar Millimeter weniger sind. Ein kleiner Unterschied also nur. Ebenso führt das Upgrade von einem 12K- auf einen 16K-LCD dazu, dass die Voxelgrößen beim Saturn 4 Ultra 16K von 19×24 Mikron auf 14×19 Mikron an der X- und Y-Achse sinken. Das ist eine Verbesserung um etwa 20 %, aber wir geben zu bedenken, dass 80 % von etwas, das unmöglich zu erkennen ist, immer noch unmöglich zu erkennen ist. Beeindruckende Zahlen, aber nicht unbedingt das zentrale Highlight.

Ein Aufsehen erregendes Mittelformat-Flaggschiff, das praktisch alles bietet, was man sich von einem modernen Resin-3D-Drucker wünscht.

Elegoo Saturn 4 Ultra 16K
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Unter 300 €
Bester Resin-3D-Drucker unter 300€

Unter 300 € (Resin):
Elegoo Saturn 3 Ultra

Bild von Bester Resin-3D-Drucker unter 300€: Unter 300 € (Resin): Elegoo Saturn 3 Ultra
The Elegoo Saturn 3 Ultra (Source: All3DP)

Vorteile

  • Erstklassige Auflösung
  • Gute Wi-Fi-Konnektivität
  • Hervorragende Rundum-Performance

Das Preisgestaltungskonzept von Elegoo ist ziemlich wild, da der Preis des letztjährigen Flaggschiffs stark gesunken ist, um Platz für den diesjährigen Drucker zu schaffen. Ein großer Glücksfall für Sparfüchse, denn es bedeutet, dass man für rund 330 €, Elegoos Spitzenmodell des letzten Jahres, erwerben kann.

Das größte Zugeständnis, das Sie machen müssen, ist, dass der Saturn 3 Ultra ein Mittelformat-Drucker ist, der von einem aufklappbaren Deckel profitieren würde. Da er aber nicht über einen solchen verfügt, müssen Sie damit leben, den schweren grauen Deckel anzuheben, wenn Sie einen Druck herausholen oder Resin nachfüllen wollen.

In klassischer Elegoo-Manier ist der Saturn 3 Ultra ein Arbeitstier, das in der Lage ist, fein detaillierte Drucke auf der gesamten Druckfläche zu erstellen, ohne dass man die Hardware-Götter beschwören oder anflehen muss. Zumindest haben wir diese Erfahrung mit dem Gerät in unserem Labor gemacht. Das Gerät kommt mit einem ca. 219 x 123 x 260 mm großen Bauraum.

Auf der Rückseite des Druckers befindet sich ein Lüftungsanschluss für einen Schlauch, der zu einem Fenster führen oder an einen Abzug angeschlossen werden kann. Außerdem können Sie einen austauschbaren, USB-betriebenen Luftfilter anschließen, der den Resin-Geruch geräuscharm reduziert.

Der Saturn 3 Ultra kann durch den Einsatz von ACF-Folie in der Resinwanne eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 150 mm/s erreichen. Manche behaupten, diese Folie sei nicht die beste und könne zu Rissen im Druck führen. Unserer Erfahrung nach ist das mitnichten der Fall. Sollte es dennoch vorkommen, kann die Folie wie jedes Verbrauchsmaterial einfach ersetzt werden – andere Folien, einschließlich modernerer ACF-Rezepturen, mit denen die hohe Druckgeschwindigkeit beibehalten werden kann, sind im Handel erhältlich.

Elegoo Saturn 3 Ultra
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Unter 200 €
Bester Resin-3D-Drucker unter 200€

Unter 200 € (Resin):
Elegoo Mars 5

Bild von Bester Resin-3D-Drucker unter 200€: Unter 200 € (Resin): Elegoo Mars 5
The Elegoo Mars 5 (Source: Elegoo)

Vorteile

  • Intelligente Funktionen zur Resin-Füllstand- und Druckfehlererkennung
  • Gute Wi-Fi-Konnektivität
  • Selbstnivellierend

Der Elegoo Mars 5 ist das neueste Modell des „netten und erschwinglichen“ Basis 3D-Druckers Mars von Elegoo und kostet rund 180 €. Er druckt zwar nicht so schnell wie der teurere Mars 5 Ultra (vor allem, weil ihm ein Schwenkmechanismus für die Wanne fehlt), verfügt aber über eine Reihe von Sensoren, die Ihnen helfen, Ihre Drucke ohne große Probleme zu bewältigen.

Der Mars 5 ist mit einer neuartigen Druckplatte von Elegoo ausgestattet, die auf federgelagerten Abstandshaltern sitzt – dies ist offenbar der Mechanismus zur Nivellierung der Druckplatte, der es Ihnen ermöglicht, den Drucker auszupacken und mit dem Druck zu beginnen, ohne dass Sie vorher im sauberen und Resin-freien Zustand selbst eine Nivellierung vornehmen müssen. Dies ist ein zentraler Punkt für Einsteiger, da es so zu weniger frustrierenden Momenten bei der Vorbereitung eines Drucks kommt.

Ungewöhnlich für einen Resin-3D-Drucker unter 200 Euro ist, dass der Mars 5 über einen vollständigen System-Selbstcheck verfügt, der Ihnen mitteilt, ob sich der Drucker in einem guten, betriebsbereiten Zustand befindet.

Mit einem Bauraum von ca. 143 x 89 x 150 mm reiht sich der Mars 5 in die Kategorie der „kleinen“ Resin-3D-Drucker ein.

Mit Hilfe eines Überhitzungsschutzes und der Möglichkeit, den Drucker mit Zusatzgeräten zu erweitern, die an den USB-Anschluss in der Druckerkammer angeschlossen werden können, wie z. B. ein Heizelement (praktisch, um sicherzustellen, dass das Resin in einem guten Zustand für den Druck ist) oder ein Luftfilter, um den Resin-Geruch einzudämmen, können Sie eine Konfiguration entsprechend Ihren Bedürfnissen vornehmen.

Insgesamt ist der Mars 5 ein kompakter, intelligenter 3D-Drucker mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Elegoo Mars 5
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Systemlösung
Bester Resin-3D-Drucker mit Systemlösung

Systemlösung (Resin):
HeyGears Ultracraft Reflex RS Combo

Bild von Bester Resin-3D-Drucker mit Systemlösung: Systemlösung (Resin):HeyGears Ultracraft Reflex RS Combo
The HeyGears Ultracraft Reflex RS Combo, with Pulsing Release Module (Source: All3DP)

Vorteile

  • Drucken mit nur einem Klick inklusive der Nachbearbeitungsschritte Waschen und Aushärten
  • Mit dem Pulsing Release Module lassen sich Stützstrukturen reduzieren
  • Außergewöhnlich gute Druckqualität ohne großen Arbeitsaufwand

Normalerweise würde ein Drucker wie der HeyGears Ultracraft Reflex RS in unserem Kaufberatungsartikel in die Kategorie unter 1.000 € fallen, aber das würde nicht annähernd erfassen, wie perfekt das gesamte „Ökosystem“ rund um dieses Gerät ausgelegt ist, das zusammen gekauft den Preis auf rund 2.030 € hochtreibt.

Die meisten, wenn nicht sogar alle Hersteller von Resin-3D-Druckern bieten Zusatzteile, Waschstationen, Aushärtungsboxen und Ähnliches für ihre Drucker an. Das Angebot von HeyGears geht über solche stumpfen Hilfsmittel hinaus und macht den Druckern von Formlabs Konkurrenz – zu einem Bruchteil des Preises.

Es ist ein in sich geschlossenes System – zugegebenermaßen ein heikles Thema im 3D-Druck – was bedeutet, dass die Materialkompatibilität auf die kurze (aber bald wachsende) Liste der Resins von HeyGears beschränkt ist. Trotz dieser Einschränkung können Sie aber sicher sein, dass Ihr Druck funktionieren wird.

Die Software, Blueprint, vereinfacht die Druckeinrichtung und verbindet den Reflex RS 3D-Drucker, die Waschstation und den Aushärteofen miteinander. So können Sie einen Auftrag vom Drucker bis zu jedem Schritt der Nachbearbeitung begleiten, wobei die einzelnen Stationen den Auftrag kennen und die Wasch- und Aushärtezyklen auf den jeweiligen Druck abstimmen.

Der Reflex RS-Drucker bietet mit seinem Klappdeckel und der einfach anzubringenden Druckplatte ein angenehmes Benutzererlebnis, außerdem sieht die schicke Statusbeleuchtung einfach cool aus. Mit einem Bauraum von 222 x 122 x 230 mm ist der Reflex RS in der Grössenklasse der mittelformatigen 3D-Drucker anzusiedeln.

Das System bietet eine umfassende Lösung für den Druck und die Nachbearbeitung von Resin, die durch das Pulsing Release Module und die dazugehörige beheizbare Resinwanne noch aufgewertet wird. Dieses Modul wird neben dem Drucker installiert und pumpt Luft durch Kanäle in der beiheizten Wanne, um die Haftkraft der Drucke zu reduzieren. Infolgedessen benötigen Sie weniger Stützstrukturen und produzieren weniger Überhänge, was Zeit und Material spart. Eine durchdachte Zusatzfunktion, die unseres Wissens nach kein anderer Drucker bereithält.

HeyGears Ultracraft Reflex RS Combo
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Kleinformat (Resin)
Bester Kleinformat-Resin-3D-Drucker

Kleinformat (Resin):
Anycubic Photo Mono 4 Ultra

Bild von Bester Kleinformat-Resin-3D-Drucker: Kleinformat (Resin): Anycubic Photo Mono 4 Ultra
The Anycubic Photon Mono 4 Ultra (Source: All3DP)

Vorteile

  • Vollgepackt mit Sicherheitsmechanismen, die Ihnen Material und Zeit sparen
  • Wi-Fi- und App-Konnektivität
  • Macht schnelles Drucken möglich

Wir waren schon große Fans des Anycubic Photon Mono 2, weil er Resin-3D-Druck kostengünstig und ohne viel Schnickschnack ermöglicht. Der Anycubic Photon Mono 4 Ultra nun ist für seine 279 € der absolute Knaller.

Anycubic behält sich die ungeraden Zahlen für seine „Haupt“-Serie M vor. Warum, wissen wir nicht. Ungeachtet dessen macht der Mono 4 Ultra seinem Namen alle Ehre und ist für seine Größe und seinen Preis ausgesprochen umfangreich ausgestattet. Er ist in vielerlei Hinsicht ein Mini-Flaggschiff unter den 3D-Druckern.

Unter dem leichten abnehmbaren Deckel verbirgt sich ein ca. 153 x 87 x 165 mm großer Bauraum – ausreichend für Miniatur-, Landschafts-, Schmuck- und die gesamte Palette typischer Resin-3D-Druckmodelle. In der Druckkammer ist Platz für einen Luftfilter (separat erhältlich), wobei ein 10K-7-Zoll-LCD den Grundstein für eine Auflösung von 17 x 17 Mikron an der X- und Y-Achse legt.

Die Benutzeroberfläche des Mono 4 Ultra wurde von der M7-Serie übernommen – eine Weiterentwicklung dessen, was das Unternehmen 2023 mit dem Mono M5S eingeführt hat – und bietet eine wunderbar übersichtliche und logische Anordnung von Steuerelementen und Optionen für die Verwendung des 3D-Druckers.

Ein Konfigurations-Assistent führt Sie durch die Ersteinrichtung der Maschine, danach übernehmen automatische Selbstkontrollfunktionen die Arbeit. Richtig gehört, dieser Mini-Mono kennt sich selbst und kann Ihnen sagen, wenn ein Problem auftaucht. „Problem“ könnte in diesem Fall bedeuten, dass nicht genügend Resin für den Auftrag vorhanden ist oder dass der Druck nicht zusammenhält und in der Resinwanne haften bleibt (keine Anpresskraft beim Layerwechsel). Der Mono 4 Ultra ist ein cleveres Kerlchen und ein Geschenk des Himmels, wenn es darum geht, Zeit und Geld für verschwendetes Resin zu sparen, wenn etwas nicht ganz klappt.

ACF-Folie ist standardmäßig in der Resinwanne enthalten und ermöglicht Druckgeschwindigkeiten (bei Verwendung des High-Speed-Resins von Anycubic – andere High-Speed- Resins sind ebenfalls erhältlich) in der Größenordnung von 120 mm/h. Wie immer hängt dies jedoch von dem von Ihnen verwendeten Resin und den Druckparametern für den jeweiligen Auftrag ab.

Wenn Sie möchten, können Sie die Cloud-Funktionalitäten nutzen, indem Sie Modelle und geslicte Dateien über das MakerOnline Repository von Anycubic in die Cloud ziehen, ebenso wie die Druckerkontrolle und -steuerung. Sie können sich auch dagegen entscheiden und die Drucke einfach via USB übertragen.

Anycubic hat uns verraten, dass ein LAN-Modus eingeführt werden soll. Das ist spannend und würde eine große Verbesserung der Sicherheit.

Anycubic Photon Mono 4 Ultra
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Mittelformat (Resin)
Bester Mittelformat-Resin-3D-Drucker

Mittelformat (Resin):
Elegoo Saturn 4 Ultra

Bild von Bester Mittelformat-Resin-3D-Drucker: Mittelformat (Resin): Elegoo Saturn 4 Ultra
The Elegoo Saturn 4 Ultra (Source: All3DP)

Vorteile

  • Macht schnelles, hochauflösendes Drucken möglich
  • Intelligente Funktionen zur Resin-Füllstand- und Druckfehlererkennung
  • Gut durchdachte Wi-Fi-Konnektivität

Der Elegoo Saturn 4 Ultra ist ein mittelformatiger Resin-3D-Drucker, und das endet auch bereits alles, was man unter „mittelformatig“ versteht. Ein hochauflösendes LCD-Display sitzt über Elegoos neuartigem Wannen-Kippmechanismus, der nach Angaben des Unternehmens die Abzugskraft beim Layerwechsel und die Gesamtlayerdauer reduziert.

Der Drucker strotzt nur so vor Qualität, angefangen beim komfortablen Klappdeckel bis hin zu den Selbstkontroll- und Drucküberwachungssystemen. Er ist mit dem Internet verbunden und kann mit allen gängigen Slicern von Drittanbietern sowie mit dem neuen Satelite-Slicer von Elegoo verwendet werden, der eine umfassende, einsteigerfreundliche Nutzererfahrung mit allen erforderlichen Tools verspricht. Wir haben Satelite noch nicht getestet, können also nichts zu diesem Aspekt sagen, aber der Arbeitsablauf mit den meisten gängigen Slicern funktioniert einwandfrei.

Bei unseren Tests haben wir festgestellt, dass der Saturn 4 Ultra jede Aufgabe, die wir ihm gestellt haben, ohne nennenswerte Probleme bewältigt hat. Der Bauraum beträgt ca. 218 x 122 x 220 mm und Elegoo gibt die Druckgeschwindigkeit mit bis zu 150 mm/h an. Diese Zahl hängt von dem von Ihnen verwendeten Resin und dessen spezifischen Eigenschaften in Bezug auf Aushärtung und Ausführungsdauer ab.

Mit einem Preis von 369 € ist der Saturn 4 Ultra äußerst preiswert. Elegoo hat gerade eine Version mit etwas höherer Auflösung auf den Markt gebracht, den Saturn 4 Ultra 16K (519 €), der eine deutliche Verbesserung der Druckqualität aufweist und zusätzliche Funktionen wie eine beheizbare Resinwanne sowie ein optimiertes Kamera-Setup bietet.

Elegoo Saturn 4 Ultra
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Großformat-Resin-3D-Drucker
Bester Großformat-Resin-3D-Drucker

Großformat (Resin):
Anycubic Photon Mono M7 Max

Bild von Bester Großformat-Resin-3D-Drucker: Großformat (Resin): Anycubic Photon Mono M7 Max
The Anycubic Photon Mono M7 Max (Source: All3DP)

Vorteile

  • Intelligente Selbstdiagnosefunktionen
  • Serienmäßig beheizbare Resinwanne
  • Zeit- und Resin-sparende Funktionen

Die neuen Resin 3D-Drucker der M7-Serie von Anycubic sind ein rundum gelungener Wurf, der das Durcheinander der M3- und M5-Drucker, die es zuvor gab, entscheidend aufwertet.

Nirgendwo sonst wird dies deutlicher als beim M7 Max, der mit einem riesigen Druckvolumen von 298 x 164 x 300 mm auftrumpft. Auch wenn er nicht die größte Druckfläche im Tischformat bietet (unser bisheriger Favorit, der Phrozen Sonic Mega 8KS, übertrifft sie in allen Richtungen leicht), hat der M7 Max viele Funktionen, die den Erfolg der riesigen Drucke, die Sie von der Druckplatte ziehen werden, sicherstellen. Und das zum äußerst attraktiven Preis von 699 €.

Zusätzlich zu den unzähligen Drucksensoren, die das Vorhandensein von ausreichend Resin, Fremdkörpern und die erfolgreiche Ablösung von der Resinwanne erkennen (in der M7-Serie überall vorhanden), verfügt der M7 Max über eine beheizbare Resinwanne, um die richtige Drucktemperatur für das Resin zu gewährleisten – ein wichtiger Katalysator für einen erfolgreichen Resin-3D-Druck.

Der „Intelligent Release 2.0“-Algorithmus von Anycubic trägt dazu bei, den Druckvorgang zu beschleunigen, indem er die Layerhöhe während des Druckvorgangs anpasst, was bei einem mehrstündigen Auftrag zu einer Zeitersparnis führt.

In der Zeit, in der wir ihn im All3DP-Labor in Betrieb hatten, haben uns kleine Designdetails diesen Drucker schmackhaft gemacht. Ein aufklappbarer Deckel ist unserer Meinung nach bei größeren Geräten wie diesem unverzichtbar, vor allem, wenn man sie wie wir in einem Gehäuse mit Luftfilterung betreibt, wo der Platz knapp ist. Außerdem gibt es einen Haken zum Aufhängen der Bauplatte nach dem Auftrag, damit das Resin in die Wanne zurücktropfen kann.

Wie bei allen Nicht-Budget-3D-Druckern von Anycubic üblich, sind Cloud-Funktionen und -Konnektivität vorhanden, sodass Sie den Status Ihres Druckers, den Wartungsplan, die Druckaufträge sowie die verschiedenen modellbezogenen Funktionen, die Anycubic über sein MakerOnline-Modell-Repository anbietet, im Auge behalten können.

Das Unternehmen hat uns darüber informiert, dass es bald einen LAN-Modus geben soll, der es Ihnen ermöglicht, die Remote-Funktionalität lokal und ohne Internetverbindung zu nutzen.

Anycubic Photon Mono M7 Max
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Einsteiger (Resin)
Bester Resin 3D-Drucker für Einsteiger

Einsteiger (Resin):
Elegoo Mars 5

Bild von Bester Resin 3D-Drucker für Einsteiger: Einsteiger (Resin): Elegoo Mars 5
The Elegoo Mars 5 (Source: Elegoo)

Vorteile

  • Intelligente Funktionen zur Resin-Füllstand- und Druckfehlererkennung
  • Gut durchdachte Wi-Fi-Konnektivität
  • Selbstnivellierend

Normalerweise wird Anfängern empfohlen, sich für eine preiswerte und einfache Maschine zu entscheiden. Das gilt ganz besonders beim Resin-3D-Druck.

Viele der Argumente, die wir für den Mars 5 als großartigen 3D-Drucker unter 200 € angeführt haben, gelten auch hier. Für ca. 180 € erhalten Sie einen Resin-3D-Drucker, der sich mühelos einrichten lässt und so intelligent ist, dass er Ihnen mitteilt, wenn etwas mit dem Drucker oder dem Druck nicht in Ordnung ist, z. B. zu wenig Resin in der Wanne oder Subsysteme, die außerhalb der akzeptablen Leistung liegen. Der Bauraum beträgt ca. 143 x 89 x 150 mm und liegt damit in der gleichen Größenordnung wie unser Favorit unter den kleinen Resin-3D-Druckern, der Anycubic Photon Mono 4 Ultra.

Elegoo hat vor vielen Jahren einen Standard für preisgünstige Resin-3D-Drucker gesetzt und setzt dies auch im Jahr 2025 fort. Es handelt sich zwar um keinen revolutionären 3D-Drucker, aber er bietet genug, um die Vorteile der heutigen Flaggschiff-Modelle in einem schlagkräftigen Paket für unter 200 € zu vereinen, das sich unkompliziert einrichten und nutzen lässt.

Elegoo Mars 5
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Wie wir testen

Wenn es eine Sache gibt, die wir beim ganzen Testen der 3D-Drucker gelernt haben, dann ist es diese: Es ist falsch, an einem breit gefächertem Benchmarking für 3D-Drucker festzuhalten, um herauszufinden, wie sich ein bestimmter 3D-Drucker verhält. Einen Selbstbau-Drucker für Hobbyanwender unter 200 € mit dem Standard eines 6.000-Euro-Produktionsdruckers zu vergleichen, der dafür entworfen wurde, Materialien auf Ingenieursniveau zu bearbeiten, ist schwierig. Es ist nicht wirklich aussagekräftig, wenn man Ersterem bescheinigt, die Montage sei ein Kinderspiel, und bei Letzterem anmerkt, man habe mit einem Wirrwarr an Firmware-Updates, chaotischen Systemen und unzuverlässiger Performance zu kämpfen.

Bei unseren Testberichten möchten wir direkt auf den Punkt kommen. Wie lässt sich ein Drucker bedienen? Welches sind seine definierenden Merkmale? Wie schlägt sich ein Drucker im Alltagsbetrieb? Und am wichtigsten: Ist er sein Geld wert? Wir wollen uns hier nicht mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zahlen aufhalten oder uns mit Problemen beschäftigen, die mehr Variablen zum Grund haben, als wir sie steuern können.

An wen richten sich unsere Tests?

Bei unseren Tests haben wir die beabsichtigten Endnutzer eines 3D-Druckers vor Augen. Wir stellen uns vor, was sie wahrscheinlich damit machen werden, und konzentrieren die Tests darauf, dies in Frage zu stellen. Wenn wir beispielsweise einen Großformat-Drucker testen, drucken wir große Teile (Überraschung!) und nutzen das gesamte Druckbett, um die Leistung der maximalen Z-Höhe zu überprüfen.

Andere Kriterien, die den besten 3D-Drucker auszeichnen, sind unter anderem die Benutzerfreundlichkeit, die unterstützende Software und die Reparaturoptionen. Wie schnell kann ein Drucker repariert werden, wenn mal etwas schiefläuft? Liefern Anleitungen oder Kundensupport ausreichend Informationen?

Wir versuchen, all diese Fragen und vieles mehr dabei zu berücksichtigen, um den Drucker zu finden, der am besten zu Ihnen passt.

Warum sollten Sie unserer Einschätzung vertrauen?

Vertrauen ist uns bei All3DP sehr wichtig, weshalb auch die Richtlinien für unsere Testmethoden so strikt sind. Die Drucker, die wir testen, werden uns entweder als Leihgeräte zur Verfügung gestellt, oder sie werden von uns gekauft.

Wenn ein Hersteller das Gerät nach Abschluss eines Tests nicht zurückfordert, wird es lokal gespendet oder zur späteren verantwortungsvollen Entsorgung eingelagert. Von All3DP gekaufte Geräte verbleiben entweder für die Nutzung durch unser Team im Büro oder sie werden gespendet oder auf die oben beschriebene Weise entsorgt.

Hersteller oder Spender, die uns Geräte kostenlos für Tests zur Verfügung stellen, nehmen keinen Einfluss auf unsere Testergebnisse oder deren Inhalt. Nach besten Kräften untersuchen wir ungewöhnliche Probleme beim Hersteller, um besseren Kontext zu erhalten oder herauszufinden, wie gut er über das Problem informiert ist. Schlechte Konstruktion oder mangelhafte Qualitätssicherung entschuldigen wir jedoch nicht.

Wie wir unsere Inhalte monetarisieren

Damit wir unseren Lesern unsere Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen können, monetarisieren wir unsere Inhalte auf unterschiedliche Art und Weise. Unter anderem platzieren wir auch Produktlinks der getesteten Geräte. Wir erhalten möglicherweise eine kleine Provision von einem Laden, wenn Sie auf einen dieser Produktlinks klicken und darüber einen Kauf tätigen. Weitere Details hierzu können Sie dem Abschnitt „Advertising and Commercial Activities“ in unseren Nutzungsbedingungen entnehmen. Wenn Ihnen gefällt, was wir tun, und Sie uns weiter unterstützen möchten, schauen Sie sich unseren werbefreien Pass an – für eine einmalige Zahlung erhalten Sie ein ganzes Jahr lang werbefreies Surfen auf All3DP.

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Welcher 3D-Drucker passt am besten zu mir?

Für die meisten Leser sind unsere Top-Empfehlungen in jeder Kategorie die beste Wahl.

Doch der Tatsache geschuldet, dass es für den 3D-Druck zu Hause keine Standardlösung gibt, sind wir hier, um zu helfen. Hier ein paar Tipps, damit Sie sich in der unüberschaubaren, aber wundervollen Welt der Terminologie zurechtfinden.

Drucker für Einsteiger

Viele 3D-Drucker, die als Modelle für Einsteiger oder Kinder beworben werden, packen den Nutzer in Watte, und das Druckerlebnis wird schnell zu einer frustrierenden Erfahrung. Sie werden mit wachsender Erfahrung auf mehr Beschränkungen als auf Möglichkeiten stoßen. Wenn Sie sich nicht auf die spezielle Ausstattung eines 3D-Druckers für Einsteiger festgelegt haben, würden wir Ihnen stattdessen einen Budget-Drucker empfehlen. Damit sparen Sie ein wenig Geld, und die Möglichkeit, durch Learning by Doing dazuzulernen, ist so viel größer. Und sollte doch etwas schiefgehen, gibt es für jeden Drucker eine riesige Online-Nutzergemeinschaft, in der alle denkbaren Fragen schon gestellt und beantwortet wurden.

Sollte man mit der Masse gehen

Während sich die generelle Qualität von Budget-3D-Druckern in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, lässt das Niveau der Qualitätskontrolle zum Teil zu wünschen übrig. Die Hersteller mit breiter Nutzerbasis (wie Creality und Anycubic) stellen sich auf die Anforderungen ihrer neu gewonnenen Fans ein, inklusive verbesserter Kundenbetreuung. Das, und auch die Nutzer selbst tragen zum gewaltigen Online-Wissensfundus bei. Es wird bei der Problemlösung für die aktuell besten Budget-3D-Drucker nichts unversucht gelassen.

Bewertungen spielen eine wichtige Rolle

Wir sind gegenüber Herstellern nicht verpflichtet, unsere Ergebnisse schönzureden, und das erste Mal, dass sie unsere Tests lesen, ist gleichzeitig mit Ihnen. Darum können Sie unseren Bewertungen vertrauen. Wir passen uns niemandem an; unsere Erfahrungen mit der Druckerhardware stehen genau so auf der Seite, wie wir sie erlebt haben.

Wenn Sie Informationen zu einem Drucker suchen und nicht finden, schreiben Sie uns an editors@all3dp.com.

Wie der Preis zustande kommt

Mit einer einmaligen Investition ist es bei der Anschaffung eines 3D-Druckers für zu Hause nicht getan. Neben regelmäßigen Ausgaben für den Kauf von Materialien zum Drucken entstehen Wartungskosten für Verschleißteile am Drucker – man denke da an die Druckerdüsen beim FDM-Drucker oder FEP-Folien bei MSLA-Druckern. Natürlich können Teile auch abnutzen oder kaputtgehen. Deshalb muss die Beschaffung von Ersatzteilen eingeplant werden, wenn Sie auf lange Sicht drucken wollen. Am einfachsten ist es, Ersatzteile für Drucker mit Open-Source-Designs zu bekommen, deren Ursprung in der RepRap-Bewegung zu finden ist: Standardteile mit Designethos im Hintergrund. Einerseits bieten geschlossene Drucker, die für Einsteiger konzipiert sind, möglicherweise den behutsamsten Einstieg in den 3D-Druck. Auf der anderen Seite sind die Ersatzteile dafür unter Umständen am schwierigsten zu bekommen. Wenn man überhaupt so weit kommt und das Problem diagnostizieren kann.

Warum wollen Sie überhaupt 3D-drucken?

Der Reiz eines neuen Hobbys hält nur so lange an. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von coolen Dingen, die Sie spontan drucken können, bevor die Langeweile einsetzt.

Durch die „Desktopifizierung“ eines eigentlich komplizierten Herstellungsprozesses muss man sich früher oder später auf Probleme mit einem 3D-Drucker für zu Hause einstellen – sogar auf das gelegentlich auftretende Problem, dass gar nichts mehr geht. Mit Ihren finalen Ambitionen vor Augen sind Sie motiviert, Lösungen für Ihre Druckerprobleme zu finden und weiterzukommen. Etwas zu drucken, nur weil es cool aussieht, führt zu einer Anhäufung von nutzlosem Schnickschnack. Und durch die Kosten, Frustration und den produzierten Müll verlieren Sie zu guter Letzt das Interesse.

Wenn Sie dann wissen, was Sie wollen, entscheiden Sie sich für einen Drucker, der es Ihnen leichter macht

Die allermeisten 3D-Drucker für zu Hause sind Fused-Deposition-Modeling-Drucker mit Single-Extruder, d.h. ein einziges druckbares Material wird durch eine einzelne Extruderdrüse befördert. Durch ihre Materialkompatibilität sind diese Drucker für eine große Bandbreite von Anwendungen vielseitig einsetzbar und dadurch eine sichere Standardmaschine für den Einstieg. Aber wenn Sie Objekte mit anspruchsvollen Geometrien oder halb geschlossenen Formen drucken möchten, sollten Sie auf einen Doppelextrusionsdrucker zurückgreifen, der Ihnen das Drucken deutlich erleichtern würde. Das Gleiche gilt für einzelne Objekte, die aus Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften bestehen. Diese können nur mit Doppelextrusion hergestellt werden. Für Objekte mit hoher Detailauflösung sollte der Resin-Drucker der Drucker Ihrer Wahl sein. Nur wenn Sie die Technologien dahinter verstehen, können Sie den passenden Drucker für Ihre Bedürfnisse finden.

Wählen Sie einen Drucker, der zu Ihrem Platz passt

Die Größe von FDM-3D-Druckern kann stark variieren, aber das Chaos ist leicht zu handhaben: Filamentspeicher, Werkzeuge, Ersatzteile und ein Mülleimer für Materialreste. Idealerweise sollte der Drucker an einem belüfteten Ort stehen oder in einem geschlossenen Gehäuse mit Luftfilter betrieben werden. Sie geben Emissionen ab, und auch wenn die Einschätzung der Gefährlichkeit variiert, können Sie sich durch einen geeigneten Standort schützen.

Resin-3D-Druck ist jedoch deutlich anders. Resin-3D-Druck erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen. Das Material riecht oft stark und ist toxisch für Mensch und Umwelt. Es braucht spezielle Reinigungsstationen und persönliche Schutzausrüstung. Zum Reinigen verwendet man in der Regel 95 %+ Isopropanol, um Resinreste zu lösen. Diese Mischung darf nicht einfach ins Abwasser gekippt werden.

Alle Drucker sollten in gut belüfteten Bereichen betrieben werden — für Resin-Drucker gilt dies doppelt.

Kickstarter – ein heikles Thema

Zwar konnten viele exzellente 3D-Drucker ihren großen Durchbruch auf Kickstarter erzielen, aber es ist nach wie vor ein Problem, dass die Plattform kein Store im eigentlichen Sinne ist. Sie kaufen keinen Drucker, wenn Sie eine Kickstarter-Kampagne mitfinanzieren; Sie unterstützen eine Vision. Ihr Geld kommt in einen großen Topf, um Firmen oder Einzelpersonen bei ihrem Versuch zu helfen, ein Ziel zu erreichen.

Wenn ein Projekt falsch gehändelt wird und das Geld verschwindet, werden Sie nicht entschädigt. Oftmals erhält man lediglich die Beta-Version des Produkts. Sie zahlen für einen Vorabzugriff und kaufen alle damit einhergehenden Probleme in allen Phasen des Produkts gleich mit.

Auch bekannte Firmen nutzen Kickstarter, um ihre Produkte auf den Markt zu bringen – es ist ein sicherer Weg für sie, die Nachfrage abzuschätzen und ein gewisses Interesse zu wecken, gegen den Druck eines tickenden Countdowns. Obwohl die meisten Unternehmen durchaus in der Lage wären, ihre Produkte direkt auf den Markt zu bringen, wenden sie sich lieber mit dem Versprechen schöner neuer Technologien an die Endverbraucher. Sie sollten also keiner dieser Endverbraucher sein, es sei denn, Sie müssen unbedingt der Erste sein, der ein entsprechendes Produkt verwendet, und Sie haben genug Geld, dessen Verlust Sie sich leisten können.

Wir glauben zwar nicht, dass ein Kickstarter-Projekt das Risiko wert ist, aber da wir uns für coole neue Technologien interessieren, berichten wir über neue Kampagnen. In unseren Kaufempfehlungen werden Sie niemals auf einen 3D-Drucker aus einem Kickstarter-Projekt stoßen, es sei denn, seine Kampagne ist bereits abgeschlossen und der Drucker ist im Einzelhandel erhältlich, mit allen Sicherheiten, die ein Kauf in einem Laden mit sich bringt.

Über den Autor:
Matthew Mensley is a senior editor at All3DP with nine years covering consumer 3D printing hardware. He writes news, reviews, and buying guides with the clarity of someone who's seen enough hype cycles to know which ones to take seriously.
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Lizenz: Der Text von "3D-Drucker-Test: Die besten 3D-Drucker 2026" von All3DP unterliegt der Creative Commons Attribution 4.0 International License.

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